Hi,
die Möglichkeit gibt es bedingt.
Wenn man es seriös betreiben will gibt es da Digimat. Diese Software ist in der Lage auch nichtlineare Materialdaten auf die exportierten Anisotropien zu mappen.
Aus der normalen Moldflow-Schnittstelle sollten eigentlich das Netz aus dem Spritzguss und die linearelastische Materialdaten pro Element rausgeschrieben werden können. Moldex macht es etwas pfiffiger und kategorisiert diese so stark wie der User es möchte. Man ist dann aber immer an das Netz aus dem Spritzguss gebunden.
Digimat kennt nur ein einziges Material – sein eigenes: DigimatMaterial 1,2,3,4... Diese werden während der Simulation für jedes Element neu mittels einer Homogenisierungstheorie berechnet und an ANSYS über eine starke Verlinkung zurückgeschickt. So kann man dehnratenabhängig und temperaturabhängig mit Einfluss der Faserorientierungen etwas berechnen. Zudem sind das Zerschneiden in Symmetrien und das Berechnen von ganzen Baugruppen aus spritzgegossenen Teilen möglich.
Einer der entscheidenden Vorteile ist die Umgehung der Grenze zur maximalen Anzahl an Materialkarten bei anisotropen Berechnungen in ANSYS (liegt bei etwa 100 kElementen). Die meisten Modelle sind größer!!
Bei weiteren Fragen einfach Mail an jsehnert@cadfem.de!
Liebe Grüße
Joscha
... für die Weltherrschaft!
Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP