| | |
 | Gut zu wissen: Hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis prägnant, und auf den Punkt gebracht für Creo |
|
Autor
|
Thema: Mechanismus / Kurvenscheiben -> Tiefendarstellung (541 mal gelesen)
|
bockt Mitglied

 Beiträge: 71 Registriert: 29.12.2002
|
erstellt am: 16. Jan. 2004 13:08 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Forum! Folgendes Problem: Ich möchte mit einem Nocken ein anderes Bauteil bewegen. Dabei soll der Nocken auf einer Ebene laufen (Nockenwelle Verbrennungsmotor auf Stößel). Die Nockenwelle ist als Dreh- und der Stößel als Schubgelenk definiert. Beide lassen sich einzeln ohne Probleme bewegen. Allerdings klappt die Anbindung über den Befehl "Kurvenscheibe" nicht, bzw. ich weiß nicht, was mit "Einstellungen für Tiefendarstellung" gemeint ist. Als CAM1 und CAM2 habe ich jeweils die sich berührende Fläche gewählt (auch vollständiger Umfang bei der Nocke). Aber welche Punkte müssen für "Vorderseiten_Referenz", "Referenz für Hinten" und "Mittelpunktreferenz" angewählt werden? Mein ProE redet ja nicht mit mir in dieser Beziehung..... Vielen Dank für eventuelle Tips! TB
Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Roland Leiter Mitglied Berechnungsingenieur
  
 Beiträge: 659 Registriert: 08.11.2000 ProE und ProM i2, 2001, WF, WF2, WF3 u WF4 WIN XP SP1 HPxw9300, x4000
|
erstellt am: 16. Jan. 2004 13:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für bockt
Hallo, ich definiere für Kurvenscheiben immer geschlossene Sammelflächen im jeweigen Körper, da gibts die wenigsten Probleme. Probleme mit den Tiefenoptionen kenne ich nur wenn ebene Flächen aks KS verwendet werden. Bei den Sammelflächen auf tang. Übergänge der Teilstücke achten. HTH Roland Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
manuki Mitglied Fahrzeugtechnikinscheniör
  
 Beiträge: 621 Registriert: 19.07.2001 Creo 1.0 CATIA V5 R20 CoCreate Modeling 18.0
|
erstellt am: 16. Jan. 2004 13:38 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für bockt
Hallo, ein Nockenkontakt hat eine Tiefe. Das ist nicht die Tiefe "ins Material", sondern die Breite der Nockenfläche. Normalerweise ist es die Breite der sich berührenden Flächen. Bei zylindrischen Flächen kann Pro/E die Breite automatisch ermitteln, bei Ebenen werden Referenzen verlangt, um die Breite zu definieren. "Hinten" und "vorne" sind Punkte oder Eckpunkte, zwischen denen die Nockentiefe liegt. Man kann vorne und hinten auch mit einem Wert kombinieren, der zählt dann von der Mitte des Abstands der beiden Punkte aus. Mit Mittelreferenz kann man direkt die Mitte der Nockenflaeche bestimmen und einen Wert fuer die Breite eingeben. Hoffentlich kann man damit was anfangen... Grüße, Manuel Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
bockt Mitglied

 Beiträge: 71 Registriert: 29.12.2002
|
erstellt am: 16. Jan. 2004 13:46 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
|
bockt Mitglied

 Beiträge: 71 Registriert: 29.12.2002
|
erstellt am: 16. Jan. 2004 14:08 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
AHA!!! Das macht Sinn. Die Nocke läuft jetzt auch bei mir. Ich habe nun letztendlich eine Bezugskurve auf die Nocke gelegt und lasse diese auf der Ebene des Stößels laufen. Dann braucht ProE auch keine Tiefenreferenzen.... . Vielen Dank für Eure Mühe! Thomas
Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Roland Leiter Mitglied Berechnungsingenieur
  
 Beiträge: 659 Registriert: 08.11.2000 ProE und ProM i2, 2001, WF, WF2, WF3 u WF4 WIN XP SP1 HPxw9300, x4000
|
erstellt am: 16. Jan. 2004 14:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für bockt
|
bockt Mitglied

 Beiträge: 71 Registriert: 29.12.2002
|
erstellt am: 16. Jan. 2004 14:22 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zu früh gefreut!!! Jetzt läuft zwar alles ohne Fehlermeldung, aber die Nocke durchdringt den Stößel?!?!? Dabei liegt die Bezugskurve genau auf der Nockenoberfläche und als Lauffläche ist die Oberseite (Fläche) des Stößels augewählt. Hmm, was geht da schief? Es muß doch möglich sein, dass ein Nocken auf einer ebenen Fläche läuft! Habe gehört, dass es bei zwei gekrümmten Flächen keine Probleme gibt. Aber das kann es doch nicht sein, oder? Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
bockt Mitglied

 Beiträge: 71 Registriert: 29.12.2002
|
erstellt am: 16. Jan. 2004 15:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hmmm, und was machst Du, damit der Stößel am Ende doch rund aussieht? Zudem muß ich eine Baugruppe bewegen (Ventil usw.). Habe da noch ein Bild von meinem Problem. Wie man sieht dringt die Nocke ein paar mm in den Stößel ein. Sonst läuft es. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Roland Leiter Mitglied Berechnungsingenieur
  
 Beiträge: 659 Registriert: 08.11.2000 ProE und ProM i2, 2001, WF, WF2, WF3 u WF4 WIN XP SP1 HPxw9300, x4000
|
erstellt am: 17. Jan. 2004 09:29 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für bockt
Hallo TB konstruiere doch einfach eine geschlossene Sammelfläche als Part-KE im Stössel (blau), dir auch die ebene Deckfläche enthält und verwende die für die Kurvenscheibendefinition - siehe auch mein Beispiel. Roland Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |