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Autor Thema:  Lastfälle,Diskretisierungsfehler, Spannungsauswertung (1547 mal gelesen)
MDarr
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Beiträge: 12
Registriert: 03.05.2006

erstellt am: 31. Jul. 2006 17:16    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

möchte in einem Modell mehrere Lastfälle rechnen, wenn es geht auch mit unterschiedlichen Lagerungsbedingungen. Kann ich so was in einer Datei machen oder muß ich mein Modell kopieren und dann mit den geänderten Lagerungsbedingungen rechnen.
Hat von euch schon mal jemand folgendes Problem gehabt:

Ein Schalenmodell kann ich in PowerGraphics mit oder ohne Eshape,1 auswerten. Wenn ich Eshape einschalte, bekomme ich andere Ergebnisse?? Das kann doch eigentlich gar nicht sein.

Welchen Einfluß hat der Diskretisierungsfehler auf die Genauigkeit der Rechnung?? (PRERR)

Bei der Auswertung im Postprocessor werden mir z.B. meine max. Spannungen mit SMX angezeigt. Was bedeutet SMXB??

Danke für eure Hilfe.

Schöne Grüße Micha 

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imago
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Beiträge: 109
Registriert: 21.05.2006

erstellt am: 31. Jul. 2006 21:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für MDarr 10 Unities + Antwort hilfreich

zunächst das Modell erstellen und abspeichern.

Im Solution - Processor den ersten Lastfall (Randbedingungen + Lasten) eingeben und mit dem Befehl LSWRITE abschliessen.
Anschliessend den nächsten Lastfall eingeben und ebenso mit LSWRITE abschliessen.
Die Reihenfolge der Lastfälle ergibt auch die entsprechnde Ziffer für das Aufrufen mit dem Befehl LSSOLVE.
Die Parameterbelegung kann aus dem Manual abgelesen werden.

Die PowerGraphics Methode ist sehr effizient wenn in einem mehrdimensionalen Modell die Ergebnisse an den Modelloberflächen schnell aufbereitet werden sollen. Mit eshape,1 sollte die Full-Method (/GRAPHICS,FULL) eingesetzt werden da PowerGraphics eine andere Mittelung und Extrapolation der Daten vornimmt.

Der Diskretisierungsfehler ergibt sich i.A. aus der Taylor-Approximation die ihrerseits zu einem Abbruchfehler führt (Vernachlässigung der Terme höherer Ordnung). Im speziellen Fall der weggrößenformulierten Strukturanalyse - Elemente sind die Verschiebungen die primären Freiheitsgrade die unmittelbar zur Minimierung der Arbeitsfunktionals eingesetzt werden. Die inneren Weggrößen (Dehnungen, Krümmungen) und daher auch die inneren Schnittgrößen (Spannungen) werden elementweise aus der Dehnungs-Verschiebungsmatrix B abgeleitet und ergeben keinen Knotenbezogenen kontinuierlichen Verlauf ab. Diese müssen daher für die Ergebnisauswertung an dem betreffenden Knoten gemittelt werden.
Ergeben sich nun für zwei aneinander angrenzende Elemente zu große Spannungsdifferenzen wird das Ergebnis durch die Mittelung stark verfälscht und ist im Grunde genommen netzabhängig.
Der SMXB-Wert gibt eine Fehlergrenze (nach Zinkiewicz) an und ist ein Indikator für weiteren Verfeinerungsbedarf an der Stelle wo er große Werte annimmt.

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MDarr
Mitglied



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Beiträge: 12
Registriert: 03.05.2006

erstellt am: 01. Aug. 2006 08:43    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Danke für deine schnelle Antwort. Werd das mit den Lastfällen gleich mal testen.

Wie bekommme ich heraus, wo die Bereiche mit dem hohen SMXB sind??
Da mein Modell ziemlich groß ist habe ich für den kritischen Bereich ein Submodell modelliert.

Danke

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