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Autor Thema:   Interessanter Blog-Beitrag von L&Dpro (315 mal gelesen)
Speicherbaerle
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erstellt am: 23. Feb. 2019 12:38    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Zusammen,

das Forum hier ist ja nicht wirklich "belebt". 
Dennoch haben meine letzten Beträge in Summe über 1.000 Views gehabt.

Aus diesem Grunde wollte ich diesen Blog-Beitrag von L&Dpro mit Euch teilen.

Da mir in meiner Tätigkeit als E-Learning Trainer im CAD-Umfeld (und nicht nur da) sehr häufig das Thema "Wissenstransfer" (der Link zum "Wissenstransfer" führt zu Wikipedia) begegnet, finde ich diesen Beitrag, bei dem es um das Thema "Präsenz perfekt ergänzt: Durch digitale Medien sichern Unternehmen die Qualität von Weiterbildungen" geht, sehr interessant.

Beide Links wurden bei Beitragserstellung abgerufen und hier eingefügt.

Viele Grüße 

------------------

Gruß

Speicherbaerle ;-)

Bitte beachten! Alle Tipps, Ratschläge, Hinweise und Lösungsvorschläge, die ich hier auf cad.de einbringe, bringe ich nach bestem Wissen ein, jedoch ohne jedwede Gewähr!

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murphy2
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erstellt am: 25. Feb. 2019 07:57    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Speicherbaerle 10 Unities + Antwort hilfreich

das Forum hier ist ja nicht wirklich "belebt".

Ok, ein paar Worte von einem "Leser". Natürlich liest man Ihre Beiträge und geht auch durch Ihre Signaturlinks, egal, ob die sich nun mit der Forenregel "Eigenwerbung" vertragen oder nicht. Daß in Fachforen nicht mehr soviel los ist wie in den "wilden Jahren" kurz nach der Gründung, ist ein Prozess er Ernüchterung, die der Begeisterung folgt. Und betrifft auch andere Forenbereiche, hier zum Beispiel:

https://ww3.cad.de/foren/ubb/Forum30/HTML/000325.shtml

Warum liest man - was auch schon als Erfolg zu werten ist - und schreibt nicht? Oder "nicht mehr"? Das ist ganz einfach, sehen Sie sich mal  die Uploadregeln an.

Meine Arbeiten sind meist sog. "Tutorials", also kurze Bilderfolgen, die einen Ablauf zeigen, wie man Problemstellungen bewältigen kann. Oder man zieht ganze Projekte durch. Damit finde ich eigene Wissenslücken, die man sich ja meist ungern eingesteht, wenn ich das Ganze hinterher in amateurhafter Lehrgangsform aufbereite, nagle ich es so auch effizient ins Gedächtnis.


Da ich das weder zum Thema CAD noch CAM in der Arbeitszeit tun kann, da gäbe es sicher Leute, deren Blutdruck dann steigen würde, tue ich es abends. Das wiederum setzt eigene Lizenzen voraus, bei CAM bin ich bei rund 25kEuro - pro Arbeitsplatz. Dann noch die CNC-Maschinen, CAD geht da eher im Rauschen unter.

Tagsüber muß eh schon 8h auf einen wahlweise weissen, schwarzen oder blauen Bildhintergrund schauen, der sich zum Glück nicht zu sehr in die Netzhaut einbrennt, das Auge aber schon nach Fluchtmöglichkeiten sucht. Das will ich abends nicht fortsetzen, also gestalte ich es mir da lebendiger, das merkt man auch an der Arbeitseffizienz. Alle meine Firmenpatente habe ich abends oder am Wochenende "gemacht" und nur die Routinearbeiten dann im Job.

Wenn ich die Projekte durchziehe, kann ich mir aussuchen, wo ich die online stelle:

1. Im Fachforum für die eingesetzten Werkzeuge
2. Im Fachforum für das Projektthema
3. Im Fachforum für den genutzten Spaßfaktor
4. Ganz woanders.

Da mir auch CAD.DE mit Sorge ums Image den Spaßfaktor nicht zugesteht, landeten die meisten Arbeiten eben dort, wo es Spaß machte. Mit anderen Worten, die CAx-Fachforen haben Konkurrenz und merken es nichtmal, selbst dann nicht, wenn ganze Bereiche vertrocknen.

Man muß hier auch fairerweise sagen, daß es die äusseren Restriktonen sind, die die Freiheiten einschränken und man letztlich nur umsetzt, was umgesetzt werden muß und man sich auch weit genug auf Sicherheitsabstand begibt. Die Regelungen selbst sind Lobbyarbeit von Medienkonzernen, die in der EU-Kommission offene Türen einrennen, es nicht gern sehen, wenn die Leute sich auf anderen Seiten als deren eigene rumtreiben und damit z. B. die geschaltete Werbung für Hyundais neuesten SUV nicht sehen. Und für konkurrenzfähige Qualität im journalistischen Bereich fehlt wohl das Fachpersonal, weil das mehr können muß als nur bei dpa abkupfern.

Im Rahmen von Recherchen suche ich also auch im Netz, nutze Suchmaschinen, die bringen mich auf CAD.DE, dort lese ich die Themen und zähle damit den Zähler hoch. Ich muß ja möglichst breitbandig Info einsammeln. Um aber zum Schreiber zu werden, damit die Suchmaschine hinterher was findet, ist es noch eine Hürde und für den Dauerschreiber fehlt's ganz massiv an Motivation und Identifikation. Und woher soll die auch kommen, wenn das Forum nicht mehr bietet als einen verlängerten Arbeitstag?


Wenn Ihnen also hier zuwenig Leben ist, lassen Sie sich ggf. von AlbertR als Mod "shanghaien", das ist aber eh schon geschehen, damit stehen Sie herrlich zwischen den Fronten, den Leuten Luft zu lassen, damit das Schreiben auch Spaß macht oder die Zügel so anzuziehen, daß es juristisch garantiert keine Probleme gibt. Man wird letzteres bevorzugen und damit den Gaul erwürgen und reitet dann eben ein totes Pferd. Und ich als Mod würde es genauso handhaben. Als Schreiber suche ich mir dagegen die Ecke, wo ich meinen Spaß bei der Sache haben kann.

In Absprache mit meinem Arbeitgeber kümmere ich mich um meine Weiterbildung selbst. Hier habe ich die interaktiven Lernprogramme der Werkzeughersteller, die mir anhand von an das Werkzeug angepassten Problemen zeigen, wie es geht. In der Praxis habe ich diese Anpassung nicht, also Bücher und eben das Netz. Youtube mag ich da allerdings nicht so gern, unscharf, mühsam, dem Mauszeiger zu folgen, oft wird man zugequatscht. Und meist ist es irre öde, weil's anders ja nicht mehr sein darf.

eLearning ist also schon ein Thema und ein sehr wichtiges. Optimalerweise ohne zeitliche und räumliche Bindung (vgl. Ex-Fernlehrinstitut Christiani). Nur sollte sich das halt nicht anfühlen wie ein Marsch durch die Wüste ohne Wasser.

Also, nicht entmutigen lassen, es wird gelesen.


------------------
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Speicherbaerle
Moderator





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erstellt am: 25. Feb. 2019 09:28    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo murphy2,

vielen Dank für diesen tollen Beitrag.

Darin haben Sie wirklich sehr viele Themen benannt, die auch mir nach so langem Tun in den Foren hier auf cad.de schon einige Gedanken bereitet haben.

Wie Sie bin auch ich bereits seit 2002 auf cad.de aktiv. Schon ne Ecke, gell...

 

Mein Aussage:
"das Forum hier ist ja nicht wirklich "belebt"

bezog sich darauf, dass seit meinem ersten Beitrag hier am 02.06.2017 kein neuer Beitrag hinzu kam. Dabei meine ich nicht als Antwort auf meine Beiträge - sondern auch komplett neue Beiträge.

Das war keineswegs als "Kritik" an den TN/innen hier gedacht. Mir ist das nur aufgefallen.

Und da es ja hier im Forum um das Thema "Elearning" geht, welches mich seit einigen Jahren schon sehr beschäftigt, fand ich das eben in gewisser Weise schade.

Auf alle Ihre Anregungen und genannten Themen kann ich eben nicht ausführlich eingehen.

Was mich besonders angesprochen hat sind folgende Themen:

- in vielen Betrieben wird die "Weiterbildung" immer häufiger an die Mitarbeiter selbst "übertragen". In manchen Bereichen werden den Angestellten kaum noch Schulungen vom Arbeitgeber geboten. Eine Entwicklung, die mir schon häufiger so berichtet wurde und die ich auch selbst schon so gemacht habe.

- Ja, es ist wirklich so, wie Sie Schreiben:

"Da ich das weder zum Thema CAD noch CAM in der Arbeitszeit tun kann, da gäbe es sicher Leute, deren Blutdruck dann steigen würde, tue ich es abends. Das wiederum setzt eigene Lizenzen voraus, bei CAM bin ich bei rund 25kEuro - pro Arbeitsplatz. Dann noch die CNC-Maschinen, CAD geht da eher im Rauschen unter."

"Tagsüber muß eh schon 8h auf einen wahlweise weissen, schwarzen oder blauen Bildhintergrund schauen, der sich zum Glück nicht zu sehr in die Netzhaut einbrennt, das Auge aber schon nach Fluchtmöglichkeiten sucht. Das will ich abends nicht fortsetzen, also gestalte ich es mir da lebendiger, das merkt man auch an der Arbeitseffizienz."

Auch das Thema "Gesundheit" ist ein ganz wichtiges - absolut!
Und leider viel zu oft vernachlässigt.

Diese Aussagen von Ihnen:

"Da mir auch CAD.DE mit Sorge ums Image den Spaßfaktor nicht zugesteht, landeten die meisten Arbeiten eben dort, wo es Spaß machte. Mit anderen Worten, die CAx-Fachforen haben Konkurrenz und merken es nichtmal, selbst dann nicht, wenn ganze Bereiche vertrocknen."

"Man muß hier auch fairerweise sagen, daß es die äusseren Restriktonen sind, die die Freiheiten einschränken und man letztlich nur umsetzt, was umgesetzt werden muß und man sich auch weit genug auf Sicherheitsabstand begibt. Die Regelungen selbst sind Lobbyarbeit von Medienkonzernen, die in der EU-Kommission offene Türen einrennen, es nicht gern sehen,..."

sind äußerst interessant - und stimmen mich in gewisser Weise doch nachdenklich.

Wenn "Lernen" und der "fachliche Austausch" untereinander von den Rahmenbedingungen her betrachtet dermaßen komplex und restriktiv wird, dann gehen neben den genannten Reibungsverlusten eben auch "die Motivation und der Antrieb" verloren.

Ich weiß nicht, ob dann bei vielen folgt: "Dienst nach Vorschrift" oder gar das häufig beschriebene "innere kündigen".

Beides sind m.M.n. so umfangreiche und komplexe Themen, dass man sie kaum hier ausführlich behandeln kann.

Wissen Sie, mir geht es da um weitaus "kleinere" Dinge, so z.B. darum, was das Thema "Elearning" eigentlich meint. Was es leisten kann. Was nicht.

Auch und gerade bei technisch sehr anspruchsvollen  Softwareanwendungen.

Alleine auch das Thema, dass es äußerst verschiedene "Lerntypen" gibt, war mir bis vor ca. 3 Jahren so nicht bekannt.

Die einen benötigen den klassischen, frontalen Präsenzunterricht.

Andere sind eher Autodidakten, und lernen sehr gerne alleine. Dabei nutzen sie die versch. Möglichkeiten, die es eben heute gibt.

Wieder andere bevorzugen eine "Mischung" daraus - aus Präsenzphasen kombiniert mit Selbstlernphasen. (Blended Learnning).

Manche mögen synchrones Lernen - andere bevorzugen asynchrones Lernen.

Alleine die Begriffsbestimmungen, was denn nun eigentlich was meint, ist immer noch ein Thema "für sich"...

Und eben, dass weder das eine (präsenz) noch das andere (Elearning, webinare etc.) einen alleinigen Anspruch haben kann, zu "Wissen" was die beste Form der Wissensvermittlung abbildet.

Meiner Meinung nach eine Mischung aus beidem. Und noch etwas mehr.

So finde ich es wirklich spannend, hier die unterschiedlichsten Ansätze, Meinungen und Erfahrungen zu lesen bzw. zu hören.

Auch und gerade zu dem Thema Wissenstransfer, der diesem Beitrag von mir zugrunde liegt.

Und dies nicht empfunden als "zwischen den Fronten" - sonder eher als interessierter Beobachter...Leser...und ab und an - als Schreiber...

Es gibt so viele Dinge, die hieraus (aus einem ungünstigen Wissenstransfer) entstehen können.

- Der/die Anwender/In erhält vom Chef eine Schulung bezahlt, die z.B. 3 Tage geht (zunächst egal, ob Präsenz, Inhouse oder Elearning).

Hier wäre es schon wichtig, dass die Schulungsinhalte und Ziele allen beteiligten vorab wirklich klar sind. Wenn der Chef meint, es handelt sich um eine Experten-Schulung, es sich aber um eine Grundlagenschulung handelt, dann sind hier schon ungünstige Weichen gestellt.

- Über dem/der Anwender/In wird in diesen 3 Tagen sozusagen ein  Füllhorn an Wissen "ausgeschüttet". Meist von wirklich versierten Dozenten.

- Nachdem dann der/die geschulte wieder in der Firma ist, können dann u.U. folgende Meinungen aufeinander treffen:

Der Chef (und die Kollegen/Innen) meinen, nun kann der (oder sie) das aber, war ja auf Schulung.

Der/die geschulte bekommt das Wissen aber nicht in die tägliche Arbeit übertragen.

Nun kommt ein Kollege und meint zu dem geschulten, kannst du mir das zeigen, ich hab es noch nicht verstanden - aber da du jetzt ja geschult bist...weißt du bestimmt, wie es geht...der Chef hat zu mir gesagt, ich brauche jetzt keine Schulung machen - ich kann ja dich Fragen...

Das kann für alle beteiligten geradezu eine ganz mächtige Belastung werden. Im schlimmsten Falle kann so etwas die Stimmung einer ganzen Abteilung sehr ungünstig beeinflussen.

Von daher war meine Überlegung, wie könnte man eben diesen Wissenstransfer so verbessern, dass er letzen Endes eben allen o.g. etwas bringt.

Dazu gibt es interessante Untersuchungen. Neben den Gründen (Motivation, warum wird eine Schulung gemacht...) spielen eben auch die unters. Lerntypen eine große Rolle bei diesen Betrachtungen.

Da gibt es eben Modelle, die davon ausgehen, dass (egal ob Präsenz oder virtuell), bis zu 80ig % des Wissen, welches vermittelt wurde, den Weg in die praktische Anwendung nicht findet.

80%!

Das frustriert ja nicht nur die Dozenten und Teilnehmer. Natürlich auch die Kostenträger (Chef's). Und die Anbieter der Schulungsmaßnahmen. Ganz zu Schweigen von den Anbietern der geschulten Produkte.

Dies alles mag dazu beitragen, dass dieses Thema eben schon ein wichtiges ist. Und oftmals eines, das nicht kommuniziert wird.

In einer TV-Dokumentation habe ich vor ein paar Monaten gesehen, dass aus Kostengründen viele Apotheken immer häufiger auf "Weiterbildung ihres Personals mittels Onlinekursen" setzen.

Darin wurde sogar berichtet, das dies im Gesundheitswesen eine immer größere Bedeutung findet.

Da beschäftigt mich dann schon der Gedanke, auch nach Ihren Ausführungen hier, wo dass denn hingehen mag...

Sie Schreiben:
"eLearning ist also schon ein Thema und ein sehr wichtiges. Optimalerweise ohne zeitliche und räumliche Bindung (vgl. Ex-Fernlehrinstitut Christiani). Nur sollte sich das halt nicht anfühlen wie ein Marsch durch die Wüste ohne Wasser."

Bravo! So genial formuliert! Übrigens habe ich auch bei dem von Ihnen genannten Fernlehrinstitut einen Lehrgang belegt  

Und hier schreiben Sie:

"Um aber zum Schreiber zu werden, damit die Suchmaschine hinterher was findet, ist es noch eine Hürde und für den Dauerschreiber fehlt's ganz massiv an Motivation und Identifikation. Und woher soll die auch kommen, wenn das Forum nicht mehr bietet als einen verlängerten Arbeitstag?"

Sehr gut!

Motivation und Identifikation. Nicht nur "uns" Schreiber kann dies meinen - eben und im besondern jene, die geschult werden wolle/sollen.

Jeder, der sich mit seiner Firma, seinem Tun identifizieren kann, wird in aller Regel so viel Motivation mitbringen, das es zu den 20% gehört, die das erlernte sehr gut in die Praxis einfließen lassen können.

Die anderen 80% dürfen aber nicht "hinten runter fallen".

Noch eine Anmerkung hierzu - Sie schreiben:
"Natürlich liest man Ihre Beiträge und geht auch durch Ihre Signaturlinks, egal, ob die sich nun mit der Forenregel "Eigenwerbung" vertragen oder nicht."

Nachdem ich in versch. Foren schon viele Jahre aktiv bin, sind diese links den Machern von cad.de bekannt. Bis heute hat sich daran niemand gestört. Sollte es hier von den Machern bedenken geben, werde ich diese natürlich sofort entfernen...alleine - würde da ja wieder meinem Spaß, meiner Motivation und meiner Identifikation nicht förderlich sein, mich hier in den Foren so einzubringen.

 

Haben Sie einen schönen Tag - viele Grüße...  

------------------
 

Gruß

Speicherbaerle ;-)

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murphy2
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erstellt am: 26. Feb. 2019 23:37    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Speicherbaerle 10 Unities + Antwort hilfreich

Der Tag verlief nicht so toll, wir hatten grade letzte Woche eine Kieferseite für die Zahnimplantation fast fertig vorbereitet, da löste sich etwa eine Stunde nach dem Schreiben des oberen Textes auf der anderen Seite Brücke, es stellte sich heraus, daß auch da „ausgeräumt“ werden muß und das machte der Kieferchirurg heute morgen. Daher auch die verspätete Antwort.

2002 gab es anfangs noch die Begrenzung auf 200 Uploads, als einer der ersten krachte ich (als murphy) gegen diese Grenze und legte mir den zweiten Nick (murphy2) an, teilte sie fortan auf, der eine zuhause, der andere im Job, diese beiden Umfelder unterscheiden sich bis heute gravierend.

Wenn es solange keine neuen Themen oder Antworten gibt, muß auch die Frage gestellt werden – wieviele Leute wissen von der Rubrik überhaupt?

CAD.DE ist historisch in seiner Struktur zu feingliedrig, weniger frequentierte Bereiche werden zu schnell aus der Liste der aktuellen Beiträge herausgeschoben und nicht mehr gesehen. Man braucht‘s aber nicht so fein aufgeteilt, vor CAD.DE schrieb ich – und schreibe ich bis heute – in einem Forum, da haben wir 3 Bereiche ohne Unterbereiche, einen für das Forenthema, einen für Politik, weil uns die so ärgert und einen weiteren Bereich für alles andere.  Wenn ich da einen Beitrag zum Forenthema schreibe, dann sehen den garantiert alle.


Das Thema Gesundheit, wenig bekannt ist die sog. „Psychoneuroimmunologie“, die besagt eigentlich nichts weiter, daß genug Risikofaktoren das Immunsystem „hintenrum“ verrückt und überaktiv machen und das dann anfängt, Folgeschäden zu produzieren. Docs sahen es bei vielen meiner Beschwerden so, daß man ab einem gewissen Alter sowieso keine so hohen Ansprüche mehr stellen kann, kurierten also erfolglos die Einzelsymptome, zu denen sich auch keine schlüssigen Ursachen fanden.

Zum Glück gab es im Forum, wo ich mich mit CAD/CAM hinverzogen hatte, auch ein paar medizinisch vorgebildete Leute, man verfolgte die Fährten der Folgeschäden und hatte die Ursache, was aber nicht heisst, daß sich die Risikofaktoren so einfach abstellen lassen. Die heute in Stücken herausgepfriemelten Zähne gehören zu diesen Folgeschäden, die Zähne wurden von „unten“ her zerstört, da kann man oben schrubben wie man will.

Am Spruch „man arbeitet sich auf“ kann also schon was dran sein. Zumindest bei der häuslichen Weiterbildung sollte man versuchen, den Frust- und Stressfaktor so gering wie möglich zu halten und das Erreichen von Erfolgserlebnissen mit Meilensteinen und Zwischenstufen ermöglichen.
Obwohl es abends mit CAD und CAM bei mir sogar dieselben Produkte waren wie im Job, empfand man die Stunden  am Abend als Entspannung, streckenweise ein Genuss. Man änderte die „Lebenseinstellung“ gründlich, reduzierte die Riskofaktoren und ebenso verschwanden eine ganze Reihe Beschwerden auch wieder, ganz ohne Pillenzeugs, anderes ist jetzt eben dauerhaft kaputt.

Meinen Lerntyp habe ich schon frühzeitig gefunden. Was nicht klappte, war der Vorlesungsbetrieb an der Hochschule, man lernte, spulte bei den Prüfungen wieder mit meist sehr guten Noten ab und hatte nichts begriffen, vor allem nicht die mögliche Anwendung, man sah sie nicht.

Meist kaufte ich mir die Sachen, ebenso Bücher oder was man eben so fand und lernte allein, auch ohne Gefahr einer Blamage. Hier war Christiani sehr gut, man bekam seine Lehrbriefe in der vereinbarten Geschwindigkeit, alles Lehrmaterial dazu, baute sich die Gerätschaften (vor allem im Elektronik-Labor) auf und benutzte sie dann auch. Die Funktion wurde theoretisch erklärt und praktisch nachgemessen. Es gab Aufbaulehrgänge, in einem baute man ein Oszilloskop, für andere brauchte man den – natürlich handgelöteten – NDR-Klein-Computer.

Die Lehrgänge von Christiani waren zwar hoch angesehen, die Zertifikate erwiesen sich bei Bewerbungen als wertlos. Was man hatte, war das Können, das einem die Hochschule nicht verrmittelte und man danach die Lücken zu stopfen suchte.

Bei den elektronischen Medien war der Borland-C-Compiler einsame klasse, das Hilfesytem erklärte die einzelnen Funktionen und es gab ein Beispiel dazu, die gut 16cm hohe Buchware brauchte man kaum. Auch bei Inventor und Solidworks reichten die mitgelieferten Lernprogramme, ließen einen aber im recht wichtigen Thema Daten- und Projektverwaltung im Regen stehen.

Das ist ein häufiges Manko, es werden die Funktionen anhand angepasster Einzelbeispiele erklärt, zusammenhängende Projekte gibt es kaum.

Die Lehrgänge zu 3d-Studio-MAX dagegen wirken lahm, man versteht nur sehr schleppend, was man tut. Bei CAM gab es Lehrgänge beim Lieferanten, einige Kollegen waren dort, hier kam ich als Try&Error-Autodidakt aber genausoweit, auch wenn die eine oder andere Arbeitsweise jetzt unkonventionell ist.

Recht gut kann man es sich vorstellen, als ich mich ans Orgelspiel machen wollte, also kaufte man reichlich teuer so Gerät, ebenso Lehrgänge (z. B. Enzberg), wo erklärt war, die Finger, Tasten und Noten zusammengehörten. Dann zuerst nur rechte Hand auf der oberen Tastenreihe, dann nur allein linke Hand auf der unteren Tastenreihe, dann nur der Fuß auf den Pedaltasten. Und dann – alles zusammen…..So flott konnte man schon das Notenliniensystem nicht lesen geschweigedenn schauen, welche Pfote grade wo war. Nach einigen Jahren schlief das Ganze wieder ein, der Orgelhersteller ging in 10 Jahren viermal pleite, so eine Formalie stört heute keinen mehr.  Und der Orgelhype verschwand wieder.

Soll man erlerntes Wissen weitergeben? Auch hier war letztlich die Erfahrung ernüchternd. Es gibt Leute, wo man das gern tut und es sich auch lohnt. 

Ein fachlich benachbartes Forum schaffte es, daß ich zwar die Lösung erarbeitete, aber nur noch ein einziges Bild bereitstellte, das zeigte, Lösung wurde erarbeitet und gefunden, Problem ist lösbar.  Aber den Weg gab‘s nicht.

Im Job war ich ein paar Jahre allein mit CAD/CAM, konnte also recht frei arbeiten. Inzwischen kommen Fremdfirmen, die einem erzählen, wie alles zu gehen hat. Es war ein Lernprozess für sich, zu lernen, sich zu beherrschen und die Klappe zu halten.

Diese Woche hörte ich mir das mit normgerechten Zeichnungen an und warum meine Zeichnung nicht normgerecht sei. Dem Herrn fiel aber nicht auf, daß hunderte Maße fehlten und – warum das so war und mehr noch, warum dieses Teil trotzdem jahrelang mühelos gefertigt werden konnte und jetzt nicht mehr.  Zuhause – brauche ich keine Zeichnung mehr, habe eine Projektverwaltung, die 5 Sekunden braucht, wofür ich im Job 10 Minuten (beides gemessen) warten muß (Autodesk-Vault, EDM, PDM usw….).

Bringe ich eine von mir erarbeitete Lösung in der Firma ein, muß diese 1000%ig funktionieren, eine zugekaufte braucht das nichtmal zu 50% zu tun.

Es ist auffällig, wenn man als Mitarbeiter was sagt, wird das immer kritisch beäugt, sagt ein Externer oder gar ein selbsternannter Berater was, dann ist das Weisheit pur.

Und so kam letztlich auch, daß ich meine Weiterbildung selbst mache und auch finanziere, mich also nicht durch Zwangsschulungen quäle, sondern meist 5 Bücher kaufe und vier davon im Mülleimer landen. Oder heutzutage pdfs. Es gab im Job Debatten, weil ständig Know-How eingefordert wurde, aber nichts dafür getan. Als man sich auf den Standpunkt stellte, es reiche eben nicht für alle Kollegen, blieb ich bei meiner alten Methode und lernte, Job und Abendbeschäftigung vollständig zu trennen.

Im Job muß ich heute verwenden, was einem vor die Nase gesetzt wird, entsprechend kann man mit jedem Mal weniger, weil man die Progs eben nicht mehr hat, die man beherrscht. Oft können die neuen Progs mehr, aber der Benutzer nicht, weil er mit den Monstern nicht klarkommt und auch nicht ausreichend praktisch eingelernt wird. Schnell mal ein halbtägiger Vortrag, das war‘s.

Bei mir hat Youtube heute einen breiten Platz, manche Videos sind recht gut gemacht (z. B. Gußvideos von myfordboy, der nicht ein Wort verliert), meist aber zum Motivations- und Ideenholen.

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