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Autor
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Thema: Vernünftiges Modell aus .step (515 mal gelesen)
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st.geisler Mitglied
 Beiträge: 2 Registriert: 26.10.2006 ProEngineer Wildfire 3.0 Educational Version (englisch)
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erstellt am: 02. Nov. 2006 10:56 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Guten Tag zusammen! Ich habe folgendes Problem: Als Praktikant an einem dänischen Institut habe ich die Feuerwehraufgabe bekommen, ein mathematisch unkorrektes Modell eines Kunststoff-Spritzgussteiles (dünne Hälfte eines Bekleidungsstückes, Freiformfläche, .step-Format)so umzubauen, dass man es in ein FEM-Programm importieren kann. Das vorliegende Modell entstammt leider aus Designerhand, weshalb einige geometrische bzw. FEM-relevanten Unzulänglichkeiten vorhanden sind. Die erste Idee war, das vorliegende Modell manuell in dünne Scheiben zu schneiden und nachher zu 'sweepen' (KE-Zugmodell?). Eine andere Idee war, die äussere Form zu erfassen, und nachher einfach dieser Fläche eine Dicke zu geben. Jedoch kann ich höchstens eine 'Intersection' bilden, daraus aber nicht eine Skizze machen, um damit weiterzuarbeiten. Da ich bisher nur mit definierten Winkeln, Extrusionen und anderen geometrisch einfachen Problemen zu tun hatte, weiß ich momentan noch nicht einmal, wonach ich gezielt suchen sollte. Suchbegriffe, wie 'Freiformfläche', 'umwandeln' oder 'rekonstruieren' (und viele mehr. ;-) ) bringen auch nicht wirklich weiter. Ich würde mich freuen, wenn hier jemand nicht nur mein Problem verstehen würde, sondern auch noch einen Lösungsansatz liefern könnte. Habe hier ja schon einige Lösungen (durch suchen) gefunden, muss aber diesmal wirklich selbst fragen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Ex-Mitglied
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erstellt am: 02. Nov. 2006 12:13 <-- editieren / zitieren -->
Hallo, wir hatten leider auch schon Probleme mit 'Designermodellen'. Für die weitere technische Bearbeitung (FEM, Formenbau etc.) kann ich nur empfehlen das Modell in ProE ähnlich nachzubauen. Dadurch hat man schließlich die Möglichkeit parametrisch zu verändern falls sich z.B. durch die FEM diese Notwendigkeit herausstellt. Wir hatten leider Pech. Unser Kunde hat sein und unser Modell verglichen und die Abweichungen (im hundertstel-Bereich) nicht akzeptiert.  Technisch wäre es aber absolut sinnvoll gewesen. Designer sind halt manchmal ganz schön stur. ------------------ Gruß aus dem Norden |
st.geisler Mitglied
 Beiträge: 2 Registriert: 26.10.2006 ProEngineer Wildfire 3.0 Educational Version (englisch)
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erstellt am: 06. Nov. 2006 10:41 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Ich bin's nochmal. Ich bin jetzt mit dem Problem zumindest mal soweit, dass ich ein Gittermodell erstellen konnte, in dem Ebenen angelegt habe, die ich im weiteren Verlauf mit dem Bauteil hab schneiden lassen um die Form zu extrahieren. Dann bin ich hergegangen und habe alles unnötige aus dem Modell entfernt, um quasi ein Bauteil der Dicke 0 mm zu erstellen. Jetzt würde ich gerne eine Oberfläche erstellen, um im weiteren Verlauf durch eine Aufdickung wieder ein vernünftiges Bauteil zu erhalten, was dann hoffentlich mathematisch (also FEM-tauglich) weiterverwendet werden kann. Anbei habe ich ein Bild zur Verdeutlichung gefügt. Dort kann man sehen, dass ich zwischen den untersten beiden Kurven bereits eine Oberfläche eingefügt habe. Ich habe aber den Eindruck, dass die nicht einwandfrei ist, weil es teilweise so etwas wie einen "Faltenwurf" gibt. Kann hier ausserdem jemand was mit dem Begriff "control points" (im Zusammenhang mit der Oberflächenherstellung) anfangen? Gruß aus Kopenhagen, Stefan Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
cbernuth@DENC Moderator IT Expert for Mechanical Product Design
     

 Beiträge: 2131 Registriert: 19.07.2001 DELL Precision 5570 GeForce P1000 Creo7.0.10.0, Creo 9.0.2.0 CATIA V5 19-24
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erstellt am: 06. Nov. 2006 11:32 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für st.geisler
Jupp, über Control Points steuerst Du in der gewünschten Richtung, welcher Punkt mit welchem auf der gegenüberliegenden Berandung zusammenfallen soll. Ohne Verwendung der Ctrl Points werden die Barandungen im gleichen Längenverhältnis aufgeteilt. Wenn Du versuchst, über das Gitternetz eine Fläche aufzubauen, wirst Du höchstwahrscheinlich Falten bekommen, wenn die Kurven nicht exakt sind. Es gilt, je weniger Kurven, desto weniger zappelt die Fläche. Wie sieht denn das Ursprungsodell aus? Vielleicht kann man ja daraus brauchbare ungetrimmte Flächenberandungen extrahieren, eine neue Fläche aufziehen und dann an den bekannten Berandungen trimen? ------------------ Gruß, :cybernuth: Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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