Hallo,
habe mich vor ca. 1 Jahr mit dem Thema beschäftigt und die damals verfügbare Version von Stheno (dank CAD Schroer) ausprobiert. Meine Erkenntnisse damals:
1. Wir haben Kunden, die gerne innerhalb von Pro/E Konzeptskizzen erstellen würden (Klassiker: "Mittelschnitt" von komplexen Baugruppen); das aber auf reiner 2D-Basis. Das kann man mit Pro/E vergessen, alle Baugruppenstrukturierung und Skelett-Techniken mögen noch so gut sein. Da ist Stheno von Vorteil, wenn exakt (!) 2D gezeichnet wird und dann mit den altbekannten Funktionen in Pro/E daraus das 3D-Modell abgeleitet wird. Element von *.DRW in den Skizzierer oder jetzt mal mit Pro/AutoBuildZ von PTC probieren.
2. Medusa-Altdatenpflege, wenn Pro/E als das alleinige System im Hause sein soll. "Mal eben die alte Medusa-Zeichnung komfortabel in Pro/E korrigieren/ändern und dann wieder plotten". Ohne alles erst mal mühsam in 3D umsetzen zu müssen.
3. In klassische Pro/E-Zeichnung 2D-Geometrie einbringen (Störkonturen), Hallengrundriss etc, wo Pro/E einfach zu nervtötend ist (die Wildfire bringt ja auch keine wirkliche Verbesserung).
Was ich aus meinen kurzen Tests nicht ausreichend beurteilen kann: In Pro/E die Ansichten (und sonst nichts) zu erzeugen und die komplette Detaillierung (Texte und Bemaßungen) in Stheno zu machen. Gerade die Assoziativität der Maße und die Verknüpfung von Symbolen an Körperkanten sollte man testen...
Es gibt bestimmt noch mehr Anwendungsfälle in der Praxis. Meiner Ansicht nach lohnt sich ein intensiver Test.
Andreas Hellmann
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Andreas Hellmann
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