| | |
 | Gut zu wissen: Hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis prägnant, und auf den Punkt gebracht für Ansys |
| | |
 | Start der CADFEM Conference Series: Optik, Photonik und Elektromagnetik, eine Pressemitteilung
|
|
Autor
|
Thema: Hüpfburg (1229 mal gelesen)
|
Wolfgang S. Mitglied

 Beiträge: 26 Registriert: 02.11.2004
|
erstellt am: 05. Jan. 2005 20:40 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Ansys Experten! Ich möchte eine Hüpfburg konstruieren. Mein Problem: Eine Hüpfburg ist bekanntlich mit Luft aufgeblasen. Wie kann ich eine Verbindung von Flächen am Computer "aufblasen"? Die Hüpfburg sollte nämlich die Form einer Burg haben und nicht son formloses Ding sein. Und weil das Budget nunmal wie immer knapp ist können nicht zig Prototypen gebaut werden. Kennt ihr eine Möglichkeit so etwas am Computer zu simulieren? Funktioniert das vielleicht mit Ansys oder brauche ich da andere Programme? Vielen Dank, Wolfgang Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Tuttinator Mitglied

 Beiträge: 61 Registriert: 12.10.2004
|
erstellt am: 06. Jan. 2005 07:33 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Wolfgang S.
Prinzipiell sollte das schon möglich sein. Einfach die Aussenhaut der Hüpfburg modellieren (wahrscheinlich mit Shell Elementen) und dann auf alle Flächen den Differenzdruck zwischen Luft und Innendruck aufbringen. mfG Tuttinator Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
feVOLUTION Mitglied Dipl. Ingenieur

 Beiträge: 44 Registriert: 30.03.2004
|
erstellt am: 07. Jan. 2005 10:11 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Wolfgang S.
Na, da kommt wohl das Kind im Mann zum Vorschein ... Im Ernst: ich denke, implizite Standardverfahren wie sie in ANSYS implementiert sind, führen nicht wirklich zu guten Lösungen. Besser wäre es, die Airbag-Funktionalitäten von expliziten FEM-Codes wie LS/DYNA oder PAMCrash zu nutzen. Dort sind auch entsprechende Materialgesetze für das viskoelastische Material und stabile Kontaktalgorithmen verfügbar. Die ganze Geschichte ist aber sicherlich etwas für Spezialisten - also vielleicht mit einem kompetenten Dienstleister unterhalten ... Mit einem solchen Ansatz ist dann aber auch gewährleistet, dass Du den Aufblas- und Entfaltungsvorgang einigermaßen realistisch abbildest (... und genau das ist ja das Problem ...). Gruß Rüdiger Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
stephan22 Mitglied Student
 
 Beiträge: 108 Registriert: 17.11.2004
|
erstellt am: 07. Jan. 2005 14:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Wolfgang S.
Hallo ! Ich glaube grundsätzlich ist es möglich mit einem hyperelastischen oder elastischen Material auch luftgefüllte Hohlräume zu simulieren. Als Beispiel kann man zwei großflächige Quader (wie Platten) als Volumen erzeugen, die jeweils eine Hauptfläche gemeinsam haben. Verschmelzt man dann die Randflächen beider Platten mit aglue kann man sich einen Hohlkörper erzeugen. Jetzt braucht man nur noch auf eine oder mehrere Innenflächen Druck aufbringen. Dann müssten sich beide Platten je nach Druck voeinander abheben und bollonartig aufblasen. Die Materialgesetze für elastische und hyperelastische Materialien sind auch schon an der TU-Ilmenau ermittelt worden. Dort gibt es einen Fachbereich, der sich mit der FEM Simulation von elastischen Hohlkörpern in Form von Kammern beschäftigt, die durch ein Fluid angesteuert werden. Vielleicht helfen die weiter? http://www.maschinenbau.tu-ilmenau.de/pademis/ MfG Stephan Rothstock ------------------ SR Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ife Mitglied Berechnungsdienstleister FEM
   
 Beiträge: 1397 Registriert: 29.10.2002 IFE Deutschland Simulation ANSYS Workbench MAPDL Multiphysics CFX
|
erstellt am: 14. Jan. 2005 19:50 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Wolfgang S.
Da die Aufgabe die korrekte Verstaerkung der HB an den richtigen Stellen zu sein scheint, kann man auch effektiv mit ANSYS Classic arbeiten. HB ist wohl u.a. aus aehnlichem Material wie die blaue/gelbe IKEA-Tragetuete gefertigt. Vom Tragverhalten her ggf aehnlich, aber luftdicht, mit zusaetzlichen selektiv/gezielt applizierten Textilgurten versehen. Aufwand FEM hier wie andernorts - abhaengig von Material- und Lastkonstellation etc, benoetigter Aussage. Ob dabei bspw hyperelastische Materialbeschreibung erforderlich ist, falls HB entsprechende Komponenten aufweist, haengt auch vom Ausmass Dehnungen, angestebter Analyseaussage ab. ------------------ Gruesse, Frank Exius IFE Deutschland Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr durchgaengig Dienstleistung in ANSYS ife-ansys.de Simulation Berechnung FEM Digital Prototyping
Identifikation bei Fragen an ANSYS Forum erwuenscht - Name, Firma/Bildungsstaette. Identifikation im Beitrag, im persoenlichen Profil, oder in eMail an Moderator (IFE) - in letzterem Fall bitte Thema Beitrag als Referenzpunkt angeben. Danke, Moderator ANSYS Forum. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |