| | |  | Gut zu wissen: Hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis prägnant, und auf den Punkt gebracht für PTC CREO | | | |  | SF FREETOOLS , eine App
|
|
Autor
|
Thema: Schnitt in Pro/E (426 mal gelesen)
|
tobi.r Mitglied ingenieur
 Beiträge: 2 Registriert: 22.11.2007
|
erstellt am: 22. Nov. 2007 19:17 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Zusammen, ich möchte mit Pro/E WF3 aus einem V20-Motor einen V16 generieren. Dazu habe ich jeweils die überflüssigen Zylinder weggeschnitten (Extrusion)und somit 2 Assemblies (jeweils 8 Zylinder) erhalten, als Step abgespeichert, und in einem neuen Assembly wieder zusammenfügt. Das klappt auch wunderbar. Nur die Datenmenge steigt rapide an. Eigentlich habe ich doch durch die Konvertierung nach Step alles "totgeschossen" was nicht mehr sichtbar ist, oder? Nach einem 1 zu 1 Vergleich der beiden Zylindergruppen - einmal noch als V20 und später als V16 - fallen mir nur 2 Unterschiede auf. Es wurde im Baum eine Note generiert, die allerdings nicht für den Datenzuwachs verantwortlich ist. Und in der Teilebezeichnung wurde aus ASM ein AFO. Kann dies der Grund für die datenmäßige Verdopplung sein? Wenn ja, wie kann ich dies umgehen? Ein PDF zur Verdeutlichung hängt an... Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte oder eine bessere Idee hat, wie ich aus einem V20 einen V16 mache. Vielen Dank an Alle, die mir helfen Grüße Tobias Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
tvd Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 960 Registriert: 15.09.2005 Creo 4.0 ... was ein Schrott...
|
erstellt am: 22. Nov. 2007 19:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für tobi.r
Zitat: als Step abgespeichert, und in einem neuen Assembly wieder zusammenfügt.
Warum der Umweg über die Step-Dateien? Zersäge einen Wald zu Streichhölzern und klebe daraus einen Baum zusammen? Zitat: Kann dies der Grund für die datenmäßige Verdopplung sein?
Beim Datenexport und -import ist nahezu alles möglich was die Datengröße angeht...da kannst Du ewig suchen. Für sowas ist ein CAD-Programm eben nicht in erster Linie geschaffen. Zitat: eine bessere Idee hat, wie ich aus einem V20 einen V16 mache
Überflüssige Zylinder nicht absägen, sondern gar nicht erst dranbauen ==> Pro/E-Teil sauber umkonstruieren. ------------------ Auch der richtige Weg kann in die falsche Richtung führen... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
tobi.r Mitglied ingenieur
 Beiträge: 2 Registriert: 22.11.2007
|
erstellt am: 22. Nov. 2007 20:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Diese Komponenten wieder als *.asm zusamenzufügen klappt leider nicht (ich schätze das liegt an Referenzen die verloren gehen beim Schnitt). Deshalb der Weg über Step. Der ganze Motor enthält von Anfang an viele importierte Geometrien und ist nicht rein mit Pro/E konstruiert. Es existiert im Moment leider nur der V20 und Kunden fordern "leichte" V16 Modelle. Ich weiss, dass Step-Dateien größer sind als prt's oder asm's. Aber selbst, wenn ich ein Step schneide mit Pro/E (komplexere Geometrien!) wird es größer als das Ausgangsmodell. Das verstehe ich nicht, da doch die weggeschnittenen Komponenten tot sein müssten... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
tvd Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 960 Registriert: 15.09.2005 Creo 4.0 ... was ein Schrott...
|
erstellt am: 23. Nov. 2007 06:30 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für tobi.r
Zitat: Das verstehe ich nicht, da doch die weggeschnittenen Komponenten tot sein müssten...
Pro/E wurde von Programmierern gemacht, nicht von Konstrukteuren. Also erst mal nicht ganz so viel Logik erwarten Warum ist z.B. ein Part mit unterdrückten KE´s kleiner als wenn die KE´s nicht unterdrückt sind? Die Information an sich muss ja trotzdem noch im Teil sein. Man kanns verstehen, muss aber nicht... ------------------ Auch der richtige Weg kann in die falsche Richtung führen... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
K_H_A_N Ehrenmitglied Dipl.-Ing. (freiberuflich)
    
 Beiträge: 1554 Registriert: 21.07.2004
|
erstellt am: 23. Nov. 2007 09:15 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für tobi.r
Da ich so etwas auch schon gemacht habe (bis zum funktionierenden Prototyp) sei Dir der Hinweis gegönnt, dass das über Step und Assy nicht durchzustehen ist. Flächenkopie vom Part, das Part an einer Trennfuge abschneiden, die Flächenkopie verschieben, an der gleichen Trennfuge schließen und einen Solid draus machen. Das wäre der Weg, wenn die Schnittkanten 1:1 zusammen passen. Tun sie aber nie, da in Richtung der Kurbelwellenlängsachse auch Kerne laufen, und die haben Ausformschrägen. Das kann also nur für eine erste Idee reichen. Da aber in aller Regel an einem Motor mehr dran ist, als die Zylinder bleibt für eine belastbare Lösung nur, das Modell mal gründlich zu modifizieren. Umdefinieren und neu referenzieren sind die Zauberworte. Wenn Du auf diesem Weg damit fertig bist, dürftest Du Pro/E beherrschen, oder festgestellt haben, dass das Vorgängermodell ein Haufen Datenmüll war. ------------------ "If you are not living life on the edge, you are taking up too much space". =>MfG Khan<=  Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
| Anzeige.:
Anzeige: (Infos zum Werbeplatz >>)
 |