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Autor
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Thema: Feinere Vernetzung um einen Bereich (3486 mal gelesen)
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TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 25. Jun. 2007 14:17 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, Ich habe einen Bereich um eine Elektrode, welcher eine Breite von 2 µm aufweist, den ich feiner vernetzen möchte. Der Abstand zwischen zwei Elektroden beträgt 80µm. Jetzt würde ich gerne wissen, wie ich um den Bereich der Elektroden feiner vernetzen kann (vielleicht jeweils 10µm um die Elektrode), im Vergleich zum den restlichen Teil zwischen beiden Elektroden... Vielen Dank schonmal im Voraus Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Oberli Mike Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl. Maschinen Ing. / Supporter

 Beiträge: 3873 Registriert: 29.09.2004 SolidWorks 2009 SP5 Nvidia Quadro FX Windows XP
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erstellt am: 25. Jun. 2007 14:32 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für TanjaF8
Hallo TanjaF8, Im Ansys gibt es viele Möglichkeiten ein Netz zu verfeinern. - Entlang einer Kante - Auf einer Fläche - Ein ganzes Teil - Einpunkt (dabei wird eine Kugel um den Punkt gelegt, und darin wird das Netz verfeinert) - etc. Du gibst an, dass die Breite der Elektrode 2 µm ist, und willst ein Netz von 10 µm anlegen. Das gibt 1 Element (2/10 = 0.2, gerundet 1, weniger geht nicht).... Gruss Mike ------------------
The Power Of Dreams Schreib mal wieder Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 25. Jun. 2007 14:57 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, Vielen Dank für die schnelle Antwort. Also ich möchte um den Bereich der Elektroden sehr fein vernetzen ( vom Ende der Elektrode bis ungefähr 10µm danach) und den restlichen Bereich grob. (die Elektroden erkennt man in der angehangenen Datei) Gruss Tanja Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
 Beiträge: 2607 Registriert: 16.12.2004 Rechne zuerst ein Problem nach, für das Du eine analytische Lösung kennst.
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erstellt am: 25. Jun. 2007 15:53 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für TanjaF8
Die Bezeichnung "Elektrode" lässt vermuten, dass die Feldstärke berechnet werden soll. Diese wird an einer rechtwinkligen Kante unendlich. Daher wird die maximale mit ANSYS berechnete Feldstärke von der Netzdichte abhängen. Eine Lösung, die von der Netzdichte abhängt, wird der Problemstellung nicht gerecht. Deshalb sollten Radien im Modell vereinbart werden. Solche Radien sind (im zweidimensionalen Modell) Linien (Kreisbögen). Diese Linien können mit der Anweisung lesize beliebig (relativ oder absolut) vor der Vernetzung der Flächen unterteilt werden. Weiterhin lässt sich auch die große Fläche zwischen den Elektroden in kleinere aufteilen, für die jeweils mit esize eine andere Netzdichte vorgegeben werden kann. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 25. Jun. 2007 16:57 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, Tut mir leid, ich habe es leider noch nicht so ganz verstanden. Genau, ich versuche die Feldstärke zu berechnen. Ich habe auch mit lesize und esize gearbeitet, aber ich dachte man kann damit nur eine Einteilung für das jeweilige Volumen festlegen, aber ich möchte ja innerhalt eines Volumens die Netzdichte variieren. Kann ich das mit lesize machen? Also im gewissen Abstand zu der Elektrode die Netzdichte gröber machen?Und zur Elektrode hin verfeinern? Vielen Dank für deine Hilfe Tanja Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
 Beiträge: 2607 Registriert: 16.12.2004 Rechne zuerst ein Problem nach, für das Du eine analytische Lösung kennst.
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erstellt am: 25. Jun. 2007 18:59 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für TanjaF8
Die Datei im Anhang zeigt für die zweidimensionale Bearbeitung ein mögliches Prinzip. (Dies ergibt aber noch kein schönes Netz.) Natürlich geht alles viel einfacher, wenn die Kanten der Mittelelektrode nicht verrundet werden. Aber die maximale Feldstärke ist nun mal hauptsächlich von dem Verrundungsradius (und nur viel geringer vom Elektrodenabstand) abhängig. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 26. Jun. 2007 08:57 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, Vielen Dank für deine Antwort, aber ich kann die Kanten nicht verrunden also an den Elektroden. Ich muss ja das Modell so nahe an der Realität wie möglich abbilden und da sind die Elektrodenkanten nicht verrundet, weil es fertigungstechnisch nicht möglich ist...An den Kanten treten auch die stärksten elektrischen Felder auf, die zu Rissen führen...Kann ich auch ohne die Kanten zu verrunden ein solches Netz erzeugen? Vielen Dank nochmal Tanja Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
 Beiträge: 2607 Registriert: 16.12.2004 Rechne zuerst ein Problem nach, für das Du eine analytische Lösung kennst.
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erstellt am: 26. Jun. 2007 10:15 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für TanjaF8
Das Modell soll die Realität abbilden. Jede Kante in der Realität hat einen Rundungsradius, egal wie sie hergestellt wurde. Wenn eine scharfkantige Ecke angenommen wird, ist die maximale Feldstärke in der Realität unendlich. Natürlich kann man ohne Kantenverrundung rechnen. Man muss sich nur darüber klar sein, dass man kein realitätsnahes Ergebnis erhält. ANSYS liefert in einem solchen Fall eine von der Vernetzung in Kantennähe abhängige Feldstärke. (Deshalb auch die Kantenverrundung im Modell. Sie kann auch z.B. 1nm betragen. Das würde dann aber zu einer großen Elementeanzahl führen, weil in der Rundung 2 bis 3 Elemente liegen sollten.) (Ich muss mich wiederholen) In der Realität hängt die Maximalfeldstärke vom Kantenradius ab. (Wäre er null, ist die Feldstärke unendlich. Kein Werkstoff hält eine unendliche Feldstärke aus.) Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 26. Jun. 2007 13:00 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 26. Jun. 2007 16:56 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Leider funktioniert die Verrundung nicht in meinem fertigen Modell, da es aus zwei Volumen besteht (siehe Bild) und da hat ANSYS PRobleme. Kann ich denn das anders vernetzen oder muss ich mein Modell neu aufbauen so wie du es hattest? Vielen Dank nochmal Tanja Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 26. Jun. 2007 16:58 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
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erstellt am: 26. Jun. 2007 19:29 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für TanjaF8
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TanjaF8 Mitglied Studentin

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erstellt am: 26. Jun. 2007 19:42 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
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erstellt am: 27. Jun. 2007 07:06 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für TanjaF8
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TanjaF8 Mitglied Studentin

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erstellt am: 27. Jun. 2007 07:52 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Das bedeutet ich muss die Kanten nicht verrunden? Aber ich möchte ja trotzdem um einen Bereich feiner vernetzen, wie kann ich das denn trotzdem machen? Also vom Bereich der Elektroden feiner und zur Mitte hin grober... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
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erstellt am: 27. Jun. 2007 11:06 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für TanjaF8
Noch einmal pauschalisiert: Zur Ermittlung der Maximalfeldstärke muss der Kantenradius berücksichtigt werden. Zur Ermittlung der Kräfte muss der Kantenradius (in erster Näherung) nicht berücksichtigt werden. Methoden der Netzverfeinerung sind in meinem Beispiel-Quelltext angeführt. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 27. Jun. 2007 11:58 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Ok verstehe das bedeutet da ich die Feldstärke berechne muss ich die Radien verrunden...Aber die Frage ist halt geht das mit meinem momentanen Modell, da ich ja momentan 2 Volumina habe, an denen die Radien geändert werden müssen, oder muss ich mein 3d Modell ändern.. Entschuldige bitte die vielen Fragen, aber ich bin noch neu in ANSYS. Gruss Tanja Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
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erstellt am: 28. Jun. 2007 14:16 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für TanjaF8
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TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 28. Jun. 2007 15:20 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
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erstellt am: 29. Jun. 2007 07:14 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für TanjaF8
Alles, was man an dem Modell vom 26.6. (lines.jpg) ermitteln kann, lässt sich auch an einem zweidimensionalen Modell ermitteln. Es gibt also gar keine Notwendigkeit, dreidimensional zu rechnen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
TanjaF8 Mitglied Studentin

 Beiträge: 40 Registriert: 11.06.2007
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erstellt am: 29. Jun. 2007 08:41 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Tut mir leid, ich glaube wir reden aneinander vorbei. Also das Problem ist, dass ich bestimmte Bedingungen bei der Modellierung habe. Dadurch muss das Modell dreidimensional sein, ich muss am Ende eine Aussage über das elektrische Feld und die entstandenen Dehnungen treffen können und es muss halt so real wie möglich abgebildet werden. Daher ist mein Grundmodell schon richtig, aber ich werde die Kanten noch verrunden müssen, weil es ja sonst nicht die Realität abbildet... mfg Tanja Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |