Ich würde gerne ein paar Vergleichsrechnungen anstellen um den Unterschied zwischen realen und FE-Ergebnissen zu sehen. Weiß vielleicht jemand woher ich Werte und Ergebnisse eines realen Versuchs (z.B. Biegebalken oder ähnliches) bekommen kann???
Corning ist einer der weltweit führenden Innovatoren in Werkstoffwissenschaften. Seit 175 Jahren setzt Corning sein unvergleichbares Fachwissen in den Bereichen Spezialglas, Keramik und optische Physik für die Entwicklung von Produkten ein, die zur Schaffung neuer Industrien führten und das Leben veränderten. Der Erfolg von Corning begründet sich auf nachhaltigen Investitionen in F&E, einer einzigartigen ...
erstellt am: 12. Jan. 2005 13:03 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben: Nur für wendelj
Jochen,
die Finite-Elemente-Methoden sind numerische Verfahren für das Aufstellen und Lösen von Differentialgleichungen, mit deren Hilfe das Verhalten von Systemen in Physik und Technik beschrieben werden. Die Genauigkeit der FEM erreicht damit höchstens jene der ihr zugrundeliegenden mathematischen Modelle: Deshalb ist Deine Frage eher die nach der Gültigkeit mathematischer Ansätze für die Beschreibung des realen Systemverhaltens (und das hat erst mal wenig mit FEM zu tun). In der Praxis kannst Du davon ausgehen, dass z.B. die elementare Balkentheorie einigermaßen zutreffend das Beanspruchungsverhalten moderat belasteter Strukturen dieser Dimensionalität beschreibt. Also wirst Du hier kaum Unterschiede zwischen realer Bauteilprüfung und mechanischem Modell (oder eben FEM) finden. Wenn größere Unterschiede auftreten, dann sicherlich eher aufgrund von Meßfehlern! Die "Kalibrierung" von Finite-Elemente-Methoden bzw. einzelnen Rechenprogrammen erfolgt mit Hilfe von vielfach beschriebenen Benchmark-Problemen (die neben der Ergebnisqualität auch z.B. Rechengeschwindigkeit u.a. bewerten helfen). Für jedes FEM-Programm findest Du entsprechende Beispiele in den beigefügten Verification-Manuals. Auch bei NAFEMS sind entsprechende Beispiele dokumentiert.