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Autor
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Thema: Composites, Failure Criterion (3260 mal gelesen)
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compomann Mitglied

 Beiträge: 49 Registriert: 24.08.2005 Verwendete Ansys-Version ANSYS 10.0
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erstellt am: 24. Aug. 2005 10:57 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo alle miteinander, ich habe einen Kragträger aus einem CFK-Laminat in ANSYS 9.0 modelliert und möchte nun für diesen für einen vorgegebenen Lastzustand das maximum-stress-FC auswerten. Aus Gründen der Einfachheit habe ich dazu alle Spannungen (Zug-, Druck- & Scherspannungen) mit dem FC-Command gleich 1000 MPa gewählt. Meine Frage ist nun, was wird im Postprocessing eigentlich angezeigt, wenn ich das Maximum Stress Failure Criterion anwähle (PLNSOL, S,MAXF, 0,1.0)? D.h. welche Spannungen werden von ANSYS verwendet, um dieses Criterion darzustellen? Ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich die Spannungen für das Failure Criterion anwählen kann. Schon jetzt einmal vielen Dank für alle Reaktionen.
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compomann Mitglied

 Beiträge: 49 Registriert: 24.08.2005 Verwendete Ansys-Version ANSYS 10.0
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erstellt am: 24. Aug. 2005 11:06 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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compomann Mitglied

 Beiträge: 49 Registriert: 24.08.2005 Verwendete Ansys-Version ANSYS 10.0
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erstellt am: 24. Aug. 2005 12:43 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo nochmal, vielleicht habe ich meine Frage etwas umständlich formuliert. Die Anwendung des Maximum Stress Failure Criterion verlangt die Definition von insgesamt 9 Spannungen beziehungsweise Festigkeiten des verwendeten Werkstoffs, 3 Zug-, 3 Druck- und 3 Scherspannungen. Theoretisch wird für jede dieser Spannungen bei der Versagensanalyse geprüft, ob die momentane (Zug-, Druck- oder Scher-) Spannung über oder unter der jeweils vorgegebenen Festigkeit liegt und daraus dann der jeweilige Sicherheitsfaktor berechnet. Ich würde also erwarten, dass ich auch in ANSYS jede dieser 9 Spannungen hinsichtlich des Laminatversagens untersuchen kann, um eine Sicherheitsaussage treffen zu können. Aber nun ist es in ANSYS (nur) so, dass ich mir im Postprocessor das Maximum Stress Failure Criteria anszeigen lassen kann. Aber dies kann ich eben nicht deuten, da ich wie oben gesagt, 9 Festigkeiten für das Laminat definiert habe. Bitte gebt mir einen Anhaltspunkt zum Verständnis. Vielen Dank. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
wattblume Mitglied

 Beiträge: 36 Registriert: 11.08.2005
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erstellt am: 24. Aug. 2005 13:46 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für compomann
Hallöchen, Schau mal in der Theory Reference Kapitel 2.4.3 Da steht, das jeweils nur das Maximum aus allen 9 fällen bestimmt wird. Welches Element hast du denn genommen für dein CFK-Laminat?? Ich würde für Laminate ohnehin eher das Tsai-Wu Kriterium nehmen, wobei auch das nicht optimal ist, da alle diese Kriterien keine Unterschiede machen zwischen den Bruchtypen die bei Laminaten auftreten (Zwischenfaserbruch, Delamination,...) Gruß Watti Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
compomann Mitglied

 Beiträge: 49 Registriert: 24.08.2005 Verwendete Ansys-Version ANSYS 10.0
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erstellt am: 24. Aug. 2005 14:04 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Wattblume, ersteinmal vielen Dank für deine Antwort. Ich verwende das Element shell99. Wenn von ANSYS immer nur der Maximalwert des Kriteriums angezeigt wird, woher weiss ich denn dann, zu welcher Spannung der Wert gehört (Zug-, Druck- oder Scherspannung)? Wenn mir ANSYS einen Wert von wie in meinem Beispiel 0.55 ausgibt, heisst das dann, dass der Kehrwert davon den Sicherheitsfaktor darstellt? Gruß, compomann.
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compomann Mitglied

 Beiträge: 49 Registriert: 24.08.2005 Verwendete Ansys-Version ANSYS 10.0
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erstellt am: 24. Aug. 2005 14:09 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo nocheinmal wattblume, es besteht in ANSYS ja die Möglichkeit, sich bis zu 6 eigene Versagenskriterien zu definieren. Hast du damit schon Erfahrung? Wenn ja, wie sieht denn de prinzipielle Ablauf aus, um sich ein eigenes Kriterium zu definieren? Ist dafür eine externe FORTRAN-Routine, wie bei der Materialdefinition in ABAQUS (UMAT) o.ä. notwendig? Gruß, compomann.
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wattblume Mitglied

 Beiträge: 36 Registriert: 11.08.2005
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erstellt am: 24. Aug. 2005 16:28 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für compomann
Hallo, also ich habe bisher nur mit dem Tsai-Wu Kriterium gearbeitet, und da kann man einstellen ob man den Kehrwert haben möchte oder nicht´. Versprechen kann ich es nciht aber ich würde vermuten, dass es so ist wie du sagt, also, dass bei einem Wert von 0,55 er Sicherheitsfaktor bei etwa zwei liegt, wie du herausfinden kannst, zu welcher spannung der wert gehört, weiß ich nicht. Mir fiele dazu höchstens ein, das per Hand auszuwerten, also z.B. mit den etable Operationen oder mit Hilfe von Parametern Andere FCs kann man sicher auch auf diese Weise bekommen. Oder aber man nimmt die vorgefertigten Fortan-User-FC, leider habe ich damit keine Erfahrung, da mir passende Fortran-Compiler fehlen um überhaupt solche User-routinen zu schreiben. Gruß Watti Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
compomann Mitglied

 Beiträge: 49 Registriert: 24.08.2005 Verwendete Ansys-Version ANSYS 10.0
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erstellt am: 24. Aug. 2005 18:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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