Hallo Matthias, ich habe mal ein bißchen rumgesucht.
So wie ich es hier http://www.cadfem.de/Akustik.1112.0.html verstehe kann Ansys nur Abstrahlungsrechnungen durchführen.
In Virtuell Lab gibt es die Möglichkeit gekoppelte Rechungen durchzuführen. Hierbei wird die Interaktion zwischen Wand und Luftschalldruck berücksichtigt.
Als Kriterium ob eine gekoppelte Rechnung sein muss bzw. ob ein Einfluss vorhanden ist, hat man mir bei LMS folgende Formel genannt:
Lambda= Dichte_Fluid*Schallgeschwindikeit_Fluid/ (Dichte_Struktur*Wandstärke_struktur*Omega)
Ist Lambda>>1 ist gibt es keinen Einfluss,
ist Lambda>>1 ist ein Einfluss vorhanden.
Wenn man sich mal als Bsp. ein 1mm Stahlblech bei 1000Hz hernimmt ist Lambda =0.008, also ist der Einfluss vernachlässigbar. Um hier wirklich große Werte von Lamdba zu erhalten muss entweder die Struktur dünn und leicht sein oder die Frequenz entsprechende niedrig sein. Das beste Beispiel hierfür sind die Membranen von Lautsprechern. Ganz anders sieht die Sache natürlich bei dichten Fluiden (Wasser oder Öl) aus.
Du kannst, wenn du nicht an Virtuell Lab oä. nicht rankommst, folgende Berechung machen. Du berechnest zuerst die Druckverteilung auf die Wand und gibst diese dann als Last für eine harmonische Analyse vor. Das ist dann zwar keine Fluid-Struktur-Kopplung aber ein Hinweis, darauf wie die Struktur vom Schall angeregt wird.
Gruss Steffen
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