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Gut zu wissen: Inventor besser verstehen - Fläche löschen
Autor Thema:   Biegetabelle (1682 mal gelesen)
Empl
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erstellt am: 28. Aug. 2014 10:49    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo zusammen,

ich bin momentan dabei die Werte unserer Biegemaschine in eine Biegetabelle in Inventor zu übernehmen.
Mit den Abzugswerten unserer Maschine bei Winkeln von 90° und größer (Innenwinkel) geht das auch alles wunderbar und die Abwicklungen stimmen.
Bei den Werten für kleiner 90° stimmt dann gar nichts mehr und es wird zu viel abgezogen.

Rechnet Inventor hier irgendwie anders? Ist hier eine Formel hinterlegt?
Wie muss ich die Werte eingeben?

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jupa
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erstellt am: 28. Aug. 2014 11:03    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Empl 10 Unities + Antwort hilfreich


CCF28082014_00000.jpg


CCF28082014_00003.jpg

 
Evtl. helfen schon die beiden angehängten Bilder?

[EDIT] falsches Bild korrigiert
Jürgen

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Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene. (Carl Hilty)

[Diese Nachricht wurde von jupa am 28. Aug. 2014 editiert.]

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erstellt am: 28. Aug. 2014 11:32    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Empl 10 Unities + Antwort hilfreich

@Christopher,

ich vermute Empl & Co. haben die Korrekturfaktoren experimentell ermittelt und dann nur die Formel mit den falschen Werten gefüttert (Messung der in die Formel einfließenden Schenkellänge). Deshlab die Bilder, was wie von Inventor berechnet wird. Vllt. liege ich mit meiner Vermutung ja auch falsch ...(?)

Jürgen

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Empl
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erstellt am: 28. Aug. 2014 11:54    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

@CrTeg:
Der K-Wert ist genau das was ich nicht verwenden will, da ich die genauen Abzugswerte für alle Blechstärken und Materialien mit den verschiedenen Werkzeugen vorliegen habe.
Bei den Winkeln 90° und größer passt auch alles super, nur bei spitzen Winkeln rechnet die DIVA die Abzugswerte irgendwie noch um.

@Jupa
Leider Falsch.
Es handelt sich hier um die exakten Abzugswerte die die Maschine braucht. (XML wurde aus der Maschine exportiert)
Es wurde auch nichts falsch eingesetzt, da die Abwicklungslängen aus Inventor mehrfach mit denen, die von der Maschine errechnet werden, verglichen wurden.

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erstellt am: 28. Aug. 2014 13:02    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Biegetabelle.PNG

 
Hier ein Bild der Tabelle.

Wie gesagt, es handelt sich hier um Abzugswerte pro Biegung die alle so von der Maschine errechnet wurden und genau passen.
Nur die DIVA kann mit den werten z.B. bei 70° und 80° nicht umgehen.

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jupa
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Bei Werten unter 90° berechnet Inventor die gestreckte Länge aus der Schenkellänge gemessen bis zur Tangente der Biegung, nicht mehr - wie bei größeren Winkeln - bis zum (gedachten) Schnittpunkt der Verlängerung der Außenkontur. Die von der Maschine dokumentierten Werte gehen evtl. über den gesamten Winkelbereich von einer Messung bis zum Schnittpunkt aus? Du hast uns noch nicht verraten, ob die von Inventor ermittelten gestreckten (fehlerhaften) Längen zu groß oder zu gering ausfallen.

Jürgen

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[Diese Nachricht wurde von jupa am 28. Aug. 2014 editiert.]

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erstellt am: 28. Aug. 2014 13:29    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Zitat:
Original erstellt von Empl:
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...

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jupa
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erstellt am: 28. Aug. 2014 14:01    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Empl 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von Empl:

Bei den Werten für kleiner 90° stimmt dann gar nichts mehr und es wird zu viel abgezogen.

Sorry, hatte ich wohl überlesen.
Würde zwar in der Tendenz meine Vermutung bestätigen (Inventor geht von geringerer Schenkellänge aus, wodurch die Gesamtabwicklung zu klein ausfällt), aber selbst wenn diese Vermutung zutreffen sollte hilft uns das nicht wirklich weiter. Ich wüßte nämlich nicht, wie man IV dazu überreden könnte, die Abwicklung anders zu berechnen.
Bliebe nur, die Biegetabelle(n) wirklich (anhand der Differenz zwischen tatsächlicher und von IV berechneter Länge) manuell anzupassen - ein evtl. unvertretbar hoher Aufwand (?).

Jürgen

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[Diese Nachricht wurde von jupa am 28. Aug. 2014 editiert.]

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erstellt am: 29. Aug. 2014 16:09    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Empl 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,

das die K-Faktoren bei Winkeln kleiner 90 Grad nicht mehr stimmen das wusste man schon lange vor der Erfindung des CAD.
Ganz alte Fachbücher haben das noch in ihren Tabellen berücksichtigt, sogar materialspezifisch.
Ich habe da noch ein altes Schätzchen aus der Vorkriegszeit (vor dem ERSTEN Weltkrieg).
Irgendwann begann man halt rechnen zu lassen anstatt selbst zu rechnen und den Programmierern war es wohl zu mühsam für jedes Material einen nichtlinearen Korrekturalgorithmus einzubauen.

Komplizierte Abwicklungen haben nie auf Anhieb gepasst, daher gibt es heute noch Werkzeugbauer die wählen Biegeradien und Zuschnitte immer an der untersten Toleranz und korrigieren dann kritische Maße über den Biegeradius.
Allemal praktikabler als in einem komplizieretn Folgeschnitt die Schnittkonturen zu ändern. 

Schönes Wochenende

Reimund

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Zeitreisen sind kein Science-Fiction, sondern wir alle reisen ständig in der Zeit. Manchen Menschen gefällt halt lediglich die Richtung nicht, oder der Umstand das jeder nur die Fahrkarte für eine sehr kurze und seiner Meinung nach falsche Teilstrecke besitzt.

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