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Autor Thema:  Unterschiedliche Darstellung Bauteil mit Zeichnungsableitung (330 mal gelesen)
Mingon247Z
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Hallo und Guten Tag,

ich hätte folgende Frage:
Wenn ich von einem Bauteil eine Zeichnungsableitung mache, um das anschließend fertigen zu lassen, mache ich es bisher so, dass ich z.B. bei gesengten Bohrungen den Kreis für die Senkung auf "unsichtbar" stelle, dass ich eben nur mein "Kernloch" im Blech habe.
Gibt es da eine "elegantere" Lösung für dieses Problem? Klar, ich kann im Modell die Senkung unterdrücken, dann die DWG erstellen, aber irgendwann soll das 3D-Modell auch wieder gut aussehen.

Ich hoffe, es kommt rüber, was meine Frage genau ist. 

Grüße
Nico

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rkauskh
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Moin

Das Blech wird mit einer nicht gesenkten Durchgangsbohrung gefertigt und
a) die Senkung wird bei der Montage erstellt? --> Baugruppenfeature
b) die Senkung wird in der Realtität nie erstellt und ist auch für relevante Zeichnungszwecke nirgends zu sehen? --> weglassen

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MfG
Ralf

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Mingon247Z
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Ich würde einmal bitte Lösung a) nehmen.

Könntest du da etwas genau drauf eingehen? Das wäre nett von dir 

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rkauskh
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Moin

Im Bauteil wird die Bohrung als normale Durchgangsbohrung ohne Senkung erstellt. So soll es ja auch gefertigt werden. In der übergeordneten Baugruppe eine Skizze auf die Fläche legen. Die Bauteilbohrung über Geometrie projezieren in die Skizze projezieren. Neue Bohrung mit Senkung auf den projezierten Bohrungsmittelpunkt setzen. Alternativ könnte man auch eine Fase an die Bohrungskante setzen, die erzeugt aber keine Bohrungsinfo für die Zeichnung.
Diskussionen zu Nachteilen von Baugruppenfeatures kannst du hier im Forum finden.

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Ralf

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Mingon247Z
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Sehr cool, ich habe es grade mal getestet! Vielen Dank!

Natürlich ist es etwas "unsauber" aber ich würde sagen, dass in diesem Fall der Zweck die Mittel heiligt!

Grüße
Nico

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Roland Schröder
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Moin!

Bei Montage gesenkt ist nicht dassselbe wie nach Montage gesenkt. Ich würde da lieber kein Baugruppenfeature nehmen, denn das Bauteil muss ja doch vor der Montage mit Senkungen nach Zeichnung fertiggestellt werden.

Ich mache es bei Blechteilen so, dass ich von der Seite ohne Senkungen (oder, wenn es beidseitig Senkungen gibt, mit unterdrückten Senkungen) ein dxf exportiere. dxf ist den Fertigern, mit denen ich bisher zu tun hatte, am liebsten.

Im Übrigen gibt es für solche Fälle seit Inventor Version 2022 die Modellzustände.

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Roland  
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rkauskh
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erstellt am: 04. Nov. 2022 12:43    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mingon247Z 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo

Naja, da kann man auch geteilter Meinung sein. Wenn das Blech dünn ist und das darunter liegende Teil mit gesenkt werden muss, damit der Schraubenkopf bündig hinein passt, muss ich bei der Montage senken. Das Durchgangsloch im Blech ist in dem Fall nur eine Zentrierhilfe. Modellzustand hilft da nicht weiter, ist aber ein für den Fall vor Montage senken, dem BG-Feature vorzuziehen.

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MfG
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Roland Schröder
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Zitat:
Original erstellt von rkauskh:
Wenn das Blech dünn ist und das darunter liegende Teil mit gesenkt werden muss,...
Genau damit hatte ich viele Jahre beruflich zu tun.

Auch da war es so geregelt, dass die Bleche ohne Senkungen bestellt und diese erst bei (nicht nach!) Montage von den Monteuren gemacht wurden, und zwar angepasst an die (zu allem Überfluss auch noch chargenweise unterschiedlich ausfallende) tatsächliche Größe der Schraubenköpfe.

Einfach beide Teil nach dem Zusammensetzen gemeinsam zu senken, ist nicht statthaft, denn so entsteht keine ordnungsgemäß verspannte Schraubverbindung. Der Schraubenkopf darf sich nicht im oder am Gewinde im darunter liegenden Bauteil abstützen können! Es ist Aufgabe der Konstruktion, dort entsprechend größere Senkungen vorzusehen.

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Roland  
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Torsten Niemeier
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erstellt am: 06. Nov. 2022 13:32    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mingon247Z 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von Roland Schröder:
Einfach beide Teil nach dem Zusammensetzen gemeinsam zu senken, ist nicht statthaft, denn so entsteht keine ordnungsgemäß verspannte Schraubverbindung. Der Schraubenkopf darf sich nicht im oder am Gewinde im darunter liegenden Bauteil abstützen können! Es ist Aufgabe der Konstruktion, dort entsprechend größere Senkungen vorzusehen.


Grundsätzlich gebe ich Dir ja Recht, aber sich bei dieser Konstellation (Klemmlänge = 0) noch auf irgendwelche berechneten Vorspannkräfte zu verlassen, ist ja irgendwie schon etwas optimistisch, oder?

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Roland Schröder
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erstellt am: 06. Nov. 2022 14:56    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mingon247Z 10 Unities + Antwort hilfreich

Von berechneten Vorspannkräften war nicht die Rede.  Es ist eine einfache mechanische Tatsache, dass das Blech bald klappern und rasseln würde, wenn der Schraubenkopf nicht eindeutig in der Senkung im Blech aufliegt.

Im Übrigen bist Du auch hinsichtlich der Schraubenberechnung mit Deinem Einwand bzgl. "Klemmlänge" auf dem Holzweg. Gerade das Freisenken der Gewindes erhöht die Nachgiebigkeit des Schraubenanteils der Verbindung und trägt somit zur Aufrechterhaltung der Vorspannkraft bei.

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Roland  
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freierfall
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erstellt am: 06. Nov. 2022 15:08    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mingon247Z 10 Unities + Antwort hilfreich

ich weiß nicht mit welcher Version du arbeitest und in der Baugruppe würde ich so was langfristig nicht machen, damit zerschiesst du dir die Grossen Baugruppen in der Leistung.

Variante1: Du kannst mit den Modellzuständen arbeiten und zwei Bohrungen durchführen eine mit der Senkung eine ohne. Für die Abwicklung erstellst du von der ohne Senkung. Im Zusammenbau wird nur die mit Senkung angezeigt.

Variante2: du machst einfach die Senkung in der Abwicklung weg mittels extrusion, leider zieh es nicht mit bei neuem Bohrungen. Muss man wieder nacharbeiten.

herzlich Sascha

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Torsten Niemeier
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Zitat:
Original erstellt von Roland Schröder:
Im Übrigen bist Du auch hinsichtlich der Schraubenberechnung mit Deinem Einwand bzgl. "Klemmlänge" auf dem Holzweg. Gerade das Freisenken der Gewindes erhöht die Nachgiebigkeit des Schraubenanteils der Verbindung und trägt somit zur Aufrechterhaltung der Vorspannkraft bei.


Wo habe ich denn behauptet, dass es anders wäre? 
Aber die ganze Situation, dass da noch am Gewinde herumgesenkt werden muss, ist doch auch absoluter Tinneff. Man kennt doch aus Blechdicke und Senkung DIN 74 Form F den Durchmesser, der sich auf der Rückseite des Bleches ergeben sollte. Da man im anderen Teil die Gewinde ja ohnehin schon machen muss, sollte man doch dort gleich eine etwas größere Senkung vorsehen. Und zwar keine 90°-Senkung, sondern eine möglichst tiefe Bohrung mit einem normalen Bohrer.
So kriegt man dann auch vielleicht eine Federwirkung der Schraube hin, die tatsächlich einer anständigen Schraubverbindung genügt. Alles andere würde ich bei dünnen angeschraubten Blechen und Vibrationen nicht ohne chemische Schraubensicherung machen. Die Klemmlänge wäre mir viel zu klein, als dass ich mich da auf Vorspannkräfte verlassen würde, die bereits bei minimalen Setzungen komplett verschwinden.

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Torsten Niemeier
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erstellt am: 06. Nov. 2022 16:22    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mingon247Z 10 Unities + Antwort hilfreich

Ach so: Sorry für den OT!

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Roland Schröder
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erstellt am: 06. Nov. 2022 16:44    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mingon247Z 10 Unities + Antwort hilfreich

Senkung am Gewinde bzw. an der Kernlochbohrung ist kein Tinneff, sondern ganz normal, damit der Gewindeschneider geschmeidig einläuft und kein Grat vom  Gewindeschneiden hervorsteht. Diese Senkung macht man dann an solchen Stellen halt ein wenig größer. Extra zylindrisch freibohren ist aufwendiger und oft bliebe dann auch zu wenig Gewinde übrig.

Und ob und wie man die Verbindung dann berechnet oder sichert oder noch schöner macht oder auch nicht, ist nicht das Thema - es ging nur darum, dass die fragliche Senkung überhaupt gemacht werden muss, und da sind wir doch einig, oder?   

------------------
Roland  
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erstellt am: 06. Nov. 2022 17:00    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Mingon247Z 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von Roland Schröder:
Senkung am Gewinde bzw. an der Kernlochbohrung ist kein Tinneff,

Auch das habe ich nie behauptet.
Aber während der Montage noch an einer fertigen Gewindebohrung herumsenken zu müssen, ist IMHO ein absolutes No-Go.
Egal, wieviel zusätzlichen Aufwand eine angemessene Senkung bereits während der Gewindeherstellung bedeutet, das ist in jedem Fall billiger, als wenn der Monteur da noch daran herumoperieren muss.
Und wenn man damit "viele Jahre beruflich zu tun" hatte, ist das in meinen Augen merkwürdig.
Spätestens nach der ersten Montagebetreuung bei einer solchen Situation würde zumindest versucht werden, einen solchen Fehler abzustellen.
Nochmals sorry für OT! 

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Roland Schröder
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Zitat:
Original erstellt von Torsten Niemeier:
Auch das habe ich nie behauptet.
Du hast es aber oben so geschrieben.

Zitat:
Original erstellt von Torsten Niemeier:
...Aber während der Montage noch an einer fertigen Gewindebohrung herumsenken zu müssen, ist IMHO ein absolutes No-Go.
Richtig lesen! Das betraf (wie dieser Thread eigentlich) nur die Senkungen im Blech. Wie zu lesen ist, wird das dort beim TE exakt genau so gehandhabt.

------------------
Roland  
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