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 | Simulation von Schraubenverbindungen nach VDI 2230, ein Seminar am 22.09.2026
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Autor
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Thema: ANSYS stürzt ohne Fehlermeldung ab (4493 mal gelesen)
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pridan Mitglied Student
 Beiträge: 6 Registriert: 27.11.2008 Ansys v.11 4GB RAM + 4GB USB-Stick in Speichererweiterung
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erstellt am: 27. Jan. 2009 17:20 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo ANSYS-Gemeinde, nachdem mir hier schon einmal geholfen wurde, hoffe ich, dass es noch einmal klappt  Ich simuliere einen massiven stromdurchflossenen Eisenrotor in 3d mit umgebender Luft. Die Analyse ist harmonisch mit solid117. Das Modell ist leider recht umfangreich. Ich habe bei ausreichender Netzdichte (um einer genauen Nachbildung des Skineffektes gerecht zu werden) ca. 500.000 Elemente. An sich nicht das Problem, nehme ich mal an. Nur bricht Windows Vista aus mir unbekannten Gründen Ansys ab, mit der Fehlermeldung: "ANSYS Programm funktioniert nicht mehr" nachdem das Gleichungssystem gelöst wurde und der ANSYS Process Status "Finisch Solver" anzeigt. Das Problem ist allerdings abhängig von der Elementzahl bzw. der Anzahl zu lösender Gleichungen. Bei verringerter Netzdichte rechnet Ansys sauber durch. Erst dachte ich, dass es ein Speicherproblem ist. Jedoch brachte eine Berechnung auf einem 2. PC ähnlicher Konfiguration auch keine Lösung hervor. Die einzige Warnung die ANSYS ausgibt ist gleich zu Beginn, doch glaube ich, dass die von der manuellen Speicherzuweisung verursacht wird. Die is übrigens: 128MB für die Datenbasis und 3072MB gesamt. "Use of the -M switch is no longer recommendet for normal ANSYS use ..." Nach der missglückten Rechnung liegen 15GB große Dateien im Arbeitsverzeichnis mit *.LN* Endungen. Bin für jeden Tip dankbar. Grüße Daniel W. Professur Elektrische Maschinen und Antriebe TU Dresden Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Tortsen222 Mitglied
 
 Beiträge: 499 Registriert: 01.12.2004
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erstellt am: 27. Jan. 2009 17:41 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pridan
Was steht den in der Error- Datei? Scheint allerdings ein Speicherproblem zu sein. Die LN Dateien sind Dateien die ANSYS während der Rechnung erzeugt, sollten aber später nach erfolgreicher Lösung nicht mehr vorhanden sein. Hast Du den 3GB Switch in der Bootini Datei gesetzt? Spiel mal ein bisschen mit den Speicherwerten rum (so wenig wie möglich für Datenbasis und so viel wie möglich für "gesamt") Welchen Solver benutzt Du? ------------------ Grüsse, Torsten Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
pridan Mitglied Student
 Beiträge: 6 Registriert: 27.11.2008 Ansys v.11 4GB RAM + 4GB USB-Stick in Speichererweiterung
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erstellt am: 27. Jan. 2009 18:03 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Also in der *.err-Datei stehen genau 2 Warnings: ================================================================= *** WARNING *** Use of the -M switch is no longer recommended for normal ANSYS use. ANSYS now dynamically allocates memory as needed. Only use the -M switch if you are certain that you need to do so. *** WARNING *** Both solid model and finite element model boundary conditions have been applied to this model. As solid loads are transferred to the nodes or elements, they can overwrite applied loads. ================================================================= Letztere ist ok. Das kommt vom Zuweisen des Vektorpotentials auf der Randfläche, statt direkt auf den Knoten. Ich benutze den Sparse-Solver. Habs auch mal mit dem ICCG versucht. Nur sah mir das da nicht so aus, als ob die Lösung jemals konvergiert. Ich wusste garnicht, dass der /3GB switch unter Vista funktioniert. Dachte der wäre nur bei XP sinnvoll. Ok, danke erstmal. Ich probiere mal ein bisschen mit den Speicherwerten rum. Grüße Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
pridan Mitglied Student
 Beiträge: 6 Registriert: 27.11.2008 Ansys v.11 4GB RAM + 4GB USB-Stick in Speichererweiterung
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erstellt am: 28. Jan. 2009 11:37 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Ich hab nochmal ein wenig recherchiert zum Thema /3GB switch bei ANSYS und Windows Vista 64. Der bringt nur was, bei ANSYS 32bit auf Vista 64 um zus. Adressraum freizuschaufeln. Hab aber ganz vergessen, dass ich auch ANSYS in der 64bit Version habe. Unabhängig davon konnte ich bei Vista diesen Schalter trotzdem aktivieren. Allerdings ist das nicht mehr der /3GB switch sondern das element: IncreaseUserVA in BCDEdit. Wie dem auch sei. Der gesamte zur Verfügung stehende Speicher ließ sich nun auf 6GB bei 64MB Datenbasis erhöhen. Hab aber keine Ahnung was mit den 6GB gemeint ist, denn es sind ja nur 4 drin. Das alles hat leider nichts gebracht, die Simulation stürzt immer noch ohne jede Fehlermeldung am Ende des solvers ab. Ich werd die Elementzahlen jetzt soweit drücken, bis es läuft. [Diese Nachricht wurde von pridan am 28. Jan. 2009 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
flohf Mitglied Student
 Beiträge: 2 Registriert: 11.02.2009
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erstellt am: 11. Feb. 2009 15:34 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pridan
Hallo, ich stehe derzeit vor dem selben Problem. Der Ansys Batch Lauf stürzt (meiner Meinung nach während des aufbereiten des Resultfiles) ohne Rückmeldung ab. Obwohl der Arbeitsspeicher bei weitem nicht voll ausgelastet ist, tritt das Problem z.B. bei 700.000 Elementen auf. System: Windows XP x64 16Gb RAM Workbench 11.0 SP1 64bit Analyse: Harmonische Elektromagnetische Analyse, Solid 117 ------------------ Florian, Master Student, Mechatronik
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ChristophN Mitglied Berechnungsingenieur
  
 Beiträge: 773 Registriert: 13.12.2008
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erstellt am: 11. Feb. 2009 16:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pridan
Ja das hört sich ganz stark nach einem Speicherproblem an, da gibt (ANSYS Classic) einfach komplett auf ohne eine Warnung auszugeben, die darauf hinweisen würde. Da der Sparse-Solver direkt löst, braucht der jede Menge Platz und bei O(10^6) Knoten kann das sehr viel sein. Ich weiß nicht, in wie fern man bei euren nicht-strukturmechanischen Problemen iterative Solver anwenden kann, das ist zumindest die einfachste Möglichkeit, den Speicherbedarf zu verringern. Der Jacobi Conjugate Gradient JCG und der Incomplete Cholesky CG konvergieren recht langsam (meine Erfahrung), der vorkonditionierte CG-Solver geht dagegen sehr flott. Deswegen bei großen Problemen einen iterativen Löser verwenden, am besten den PCG. Ausserdem kann man auch mauell den verfügbaren Speicher erhöhen (habt ihr ja schon probiert), auch das kann die Rechnung manchmal retten. Christoph Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
flohf Mitglied Student
 Beiträge: 2 Registriert: 11.02.2009
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erstellt am: 11. Feb. 2009 16:40 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pridan
Laut CADFEM konjugieren die elektromagnetischen Probleme mit iterativen Solvern nicht. Hab es auch schon probiert und das Konvergenzkriterium hat sich tatsächlich 3 Tage lang nicht bewegt. ------------------ Florian, Master Student, Mechatronik
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pridan Mitglied Student
 Beiträge: 6 Registriert: 27.11.2008 Ansys v.11 4GB RAM + 4GB USB-Stick in Speichererweiterung
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erstellt am: 11. Feb. 2009 18:28 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Ok. Mir wurde auch der Tip gegeben mich an CADFEM zu wenden. Dann kann ich mir das jetzt mal sparen an dieser Stelle  Den ICCG Solver hatte ich auch mal probiert. Wie du sagst tut sich da aber nix. Als einzige Lösung kann ich momentan nur empfehlen, die Elementzahl unter einen bestimmten Wert zu drücken (bei mir knapp 400.000). Dann klappts auch mit der Berechnung (zu Lasten der Genauigkeit). Ich habe auch mal überlegt eine transiente Simulation bis in den stationären Zustand zu probieren, für den Fall, dass die harmonische Analyse das Problem ist. Nur fehlt mir dafür die Zeit. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |