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Autor
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Thema: Tresca (1541 mal gelesen)
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vw-student Mitglied Berechnungsingenieur
  
 Beiträge: 543 Registriert: 07.06.2005 IDEAS 12m4 ABAQUS/CAE 6.10-1 ADAMS MD R3 Matlab R2007a Mathcad 14
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erstellt am: 06. Dez. 2006 18:12 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Mahlzeit. Setze mich momentan (Uni bedingt) mit der klassischen Festigkeitslehre auseinander.Hoffe ihr könnt mir trotzdem helfen. Ich möchte ein Rohr mit einem Innendruck und Biegemoment belastet auf Festigkeit prüfen.Hierfür habe ich zunächst sämtliche wirkenden Spannungen ermittelt und den zugehörigen Soannungstensor aufgestellt.Der zu untersuchende Punkt liegt auf der Innenwand des Rohres.Bei meinem Spannungstensor handelt sich lediglich um Hauptspannungen als Einträge (Umfangsspannung,Axialspannung und Radialspannung)Zwei dieser Spannungen sind >0 und die Radialspannung ist <0.Bei dem Werkstoff handelt es sich um Grauguss EN-GJL-200.Somit habe ich mit spröden Trennbruch zu rechnen. Nun zu meiner Frage: Muss ich nun nach Normalspannungshypothes sowie nach Tresca rechnen?Oder reicht es nach NH? Schon mal vielen Dank im Voraus!! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
JPietsch Moderator Administrator PDMLink
       
 Beiträge: 5611 Registriert: 12.09.2002
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erstellt am: 07. Dez. 2006 05:18 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für vw-student
Ganz klassisch nach Dubbel: Ist mit Trennbruch senkrecht zur Hauptzugspannung zu rechnen, wendet man NSH an. Ist mit einem Gleitbruch zu rechnen (z.B. bei statischer Zug-Druck-Beanspruchung duktiler Werkstoffe oder bei Druckbeanspruchung spröder Werkstoffe), wendet man Tresca an. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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stabbels Mitglied Dipl.-Ing.
 
 Beiträge: 146 Registriert: 08.05.2002
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erstellt am: 11. Dez. 2006 11:58 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für vw-student
Hallo, folgendes geht mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf.... Bei Kenntnis des Beanspruchungszustands (Spannungstensors) kann man Aussagen zur mögliche Versagensebene treffen. Die Aussagen von JPietsch sind sicherlich richtig, aber sehr allgemein gehalten. Für den vorliegenden Fall wird die Schubspannungshypothese aber höhere Vergleichspannungen ergeben, als die Normalspannungshypothese. Im Text steht S1>0, S2>0, S3<0. Berechnet man nun die Vergleichsspannung nach Tresca anhand der Hauptspannungsdifferenzen, also max [S1-S2;S1-S3;S2-S3) wird ein höherer Wert herauskommen, als nur die Hauptspannung allein. Ob der beschriebene Gußwerkstoff auch weiß, daß er eigentlich spröde brechen soll und man das mit Rankine nachweisen kann, stelle ich mal zur Diskussion. Hier hilft wohl nur wie so oft der Versuch. Im vorliegenden Fall kommt es sicher auch auf die Zahlenwerte an, ob sich die verschiedenen Festigkeitshypothesen unterscheiden. Gruß, Stabbels Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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