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 | Smarte Modelle in Ansys statt toter Geometrie, ein Fachartikel
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Autor
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Thema: Submodell, um Spannungen einer Schalenstruktur genauer zu ermitteln (2248 mal gelesen)
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Cpt.Klotz Mitglied
 
 Beiträge: 346 Registriert: 19.04.2005
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erstellt am: 23. Feb. 2007 10:41 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Moin, ich habe folgendes Frage / Problem. Ich habe eine recht komplexe Struktur (Kabine eines Radladers) die ich in einer nicht-linearen quasi-statischen Simulation berechne. Das klappt auch mittlerweile immer besser . Nun würde ich aber gerne Beurteilen können, ob und wie Teile Ab- bzw. Anreißen. Da ich die Profile der Kabinen (z.B. Holme mit 100x100x8) über shell181er-Elemente abbilde sind die Spannungen auf Grund von Singulariäten lokal nicht auswertbar. Ich hatte mir jetzt überlegt, ob ich nicht über ein Submodell die gefährdeten Bereiche herausschneide und den Bereich dann als Volumenmodell mit den Randbedingungen aus der Schalengesmatrechnung berechne. Ist das sinnvoll? Hat jemand schonmal sowas ähnliches gemacht? Prinzipiell habe ich sowas schonmal gemacht um Detailbereiche mit mehreren Schalenmodellvariationen zu berechnen, also Freischneiden, am Rand mit den Verformungen der anderen Berechnungen belastet und Auswirkungen verschiedener Schalenveränderungen untersucht, aber ich habe noch nie Schalenergebnisse auf Voluemn übertragen, um die Ergebnisse zu verbessern, bzw. aussagekräftig zu machen. Über jegliche Hilfe bin ich dankbar. MfG Cpt.Klotz ------------------ FE make a good engineer great and a bad one dangerous! TU-Dresden, Fakultät Maschinenbau Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Luxman Mitglied Ing.

 Beiträge: 18 Registriert: 28.04.2006 ANSYS 10,11,12
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erstellt am: 23. Feb. 2007 12:44 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Cpt.Klotz
Hallo Kpt. Klotz, grundsätzlich ist die Idee mit der Submodelltechnik zur Auswertung lokaler Spannungen in Ordnung. Es gibt nur einen Haken. Dies funktioniert nur bei linearen Berechnungen. Sobald irgendetwas nichtlinear wird (z.B. nlgeom,on) funktioniert das nicht mehr! Eine Grundvoraussetzung für die Submodelltechnik ist: Das Submodell befindet sich geometrisch an der "selben" Stelle wie im Vollmodell. Ein WB Beispiel (CADFEM-Newsletter) habe ich bei Google gefunden. www.cadfem.de/fileadmin/files/9_service_newsletter/2004/0411/Newsletter_11_2004.pdf In CLASSIC habe ich das noch nicht ausprobiert, kann mir aber gut vorstellen, dass es ungemein aufwändiger ist als in WB. Eine andere Herangehensweise wäre, von vorn herein lokale Details als Solids zu generieren und diese dann mit der Schalenstruktur zu koppeln. Dazu aber lieber nochmal versiertere User fragen. Vielleicht hat da einer einen besseren Ratschlag! Gruß, Luxman Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Cpt.Klotz Mitglied
 
 Beiträge: 346 Registriert: 19.04.2005
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erstellt am: 23. Feb. 2007 14:23 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi Luxman, danke für die Antwort, der Artikel ist gut und bestätigt mir schon mal, dass es üblich / möglich ist ein Schalenmodell im Detail mit Volumen als Submodell zu berechnen. Mit den nicht-Linearitäten bin ich mir noch nicht sicher, leider Gottes ist bei mir ja alles nicht-linear, Federn als Randbedingunen, Material und auch Geometrie. Ich hatte das letzte Mal cor 12 Monaten mit der Submodell-Methode gearbeitet (mit ANSYS classic). Der Aufwand ist nicht unbedingt gering, das ist leider war. Ist es nicht möglich sich für jeden Loadstep die Daten herausschreiben zu lassen und damit die Belastungsgeschichte abzubilden? Also in jedem Loadstep neu eine Datei mit hereinzuladen mit den Randbedingungen. Über eine Schleife in einem Skript lässt sich solches ja bewerkstelligen. Ich meine natürlich ist die Steifigkeit ein wenig anders durch die Volumenelemente, aber der Fehler sollte doch geringer sein, als der Fehler der lokalen Spannungen durch die shells, oder? Natürlich sollte das ausprobiert werden, ich würde mir gerne aber schon vorher Meinungen einholen. Grüße Cpt.Klotz ------------------ FE make a good engineer great and a bad one dangerous! TU-Dresden, Fakultät Maschinenbau Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Jens.Friedrich Moderator Dipl. -Ing.
   
 Beiträge: 1051 Registriert: 09.09.2005 ANSYS2021 R2
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erstellt am: 23. Feb. 2007 14:36 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Cpt.Klotz
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Cpt.Klotz Mitglied
 
 Beiträge: 346 Registriert: 19.04.2005
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erstellt am: 23. Feb. 2007 15:02 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Super Vielen Dank, der Artikel geht in die richtige Richtung. Besten Dank an den Herrn Friedrich, der mich auch hier wieder ein guten Stück weiterbringt. ------------------ FE make a good engineer great and a bad one dangerous! TU-Dresden, Fakultät Maschinenbau Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Jens.Friedrich Moderator Dipl. -Ing.
   
 Beiträge: 1051 Registriert: 09.09.2005 ANSYS2021 R2
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erstellt am: 23. Feb. 2007 15:42 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Cpt.Klotz
gib mal rückmeldung wenns geklappt hat. jedenfalls wirds in workbench schwierig. da braucht man wohl eher classic für ------------------ Jens Friedrich Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik TU-Dresden Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Cpt.Klotz Mitglied
 
 Beiträge: 346 Registriert: 19.04.2005
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erstellt am: 26. Feb. 2007 14:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, ich habe das gerade versucht. Zumindestens erstmal mit dem gleich Modell und der gleich Vernetzung. Nachdem ich heir aus dem Forum erfahren habe, dass ich über modmsh,detach Netz und Elemente trennen kann ging die Berechnung auch sehr schnell. Über Skripte ist der Aufwand auch sehr gering. Wie gesagt habe ich jetzt erstmal die Ergebnisse der Gesamtrechnung mit einem Teilbereich gleicher Vernetzung verglichen, also nur die umliegeneden Knoten und Elemente gelöscht. Die Ergebnisse der Spannung in N/mm^2 zeigen 542,905 (Gesamtmodell) zu 542,901 (Submodell). Also sind trotz plastischem System die gleichen Lösungen vorhanden, da die Rechnung wegunabhängig zu sein scheint. Jetzt gibt es eigentlich keinen Grund, wieso das nicht auch auf Volumen zu übertragen ist. Gruß Cpt.Klotz ------------------ FE make a good engineer great and a bad one dangerous! TU-Dresden, Fakultät Maschinenbau [Diese Nachricht wurde von Cpt.Klotz am 26. Feb. 2007 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |