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Autor
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Thema: Fachwerk mit transversal isotropen CFK Stäben (beam anisotrop)? (1317 / mal gelesen)
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Avrojet Mitglied Mechanik-Ingenieur (Raumfahrt)

 Beiträge: 11 Registriert: 23.01.2010 Windows 7 Professional Core2Quad 2,5GHz, 8GB RAM<P>Inventor 2016 Professional Abaqus/CAE 2016
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erstellt am: 02. Aug. 2016 19:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, ich bin dabei einige räumliche Fachwerkstrukturen per FEM (Abaqus) zu untersuchen. Meine Frage bezieht sich aber nicht speziell auf Abaqus, sondern auf die FE-Modellierung allgemein. Es wird angenommen die Stäbe des Fachwerks sind in ihren Knotenpunkten verschweißt, so dass sie auch Biege- und Torsionslasten übertragen können. Bei den Stäben handelt es sich in diesem Fall um Rohre, also Hohlprofile. Kann man generell nicht-isotrope Werkstoffmodelle sinnvoll auf Balkenelemente (Beam) anwenden? Es geht beispielsweise um Stäbe aus CFK. Macht es Sinn das Material als transversal isotrop zu definieren, oder wird dies durch die Balkenelemente nicht abgebildet? Ich habe schon einige Veröffentlichungen gelesen, wo meistens die Sache vereinfacht wird und trotz CFK nur isotrope Eigenschaften eingesetzt werden. Falls die Stäbe gelenkig gelagert werden, bleiben nur noch Zug-Druck-Kräfte und es ist egal, ob die Stäbe nicht isotrop sind, da nur die Steifigkeit in Stabrichtung wesentlich ist. Als Ergebnisse interessieren mich die Verformung des Fachwerks (Steifigkeit), sowie die vorliegenden Kräfte/Spannungen und auch die Eigenfrequenzen/Eigenformen. Danke schonmal für eure Hinweise dazu. [Diese Nachricht wurde von Avrojet am 02. Aug. 2016 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
farahnaz Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Ing.
     
 Beiträge: 2501 Registriert: 24.04.2007 CAE, FEM, Test, NPD
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erstellt am: 03. Aug. 2016 02:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Avrojet
Zitat: Original erstellt von Avrojet: ........... beispielsweise um Stäbe aus CFK. Macht es Sinn das Material als transversal isotrop zu definieren, oder wird dies durch die Balkenelemente nicht abgebildet?
Ja, wenn die CFK-Faser nur in einer Reichung orientiert ist. Wenn FE Software transversal isotrope Balkenelemente hat, warum nicht, ------------------ Grüße, Moe Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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Avrojet Mitglied Mechanik-Ingenieur (Raumfahrt)

 Beiträge: 11 Registriert: 23.01.2010 Windows 7 Professional Core2Quad 2,5GHz, 8GB RAM<P>Inventor 2016 Professional Abaqus/CAE 2016
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erstellt am: 05. Aug. 2016 10:56 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
In der Abaqus Dokumentation wird das Thema Balkenelemente + nicht-isotrope Materialeigenschaften nicht wirklich angesprochen. Es ist wohl möglich diese Materialeigenschaften auf Balkenelemente anzuwenden, meine Frage ist dennoch ob die Ergebnisse, die dabei herauskommen, glaubhaft sind oder nicht. Ein anderer Punkt. Du sagst "Ja, wenn die CFK-Faser nur in einer Reichung orientiert ist." Wenn man ein Mehrschichtlaminat hat, kann man die Eigenschaften des Gesamtverbunds nach der klassischen Laminattheorie berechnen (z.B. mit Programm http://www.thelaminator.net/ ) und erhält dann Werkstoffdaten (E-Modul, G-Modul, Querkontraktion) für den Gesamtverbund. Dieser Gesamtverbund kann dann ebenfalls mit einem transversal isotropen Werkstoffmodell abgebildet werden, oder nicht? Die einzelnen Schichten haben dabei unterschiedliche Richtungen der Faser. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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