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Autor Thema:   convergence 2 (458 mal gelesen)
hulli1
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erstellt am: 20. Mrz. 2020 11:53    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hi Leute,
habe ne kleine Frage zur Convergence/residuals.

Meine residuals liegen für die Geschwindigkeiten für Ux bei 1e-8 und für den Druck bei 1e-3.
Die Residual plots sind nach dem initalen peak flach und nähern sich 0 an.
In fvsolution: residial control habe ich  für U eine relTol 0;  tolerance 1e-5; und p eine relTol  0 ; tolerance 1e-3 angegeben.

Nun bin ich verwirrt da ich gelesen habe, dass ein Fall, als konvergent anzusehen ist wenn die residuals unter 1e-6 liegen.
Das wäre bei mir der Fall für die Geschwindigkeiten, aber nicht für den Druck, obwohl die Werte nicht voneinander abweichen.
Sind auch Werte grösser 1e-6 ok?

Liebe Grüße und bleib gesund

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Shor-ty
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erstellt am: 20. Mrz. 2020 21:28    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für hulli1 10 Unities + Antwort hilfreich

Kurze Antwort - Ja. Du musst sicherstellen, dass sich Deine Werte nicht ändern und Du die Lösung hast die Du suchst.

Hast Du Dich jemals gefragt wie du auf 1e-8 kommen kannst, wenn Du dein LGS nur bis 1e-5 löst?  

------------------
Viele Grüße,
Tobi

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hulli1
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erstellt am: 01. Apr. 2020 15:06    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hi Tobi,

sorry die verspätetet Antwort (sind schon komische Zeiten ...). Erstmals, vielen vielen Dank für Deine Antwort.
Ganz ehrlich weiß ich die Antwort auf Deine Frage nicht wie er auf 1e-8 kommt ?????

Habe Deinen case 2D sphere verwendet und in 3D erweitert. Die non orthogonal correctors habe ich mal noch aud 3 gesetzt. Die residual controls habe ich unten reingepackt . Sonst habe ich nichts verändert. Das gute ist, dass die CD werte bis jetzt die Cases mit der Literatur übereinstimmen ... was in meinen Augen ein wichtiges Kriterium zu Validierung ist ... 


hier noch die residual Controls


PIMPLE
{
    correctPhi          yes;
    nOuterCorrectors    3;
    nCorrectors        2;
    nNonOrthogonalCorrectors 3;
    residualControl
    {
        S
        {
            relTol      0;
            tolerance  1e-6;
        }

        U
        {
            relTol      0;
            tolerance  1e-5;
        }

        p
        {
            relTol      0;
            tolerance  1e-3;
        }

    }
}

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Shor-ty
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erstellt am: 03. Apr. 2020 17:56    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für hulli1 10 Unities + Antwort hilfreich

Hi,

also da hast Du ja was gesagt. Bei einer Kugelumströmung hast du immer Ablösungen, dein Druckfeld ändert sich also permanent hinter der Kugel, vor allem wenn Du in Re Bereichen bist wo Du die Karmanstraße erhältst. Die Non-Ortho auf 3 brauchst Du gar nicht. Wichtig ist hier auch wie man eben die Residuals berechnet (welche Norm man heranzieht; wenn ich mich noch richtig entsinne hat FOAM Die L1 Norm).

Wenn die Cd Werte passen ist das eine Validierung. Du kannst dein P-Feld auch extrem reduzieren in dem Du im Pimple rechnest, etc... aber warum mehr Ressourcen verwenden, wenn das Ergebnis stimmt.

------------------
Viele Grüße,
Tobi

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hulli1
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erstellt am: 03. Apr. 2020 20:24    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hi Tobi,

super vielen vielen Dank. Das mit den Druckänderungen und der Karmann Vortex Strasse machtdann schon Sinn, und es simit wechselnde Residuale gibt. Ich habe einen Fall mit Re 0.5 und einen mit RE 1 rechnen lassen. Hier kann ich zumindest in den Feldern keine Fluktuationen weder U noch p sehen (wird wohl steady state erreicht haben). So wie ich es verstehe kann man das auch den Residualen sehen, da nach einer gewissen Zeit die Werte gleich bleiben.
Ich verstehe nur nicht warum die Residual control in fvSolution greift. So wie ich mich erinnere bricht die Simulation ab wenn die Werte höher als die dort angegeben sind. Also sollte es kein Problem sein wenn die Werte wie bei mir drei Magnituden kleiner sind.

Ich denke daher darüber nach ob ob ich die Fälle mit kleinen RE Zahlen .5 und 1 überhaupt dann weiter rechnen muss da ich keine Karmannstarsse sehe und die Residuals gleich also converged sind ... bei den Fällen mit größeren RE numbers muss mal sehen ob ich eine Karmann - stasse sehe da ich dort ein zick zack residals muster erwarte

Ich hoffe Du stimmst mir da überein ???
LG H

 

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Shor-ty
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erstellt am: 13. Mai. 2020 11:32    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für hulli1 10 Unities + Antwort hilfreich

Das mit den Residuen muss man immer genau betrachten. FOAM berechnet hier eine normierte L2 Norm, sofer nich mich nicht falsch erinnere. Heißt, je größer Dein Netz und je kleiner die Änderungen, desto kleiner die Residuen. Beispiel:

Heizstab in einem Festkörper. Heizstabdimension ist 100 x kleiner als der Festkörper. Verfeinerst du jetzt den Heizstab und das Gebiet um diesen sehr fein wobei der rest sehr große Zellen beinhaltet, ist die Änderung der Temperatur (Annahme, du hast eine konstante Temperatur am Heizstab bei 500 K und der Festkörper ist bei 290 K bei t=0), bezogen auf die Anzahl der Zellen sehr hoch.

Gleiches Szenario, nur jetzt vernetzt du den Festkörper doppelt so fein wie den Stab, so ändert sich immernoch die Temperatur um den Stab wie zuvor, bezogen auf alle Zellen ändert sich die Temperatur aber nur marginal.

Im zweiten Fall hättest du wesentlich kleinere Residuen bei gleicher Temperaturausbreitung. Ist eigentlich etwas komplexer aber dazu müsstest Du die Residuenberechnung in FOAM analysieren.

Tobi

------------------
Viele Grüße,
Tobi

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hulli1
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erstellt am: 14. Mai. 2020 11:41    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Lieber Tobi,

Vielem Dank für Deine ausführliche Antwort!!! Das erklärt so einiges ... Dass ich es auch immer so genau wissen muss ... 

Bis zum nächsten Problem 

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Shor-ty
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erstellt am: 14. Mai. 2020 17:30    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für hulli1 10 Unities + Antwort hilfreich

Kleiner Tipp, wenn Du die Dinge fundiert betrachtest, dann hast Du zwar viel mehr Aufwand zu Beginn aber zuletzt hast Du ein fundamentale Wissen, dass hier sehr wichtig ist. Sprich, ich finde es sehr löblich.

------------------
Viele Grüße,
Tobi

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