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Autor Thema:  Kontaktproblem bei Welle-Nabe-Verbindung (1749 mal gelesen)
iktdwell
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Beiträge: 1
Registriert: 11.04.2007

erstellt am: 13. Apr. 2007 08:07    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo zusammen,

seit geraumer Zeit versuche ich schon eine Welle-Nabe-Verbindung unter Biegebelastung zu simulieren. Ziel der Untersuchungen ist unter anderen die Untersuchung des Schlupfverhaltens. Da Welle und Nabe zwei getrennte Bauteile sind, kommt es aufgrund der Biegekraft zu Mikrogleitbewegungen zwischen den beiden Bauteilen. Bisherige Versuche dieses Verhalten zu simulieren lieferten leider nur einen linearen Verlauf des Schlupfes (Differenz des axialen Versatzes der Knoten der Nabe und der Welle an der Zugseite) unter steigender Biegelast. Weitere Arbeiten, sowohl praktische als auch theoretische, zu diesem Thema weisen jedoch alle einen progressiven Verlauf auf.
Welle und Nabe (aus Stahl mit einem E-Modul von 2.1E5 N/mm² und einer Querkontraktionszahl von 0.3) werden mit Solid45 und der Kontakt dazwischen mit den Elementen Conta174 bzw. Targe170 simuliert. Als Haft- bzw. Gleitreibwert wird 0.2 verwendet. Alle weiteren Parameter wurden so übernommen, wie sie von Ansys standardmäßig verwendet werden.

Gibt es eine Möglichkeit die Kontaktparameter oder andere Stellgrößen so zu ändern, um ebenfalls einen progressiven Verlauf zu erhalten?

Gruß,
Gerald

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enra
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Entwicklungsingenieur


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Beiträge: 166
Registriert: 25.02.2005

erstellt am: 17. Apr. 2007 14:29    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für iktdwell 10 Unities + Antwort hilfreich

Moin.

Ich kann mir vorstellen, dass die Verwendung von 0.2 als Haft- und Gleitreibbeiwert die Ursache ist. Denn, falls ich mich nicht irre, ist der Gleitreibbeiwert (signifikant) geringer als der Haftreibbeiwert.

Zudem ist die Reibung abhängig von der Oberflächenrauhigkeit, denke ich.

beste Grüße

Enra

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