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Autor Thema:  Abbildung von Spanten, Innen- und Außenhülle (1701 mal gelesen)
cgebhardt
Mitglied
Maschinenbauingenieur


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Beiträge: 1449
Registriert: 20.11.2000

erstellt am: 23. Jul. 2014 08:04    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Einen guten Tag und eine Frage an die schiffbauinteressierten Berechner bzw. berechnenden Schiffbauer:

Wir haben ein Vorgehen entwickelt, um eine zusammengesetzte Struktur aus mehreren Lagen inkl. Zwischenstreben (Innen/Außenhülle, Spanten) zu homogenisieren. Dadurch lässt sich das Steifigkeitsverhalten gut abbilden, ohne jedes Detail per FE aufzulösen, d. h. ein deutlicher Gewinn an Bearbeitungs- und Rechenzeit.
Ist das für den Schiffbau interessant? Ich vermute, für den Nachweis der Festigkeit ist das weniger spannend, aber ich könnte mir vorstellen, dass das für die frühen Entwicklungsphasen (Projektierung, Entwurf) hilfreich ist. Liege ich da richtig?

Über eine kurze Rückmeldung wäre ich dankbar.

Vielen Dank + viele Grüße
CG


------------------
Christof Gebhardt

CAD-FEM GmbH
Marktplatz 2
85567 Grafing
Tel. +49 (0) 8092 7005 65
cgebhardt(at)cadfem.de
www.cadfem.de

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smittytomcat
Moderator
Naval Architect / Dipl.-Ing. Schiffbau, selbstständig


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Beiträge: 1312
Registriert: 23.08.2005

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erstellt am: 27. Sep. 2014 11:29    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für cgebhardt 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Herr Gebhardt,
pardon, da habe ich jetzt Ihre Frage verschlafen.
Die Homogenisierung die Sie ansprechen war in frühen analytischen Verfahren schon in Form von Tabellen angewendet worden.
Der jetzige Stand den z.B. die Klassifikationsgesellschaften praktizieren ist das die Aussteifungen de facto schon mit im Rechenmodell enthalten sind. Dazu sind entsprechende Programme erstellt worden mit denen einerseits die globalen Verbände bemessen werde, auf der anderen Seite auch schon die örtlich notwendigen Versteifungen ausgelegt werden.
Die Steifigkeit der Verbände z.B. bei Containerschiffe mit dem zusammen auftretenden Problem der Längsbiegung und der Wölbkrafttorsion (offener Querschnitt mit Schubmittelpunkt unterhalb des Schiffes) ist eher untergeordnet (allenfalls die globalen Schiffsbiegeschwingungen), vielmehr interessieren dann schon die Spannungen an den Enden der Laderäume und dort sind auch die Versteifungen interessant.
Da inzwischen auch hochfeste Stähle mit 420 N/mm2 Streckgrenze und Dicken von bis zu 60 mm verwendet werden hat sich Auslegung schon zu Beginn mehr zur  Detailauslegung verlagert.
Hier mal ein paar "hübsche Bildchen" von einem Unfall infolge eines Detailschadens :
http://www.schiffe-und-kreuzfa   hrten.de/containerschiff-mol-comfort-im-indischen-ozean-gebrochen-aber-nicht-gesunken-schwimmt-nun-in-zwei-teilen/
sowie die gute Darstellung in Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/MOL_Comfort

Die Gnade des Untergangs hat wie in anderen Fällen peinliche Fragen nicht möglich gemacht.

Und auch dieser Unglücksfall ist eher auf einen Fehler in der Detailauslegung zurückzuführen, indem einem Stück Stahl in Form einer lokalen Aussteifung nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wurde:
http://de.wikipedia.org/wiki/MSC_Napoli
http://www.maib.gov.uk/publications/investigation_reports/2008/msc_napoli.cfm

------------------
Gruß
Gerd
Hunde haben ein Herrchen oder Frauchen - Katzen haben Personal.

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