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  Randbedingungen Pneumatikzylinder?

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Fortgeschrittene explizite Strukturmechanik mit LS-DYNA, ein Seminar am 27.10.2026
Autor Thema:  Randbedingungen Pneumatikzylinder? (1306 mal gelesen)
Sealer
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Beiträge: 7
Registriert: 20.05.2008

erstellt am: 01. Okt. 2008 01:19    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


zylinder.jpg

 
Hallo,

ich bin noch nicht so wirklich vertraut mit Ansys Workbench 11 und soll folgende Aufgabe lösen.

ich habe einen Pneumatikzylinder, der aus dem äußeren Zylinder und dem darin beweglichen Kolben besteht, welche ich in UG NX5 zusammengesetzt habe.
nun soll von hinten auf den Kolben ein Druck wirken, der den Kolben nach vorne schiebt und von vorne eine Widerstandskraft.
als Randbedingungen habe ich den äußeren Teil fixiert gelagert.
wenn ich das nun lösen lasse, befindet sich aber der Kolben außerhalb des äußeren Zylinders.

ich denke, ich habe hier irgendwo einen Grundlegenden Fehler, wa die Randbedingungen angeht.

weiß jemand Rat?

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solve1
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Berechnungsingenieur


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Beiträge: 624
Registriert: 27.05.2008

Ansys APDL
Ansys WorkBench

erstellt am: 01. Okt. 2008 07:24    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Sealer 10 Unities + Antwort hilfreich

hi,
grundsätzlich kannst du deinen Kolben ja seperat betrachten (Freischnitt). Wenn es irgendwann den Punkt gibt des stat. Gleichgewichtes gibt (Wiederstandskraft=Integr(Druck).da) dann kommt er zum stehen. Ansonsten solltest du den Anschlag des Kolbens halt per Kontakt modelieren. Oder woher soll das FE model wissen das der Hub zu Ende ist?

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Sealer
Mitglied
Student

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Beiträge: 7
Registriert: 20.05.2008

erstellt am: 01. Okt. 2008 12:43    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

mhh habe mir jetzt nochmal die verschiedenen Belastungsfälle angeschaut.
und die größte Belastung sollte ja vorliegen, wenn der Kolben bzw, der Stempel der vorne auf dem Kolben angeschraubt ist, an einem Widerstand anstößt, bevor der Kolben komplett im ylinder nach vorne gefahren ist.

den könnte man ja durch freischneiden so simulieren, dass am dünnen Ende des Kolben ein Festlager ist und das dickere Ende zylindrisch gelagert ist. und von hinten der Druck wirkt.
jedoch bin ich mir da nicht sicher, wie ich den dünnen Teil lagere, der ist ja normalerweise nur über die Breite des Austritts gelagert, aber wenn ich den zylindrisch lagere, dann geht die lagerung ja über die komplette Fläche.

muss mir das heute abend nochmal genau anschauen.
aber schonmal danke für die Antwort

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Marathonmatze
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Student


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Beiträge: 43
Registriert: 26.01.2007

Verwende ANSYS 10.0 Classic

erstellt am: 02. Okt. 2008 23:12    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Sealer 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,

weiss zwar nicht genau, ob ich die Aufgabe verstanden habe, aber hier mal kurz meine Idee:
Den Kolben am unteren Ende (nahe Koordinatnursprung) fest lagern
nsel,s,loc,z,....
d,all,all
und dann drei Kontaktpaare zwischen Zylinder und Gehäuse weitermachen:
Kolben und Gehäuse an dünnen durchmesser radial
Kolben und Gehäuse an größerem durchmesser radial
Kolben und Gehäuse axial
dann von dem zylindervolumen einen Druck aufbringen und am dünneren Ende eine Feder gegen den Druck arbeiten lassen. Im Gleichgewicht bewegt sich der Kolben nicht mehr weiter. Die Federsteifigkeit kann ja überschlagsmäßig schon einmal dimensioniert werden.

mfg
Matthias

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m.hoerl
Mitglied


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Beiträge: 2
Registriert: 03.10.2008

erstellt am: 03. Okt. 2008 11:40    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Sealer 10 Unities + Antwort hilfreich

hi noch eine Möglichkeit:

RB1 fixed support am Zylinder wo und wie auch immer
RB2 fixed support am vorderen Ende der Kolbenstange
RB3 im Modeller für das eingeschlossene Volumen eine Imprint Faces an der Zylinderbohrung machen und dann in der Simulation ein Pressure auf diese erhaltene Fläche + Kolbenboden.
RB4 evtl. 2. Druckkammer mit pressure beaufschlagen

Contact z.B.
CON1 frictionless zwischen Kolbenboden und Zylinderbohrung
mit einem Imprint vom Kolbenboden auf die Zylinderbohrung -> Sektionierung der Zylinderbohrung in hintere Druckkammer, Verbindung Kolbenboden und vordere Druckkammer.
CON2 frictionless zwischen Kolbenstange und Zylinder
ebenfalls Imprint vom Zylinder auf die Kolbenstange


Auswertung: wie dir beliebt hinzufügen und für die Kraft des Zylinders kannst ja dann eine Probe->Reaction Force für RB2 bzw. RB1 einführen.

Für mehrere Lastfälle kannst dir dann die Kolbenposition als Parameter ausgeben und hier mehrere Studien durchführen.

------------------
BG Matthias
Wenn der Blödsinn für Blöde ist - ist der Unsinn dann für uns?

[Diese Nachricht wurde von m.hoerl am 03. Okt. 2008 editiert.]

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