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Autor Thema:   Wiederholung von Lastschritten (346 mal gelesen)
Majan91
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Bild1.png

 
Hallo zusammen,

ich arbeite gerade für meine Masterarbeit mit ANSYS Workbench 18.2.

In zwei Lastschritten presse ich zunächst einen Ring in eine Nut zwischen zwei Bauteilen ein und belaste in einem 2. Lastschritt diese Verbindung.

Diesbezüglich gibt es für das Einpressen eine Kraft-Obergrenze und da es in Workbench nicht vorgesehen ist Relativbewegungen durch das Aufprägen einer Kraft zu erzeugen, muss ich eine Verschiebung vorgeben und kann dann die Lagerung in die Lösung ziehen und so über die Kraftreaktion herausfinden, welche Kräfte dabei gewirkt haben.

Im nächsten Schritt muss ich dann feststellen, mit welcher Verschiebung meine Kraftobergrenze erreicht wurde, die Verschiebung entsprechend anpassen und dann das ganze nochmal durchlaufen lassen, damit ich für den nächsten Lastschritt die korrekte Ausgangssituation habe.

Da ich dies für viele verschiedene Ring- und Nutgeometrien durchführen muss, die für die parametrisierte Geometrie in Design-Points vorliegen ist meine Frage:
Kann ich durch APDL Command-Snippets bestimmen, dass NUR der erste Lastschritt durchgeführt wird (für eine Verschiebung, die eine zu große Kraft benötigen würde), dann die Verschiebung nach Auswertung der Ergebnisse des ersten Lastschritts so anpassen, dass genau meine Kraftobergrenze erreicht wird und dann alle Lastschritte durchlaufen lassen?

Diesbezüglich muss ich sagen, dass ich zum ersten Mal mit APDL arbeite und mich nicht sonderlich gut damit auskenne. Meine Hoffnung ist, dass ich dadurch für jeden Disign-Point automatisch die Verschiebung anpassen kann und einfach alle Design-Points lösen lassen kann.

Dazu habe ich bisher die Multiple-Solve-Method (https://www.sharcnet.ca/Software/Ansys/17.0/en-us/help/ans_bas/Hlp_G_BAS3_10.html) ins Auge gefasst und stelle mir momentan vor, nach dem ersten Lastschritt die Verschiebung (im angehängten Bild "Einpressen") anzupassen und dann beide Lastschritte zu lösen. Dabei ist mir in der Veranschaulichung der Multiple-Solve-Method schleierhaft, wo ich den zu lösenden Lastschritt spezifiziere (es sieht so aus, als wenn ich trotzdem immer alle Lastchritte lösen würde).

Zusätzlich stellt sich mir dabei noch die Frage, ob das Command-Snippet im angehängten Bild an der richtigen Stelle eingefügt ist, auch wenn ich meines bisherigen Verständnisses nach den Block überall einfügen kann und über /prep7 , /post1, /solu dann die entsprechenden Bereiche beeinflusse.

Vielen Dank schonmal an alle, die sich diesem Post widmen und Antworten.

Gruß
Majan

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Duke711
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erstellt am: 13. Sep. 2018 13:47    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Majan91 10 Unities + Antwort hilfreich

Wieso nicht kraftgesteuert rechnen?

"nicht vorgesehen ist Relativbewegungen durch das Aufprägen einer Kraft zu erzeugen"

Warum sollte das nicht möglich sein? Einfach Starrkörperbewegungen durch eine Kontaktschrittsteuerung, die z.B: ein durchrutschen unterbindet, ausschließen.
Und den Sparse Solver verwenden, dann gibt es auch mit der Konvergenz der Substeps keine Probleme.

Bezüglich der Frage:

Den Schritt mit der manuellen Verschiebungsanpassung hätte ich sowie so nicht unternommen. Stattdessen einfach eine Schleife über Schnippsel einbauen. Die Ist-Kraft wird mit der Soll-Kraft vergleichen, ist die Abweichung zu groß wird dementsprechend die Verschiebung angepasst und von neuem gerechnet.
Dann lässt sich diese Modell auch einfach automatisieren. Stellt sich nur die Frage ob das dann mit dem einfachen Parametersettool und der Schleife funktioniert. Kann auch gut sein, dass beim ersten Schleifendurchlauf das Parametersettool Aufgrund eines Fehlers die Studie abbricht.
Ansonsten einfach über Batch arbeiten und die Ergebnisse als TXT oder CSV herausschreiben lassen.
Und ohne einen intelligenten Algorithmus kann so eine Schleifenberechnung, je nach Toleranz, viel Zeit in anspruch nehmen. Da dann die variable Verschiebungsschrittweite klein sein sollte.

Ich würde mit dem Sparse Solver kraftgesteuert rechnen. Das Ergebnis ist genauer, spart vermutlich Zeit und dann funktioniert auch das einfache Parametersettool.

[Diese Nachricht wurde von Duke711 am 13. Sep. 2018 editiert.]

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Majan91
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erstellt am: 13. Sep. 2018 15:44    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Bild2.png

 
Hi Duke,

danke für deine Antwort.

Ich habe nicht Kraftgesteuert gerechnet, da nach dem Praxisbuch FEM mit ANSYS Workbench
"Sind Bauteile mit ausschließlich nichtlinearem Kontakt mit einer Kraft belastet, ersetzen Sie diese durch eine angegebene Verschiebung (die Sie nach der Berechnung anhand der sich einstellenden Reaktionskraft wieder anpassen müssen)." dies besser nicht so gemacht werden sollte. Wenn ich mir (siehe Bild) meine axialsymmetrische (Achse ist die linke Kante des grauen Bolzens) 2D-Geometrie angucke, dann berührt der grüne Ring nicht immer die gleichen Flächen, was ich als nichtlinearen Kontakt interpretiert habe.

Wenn ich kraftgesteuert fahren kann wäre mir das natürlich sehr lieb, dies hat bei mir in meinen ersten Versuchen jedoch nie funktioniert (heute habe ich nicht mehr so viel Zeit, daher werde ich das morgen dann nochmal ausprobieren).

Ich nehme an, dass du mit der Kontaktschrittsteuerung einfach die normalen Kontakte meinst (reibungsbehaftet, reibungsfrei, etc.), richtig?

Den Solver, den du beschreibst kann ich leider nicht finden. Ich benutze eine Statisch-mechanische Analyse in Workbench und der gewählte Gleichungslöser ist dabei automatisch Mechanical APDL und ich habe es nicht geschafft, diesen zu ändern, da das Feld dafür gesperrt (ausgegraut) ist. Ich habe bei Google mal geschaut und eventuell gibt es über den Remote Solver Mager (RSM) eine Möglichkeit einen anderen Solver zu verwenden ... bin ich da in der richtigen Richtung unterwegs?
Diesbezüglich wäre ich für jeden Fingerzeig dankbar, da ich bisher keine schnelle Lösung zum Wechseln des Solvers gefunden habe.

Hinsichtlich der Beantwortung meiner Frage sagtest du, dass ich eine Schleife über die Schnipsel einbauen soll, die die Ist- mit der Sollkraft vergleicht ... meinst du damit nachdem der Step abgeschlossen ist? oder meinst du innerhalb des steps, dass laufend die Kraft abgefragt wird und die Verschiebung innerhalb des Steps dann an der Stelle gestoppt wird, an der die Kraft erreicht wird? ... letzteres würde für mich Sinn ergeben, auch wenn ich noch nicht wüsste, wie ich das umsetzen soll. Ersteres würde meiner Ansicht nach noch viel mehr Arbeit und Rechenzeit bedeuten, als meine ursprüngliche Herangehensweise.

Ich habe beim Einlesen in das Thema Batch bisher nur kurz berührt und kenne mich nicht damit aus. Hört sich generell aber vernünftig an.

Vielen Dank schonmal für die bisherigen Tipps und Hinweise!
Lg Majan

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Duke711
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erstellt am: 13. Sep. 2018 16:52    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Majan91 10 Unities + Antwort hilfreich

Nicht lineare Kontakte sind:

Reibungsbehaftet, Reibungsfrei, Rau. Unabhängig davon ob nun der Kontakt geschlossen ist oder nicht.
Mit einer Kontaktschrittsteuerung meint man, dass Kontakte über Lastschritte aktiviert oder deaktiviert werden können.

Der Sparse Solver lässt sich unter Analyseeinstullungen -> Solvereinstellungen auswählen. Direkt steht für den Sparse Solver.

Das Modell sollte eigentlich auch kraftgesteuert gerechnet werden können. Ich sehe auf den ersten Blick keinen Grund für eine Verschiebungssteuerung.

Richtig die Schleife rechnet den jeweiligen Lastschrit solange, bis die definierte Toleranz bezüglich der Kraft erreicht ist.

https://books.google.de/books?id=5IFBp7rJMioC&pg=PA382&lpg=PA382&dq=ansys+schleife&source=bl&ots=RCM8D8opMB&sig=uccz_ZDmAmJ2kX_pJqT_ZVitr6w&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiunMmWnbjdAhUHjSwKHWNACRgQ6AEwCXoECAUQAQ#v=onepage&q=ansys%20schleife&f=false

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Majan91
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erstellt am: 14. Sep. 2018 15:02    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Bild3.png

 
Hi Duke,

ich habe jetzt das ganze mal kraftgesteuert gerechnet und stoße dabei auch mit dem Sparse-Solver (Danke für die Erklärung!) auf Probleme:

Zuerst konvergiert die Berechnung nicht, wenn der einzupressende Ring nicht schon "gut" mit den Flächen der Nabe in Berührung ist ... die lies sich durch eine kleine Verschiebung, die einen Kontakt erzwingt, jedoch vorweg regeln.

Das große Problem kommt dann aber auch erst nachdem die Kraft aufgebracht wird. Dabei wird der Ring zunächst ordentlich eingepresst, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt wird das Zeitinkrement immer kleiner und die Berechnung bricht ab, weil sie mit dem minimalen (von mir vorgegebenen) Zeitinkrement nicht mehr weiterkommt.
Das minimale Zeitinkrement habe ich dann immer kleiner werden lassen und bin momentan bei 1*10^-8 angekommen. Es erscheint mir an dieser Stelle nicht sinnvoll, dieses noch kleiner werden zu lassen, da dies dann auch für sehr lange Berechnungen sorgen würde (wenn das minimale Zeitinkrement auch immer benötigt wird).
Liege ich mit dieser Annahme richtig, oder ist es sinnvoll, dieses noch deutlich kleiner werden zu lassen?
Die Zielkraft ist an dieser Stelle auch noch nicht erreicht und liegt gerade einmal bei einem Sechstel (Zustand siehe Bild 3).

Hinsichtlich der Idee mit der Schleife, die dann den ersten Lastschritt sicherlich rellativ oft (> 5 mal) berechnet habe ich dabei ähnliche Bedenken, da dann die Rechenzeit in die Höhe schießt und bei höchstwarscheinlich 500+ Geometrien evtl schon zu viel Zeit für die Berechnung gebraucht wird (wenn die kraftgesteuerte Berechnung so lange braucht, wie der mein gescheiterter Vresuch das vermutel lässt ~30 min, dann wären das über 10 Tage Rechenzeit, bei denen dann auchnoch alles gut gehen muss).

Daher wäre die kraftgesteuerte Berechnung optimal.

Alternativ wäre die auf der Verschiebung basierende Berechnung auch gut, für die jetzt noch eine weitere Herangehensweise aufgetan wurde. Dabei wird auch in zwei Schritten gearbeitet und zunächst eine Verschiebung vorgegeben, die eine Kraft, die größer als die Zielkraft ist, erzeugt. Dann wird die Verschiebung, wie schon in der vorherigen Idee angepasst, jedoch so, dass die Zielkraft noch immer nicht erreicht wird, aber kurz davor. Dann wird der restliche Weg Kraftgesteuert gefahren.
Das wären dann auch nur zwei Berechnungsdurchläufe, was bisher in < 10 min durchgelaufen ist (=> ca. 3,5 Tage Rechenzeit).

Der neue Vorschlag ist auf den ersten Blick etwas seltsam, was daran liegt, dass die Einpressmatrize (gelber Block - Bild2 (letzter Post)) für den Auspressvorgang zurückgefahren werden muss, was momentan über Lagerung-Verschiebung realisiert wird. Da diese Verschiebung aber anscheinend nur mit Absolutkoordinaten funktioniert (wenn es auch rellative Verschiebungen gibt, dann wüsste ich gerne, wie man das bewerkstelligt) ergibt sich ein Problem, wenn kraftgesteuert eingepresst wird, da das Programm dann schinbar nicht weiß, wo die Einpressmatrize dann ist. Daher geht es mit der angepassten Verschiebung nahe an den richtigen Punkt ran und mit dem letzten kraftgesteuerten Stück wird dann genau die Zielkraft getroffen. Da dann die Einpressmatrize nahe an dem durch die letzte Verschiebung bekannten Punkt liegt, scheint das Programm sie dann wiederzufinden und es funktioniert so.

Bezgl. deiner Antwort zu meiner ursprünglichen Frage: Warum würdest du die Verschiebung in Inkrementen bis zum Ziel erhöhen, statt einmal übers Ziel hinauszuschießen und dann im zweiten Durchlauf zu treffen? Konvergiert das so leichter?

Wenn du Hinweise hättest, mit denen ich die kraftgesteuerte Variante ans laufen kriege, wäre ich sehr dankbar dafür!
Dazu wären dann warscheinlich aber mehr Angaben zu meinen Randbedingungen und Kontakten nötig, richtig? Die Kontakte sind augenscheinlich richtig definiert, sonst hätte das Einpressen bis zu diesem Punkt ja auch nicht funktioniert. Wenn du also für eine Antwort mehr Informationen brauchst, sag mir bescheid welche das sein sollten, da ich mir gerade nicht vorstellen kann, welche das sein sollten.

Eine weitere Frage aus meinem ersten Post war noch, ob ich den Command-Block an der in Bild1 zu sehenden Stelle einfügen kann und dann von dort aus über /post1, /pre7, /solu auf jeden beliebigen Bereich zugreifen kann bzw. z.B. in diesem Befehl die von dir erwähnte Schleife unterbringen kann?

Lg Majan

[Diese Nachricht wurde von Majan91 am 14. Sep. 2018 editiert.]

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hvac21
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[Diese Nachricht wurde von hvac21 am 14. Sep. 2018 editiert.]

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Duke711
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Hmm ich sehe zwei Probleme:

1.

Der Kontakt vom Pressstück zum Werkzeug scheint ein linearer Kontakt zu sein, vermutlich keine Trennung. Ist das in Wirklichkeit so richtig? Das würde bedeuten das Pressstück würde sich beim Einschub sehr stark verformen, laut den Spannungen sogar plastisch verformen. Da kommt dann natürlich der Solver nicht mehr weiter, wenn kein Plastifizierungsmodell definiert wurde, da die Spannung ins unermessliche ansteigen und dann keine Verschiebung mehr ermittelt werden kann. Denn bis zum Substep sind die Ergebnisse ja plausibel, also kann hier nur ein Fehler im Modell oder Material vorliegen.

Sind geomterische Nichtlinearitäten (große Verformung) aktiviert?

Es gibt also zwei Möglichkeiten. Entweder der Kontakt vom Pressstück kann beim Einschub abheben, nicht linearer Kontakt. Ansonsten müsse ja eine enorme Spannkraft mit einer unendlichen Steifigkeit des Presswerkzeuges beim Einpressen jede auch noch so minimale Abhebung des Pressstückes unterbinden, kann ich mir nur schwer vorstellen. Und oder es liegt eine plastische Verformung vor.

Bitte auch mal Durchdringung und Flächenpressung auswerten, evtl. ist es angebracht die Kontaktsteifigkeit zu senken.

2.
Kein wirkliches Problem, aber das Netz an den Kontaktflächen vom Werkszeug könnte man noch etwas feiner vernetzen. Dazu gibt es z.B. die Funktion der Kontaktbereichvernetzung. An manchen Stellen unterscheidet sich die Kontaktnetzdichte um beinahe den Faktor 10 und das könnte zu Kontakt und Konvergenzproblemen führen.

Ob so das Ergebnis der Verschiebungsgesteuerten Rechnung dann so stimmt, bezweifel ich. Welche Durchdringung liegt hier zu Grunde, sind die Spannung und daraus abgeleitete Kraft plausibel ect. Denn auch hier treten die o.g. Probleme auf.


Nachtrag:

Wurde etwa der gesammte Kontaktbereich bis zur Nut als linearer Kontakt definiert? Wenn ja würde das zu einem Knick im Pressstück führen, da bricht dann natürlich der Solver ebenfalls ab.
In der Regel konvergiert eine kraftgesteuerte Lösung zwar etwas langsamer, aber bei nicht Konvergierung liegt entweder ein Modellfehler vor bzw. die Netzqualität ist nicht ausreichend.

[Diese Nachricht wurde von Duke711 am 14. Sep. 2018 editiert.]

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Majan91
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Zu 1:
Nein, der Kontakt ist nicht linear, ich habe den Kontakt als reibungsbehaftet erstellt, beim Einpressen mit Verschiebung besteht dabei auch ohne "Verbund" und "ohne Trennung" durchgängiger Kontakt. Hinsichtlich der plastischen Verformung wurde für jedes Material Isentrope Elastizizät und Bilineare bzw. Multilineare isentrope Verfestigung definiert, die aus vorherigen Arbeiten stammen. Die Steifigkeit des einzupressenden Stücks ist gering, während das Einpressstück aus einem Hochfesten Stahl ist. Ich glaube daher, dass die Spannung nicht ins Unermessliche steigt (ich lasse mich gerne eines Besseren belehren).

Große Verformungen sind aktiviert und eine plastische Verformung des Presstücks ist auch erwünscht und tritt bei einer verschiebungsgesteuerten Rechnung auch auf.

Hinsichtlich der Kontakte habe ich alle Kontaktflächen, die mit dem einzupressenden Stück interagieren als reibungsbehaftet (Abheben also möglich) definiert. Andere (weniger interessante) Kontaktpaare sind reibungsfrei definiert aber es ist in jedem Fall überall Abheben möglich.
Wenn ich das richtig verstehe, habe ich damit nirgendwo lineare Kontakte definiert.

Ich habe jetzt an allen Kontakten für gleiche Netzdichten gesorgt und die Netzelementgröße im betreffenden Bereich liegt bei 0,1mm. Leider bleibt die Simulation noch immer an der selben Stelle hängen. Gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Netzqualität zu erhöhen?
Was meintest du  am Ende von deinem Punkt eins mit der Reduktion der Kontaktsteifigkeit?


Momentan sieht es daher für mich so aus, als wenn ich zu meiner ursprünglichen Idee zurück müsste. Ich verfolge natürlich auch gerne parallel die kraftgesteuerte Berechnung weiter, wenn es da noch weitere Ideen gibt!

Bzgl. meines ursprünglichen Ansatzes bestehen daher bei mir noch einige Fragen:
1. Kann ich (ich muss das dann natürlich noch lernen, aber ich will nur wissen, ob es geht) über APDL Snippets (z.B. an der Position des Befehls in Bild 1) die Verschiebung ändern, nachdem ich diese aus dem ersten Durchlauf bei der Zielkraft ermittelt habe?
2. Ist es möglich nur z.B. den ersten Lastschritt durchlaufen zu lassen und dann nochmal alle Lastschritte? (pseudocodemäßig stelle ich mir dabei vor, dass es so abläuft: Solve Lastschritt 1, read Verschiebung @ Zielkraft, set neue Verschiebung, Solve alles).
3. Wo müsste ich dann mein Command-Snippet plazieren?
4. Kann ich alles in einem Snippet machen?

Danke nochmal für all die Hilfe!
@hvac11 ich habe erst nach dem WE wieder hier gelesen und da war dein Beitrag schon "gelöscht", wenn du noch Ideen und/oder Anregungen hast, bin ich ganz offen dafür!

[Diese Nachricht wurde von Majan91 am 17. Sep. 2018 editiert.]

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Duke711
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Also ich habe mal so ein ähnliches Modell nachgebaut und überzeugend ist eine Verschiebungsgesteuerte Rechnung ebenfalls nicht, bei einer größeren Verschiebung, so dass das Pressstück > 1/5 in die Nut ragt, ebenfalls keine Konvergenz in allen Zwischenschritten

Grund ist eine zu starke Elementenverzerrung, da die Eckknoten einfach kollidieren und das Pressstück nicht abheben kann.
Das Modell ist so jeden falls nicht lösbar und bei einer kleinen Verschiebung ist die Lösung nicht plausibel.

Ich würde empfehlen erstmal das Modell zu überarbeiten.
Hätte mich auch gewundert, warum eine kraftgesteuerte Rechnung nicht möglich sein sollte.

[Diese Nachricht wurde von Duke711 am 17. Sep. 2018 editiert.]

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Majan91
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Bild4.png


Bild5.png


Bild6.png

 
Danke für deine Mühe!

Dazu habe ich natürlich einige Fragen:

Die zu starken Elementverzerrungen, die du meinst treten bei dir am einzupressenden Stück an den Eckknoten auf. Ist das in dem Moment, in dem diese Eckknoten mit der Fläche der Nut in Berührung kommen?
Falls ja, so hatte ich dieses Problem auch und konnte es durch eine Anpassung der Geometrie beheben (siehe Bild4). Dort trifft jetzt nicht mehr Eckknoten auf Eckknoten.
Falls mit der zu großen Elementverzerrung gemeint ist, dass das Netzt so stark verzerrt wird, dass es sich selbst durchdringt und die Rechnung sich ausgraut, so tritt dieses Problem bei mir nicht mehr auf.
Bei einer verschiebungsgesteuerten Rechnung gibt es bei mir keine solchen Verzerrungen und ich erhalte eine konvergente Lösung (siehe Beispiel Bild5). Könnte eine Überarbeitung des Modells für die kraftgesteuerte Rechnung auch eine Verbesserung bringen, auch wenn des System für die Verschiebung schon funktioniert? Welche Änderungen meinst du damit? Verrundung von Eckknoten sind das Einzige, was mir einfällt.


Was meinst du damit, dass das Pressstück nicht abheben kann? Den  Kontakt zwischen dem grünen und gelben Bauteil in Bild2?
Um das übrigens an dieser Stelle einmal zu klären: Mit Pressstück meinst du doch das grüne Bauteil in Bild2 richtig?


Als Letztes würde ich gerne wissen, was genau du mit "keine Konvergenz in allen Zwischenschritten" meinst? In Bild6 habe ich einmal die Kraftkonvergenz zu der Eingepressten Geometrie der Bilder 4 und 5. Ist das Auftreten einer Bisektion schon das was du damit meinst?

(In den Beispielbildern ist das Netz der Einpressmatrize übrigens noch grob, was mitlerweile angepasst ist!)

[Diese Nachricht wurde von Majan91 am 18. Sep. 2018 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von Majan91 am 18. Sep. 2018 editiert.]

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Duke711
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erstellt am: 18. Sep. 2018 16:12    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Majan91 10 Unities + Antwort hilfreich

Da ich das Modell nicht kenne, kann ich nur mutmaßen, aber das führt zu nichts.

Einfach mal in die Solver out schauen warum die kraftgesteuerte Rechnung nicht konvergiert.

Bei Elementenverzerung gibt es eine Error Meldung:

*** ERROR ***    SUPPRESSED MESSAGE    CP =    261.177  TIME= 22:53:13
One or more elements have become highly distorted....

Davon hatte ich reichliche, aber mein Material war einfach zu steif etc.

Bei Starrkörperbewegungen entsprechende Piovtwarnungen z.B.

"There is at least 1 small equation solver pivot term (e.g., at the UY
degree of freedom of node 594688).  Please check for an insufficiently
constrained model."   


Wie ich aber schon sehe, konvergiert die verschiebungsgesteuerte Rechnung ziemlich schlecht. Da die kraftgesteuere weniger robust ist, wird das dann natürlich problematischer.
Wenn keine Fehlermeldung auftauchen sollte dann mal versuchen die Substeps deutlich zu erhöhen, sowie die Iterationsschritte pro Substep -> über den APDL Befehl "NEQIT, xxx". Und mal die Durchdringung auswerten und evtl. über eine Absenkung der Kontaktsteifigkeit nachdenken bzw. den Kontaktalgorithmus selbst festlegen.


1. Das ist ja der Sinn einer Bedingungsschleife "If-else-then"
2. Ja ist möglich
3. Spielt in Mechanical kaum eine Rolle, einfach unter C5.
4. Ja

[Diese Nachricht wurde von Duke711 am 18. Sep. 2018 editiert.]

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