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Autor Thema:   Ringmagnet auf Risse prüfen (702 mal gelesen)
N.Lesch
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WF 4

erstellt am: 23. Dez. 2017 07:38    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo, ich habe einen Ringmagnet ca. Außen Ø 14 , Innen Ø 10 axial gepolt.
Der Magnet wird noch mit Kunststoff umspritzt und dann in ein Getriebe eingebaut.
Das Problem ist, daß sich Teile des Magenten im Getriebe lösen.

Die Magnete visuell aussortieren ist sehr aufwendig und wenig zuverlässig. 
Risse können bei Fertigung in jeder Stufe auftreten.
Die Elektroniker meinen, magentisch oder elektrisch ist da nichts zu machen.


------------------
Klaus

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Roland Schröder
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erstellt am: 23. Dez. 2017 14:34    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für N.Lesch 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von N.Lesch:
Die Elektroniker meinen, magentisch oder elektrisch ist da nichts zu machen.
Glaub ich auch.
Farbeindringverfahren könnte gehen, aber auch das ist aufwändig.

Ich würde zum einen versuchen, sämtliche Ursachen für den späteren Bruch auszumerzen, also z. B. die Befestigung so gestalten, das der Magnet nicht mechanisch belastet wird und sich ntgf. auch thermisch ausdehnen kann.

Zum anderen würde ich versuchen, eine Einfassung zu bilden, die im Falle des Bruches die Stücke wenigstens zusammenhält und daran hindert, auf Tour zu gehen und weiteren Schaden anzurichten. 

Für hohen Drehzahlen (falls die zu beachten sind) könnte auch eine tangentiale Druckvorpannung sinnvoll sein.

Und nicht zuletzt wäre es vielleicht eine Alternative, statt des Ringmagneten kleine, als billiger (und sehr starker!) Standard erhältliche Stabmagnete wie in einem Revolvermagazin im Kreis anzuordnen.

------------------
Roland  
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N.Lesch
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WF 4

erstellt am: 23. Dez. 2017 16:13    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Das mit der Einfassung planen wir auch schon.
Wir wissen noch nicht wo die Risse herkommen. 
Die können so vom Hersteller kommen oder beim Umspritzen entstehen.

Es geht um mehrere tausend Stück pro Jahr. 
Ich will die über den Aussen Ø prüfen. Die sind zwar mit ± 0,1 tolleriert, aber tatsächlich im Bereich von 0,02.
Der Außen Ø kann durch einen Riß nur größer werden.

------------------
Klaus

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Roland Schröder
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erstellt am: 23. Dez. 2017 17:37    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für N.Lesch 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von N.Lesch:
Der Außen Ø kann durch einen Riß nur größer werden.
..., zumal die Magnetkraft ihn auseinander treibt. Aber dass das einen messbare elastische Verformung bewirkt, erscheint mir doch sehr fraglich. Es gibt ja auch Risse, die mehr so als latente Schwachstelle im Gefüge existieren oder auch nur vorgezeichnet sind und erst später aufplatzen.

Und die Risse oder deren Vorhut können ja auch erst später entstehen oder angeregt werden: Beim Umspritzen, beim Einbauen, im Betrieb, ...

------------------
Roland  
www.Das-Entwicklungsbuero.de

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N.Lesch
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WF 4

erstellt am: 24. Dez. 2017 07:11    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Der Magnet wird jetzt noch von innen umspritzt, deswegen ist der Außen Ø danach größer, wenn vorher ein Riss war.
Einen fand ich bisher.

Habe auch schon beim Hersteller anfragen lassen, ob er die rißgeprüft liefern kann.

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Klaus

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Roland Schröder
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erstellt am: 24. Dez. 2017 16:19    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für N.Lesch 10 Unities + Antwort hilfreich

Eine Möglichkeit zu Prüfung wäre, die Magnete von innen kontrolliert, aber auch gehörig zu belasten, z. B. mit einem pneumatischen Balg bei geregeltem Druck. Die Ringe mit Rissen oder den Rissen vorangehenden Schwachstellen gehen dann kaputt. Das ist vielleicht etwas rabiat, aber die defekten Ringe gehören ja ohnehin in den Schrott.

Eine innen sitzende Kunststoff-Nabe (ich nehme mal an, dass das ungefähr die Funktion ist) stellt natürlich bei Erwärmung wegen der verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten ein Problem dar, vor allem dann, wenn (was ich aber nicht wissen kann) diese Nabe auch durch axiale  Einspannnung zu radialer Ausdehnung gezwungen wird.

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Roland  
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WF 4

erstellt am: 27. Dez. 2017 18:16    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Roland, es wird wohl auf eine mechanische Belastung von innen und dann Druchmesserprüfung außen hinauslaufen.
Außerdem will ich den Magneten noch teilweise außen umspritzen damit
die Trümmer nicht gleich ins Getriebe fallen.


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Klaus

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