Zitat:
Original erstellt von ulrix:
...
Ein Festlager muss am Innenring und am Außenring jeweils beidseitig axial fixiert sein
...
...oh haua, ha, bei dem ganzen anderen... Zeugs zu dem es noch, eigentlich und überhaupt, was zu bemerken gäbe, habe ich das auch übersehen.
Die Sprengringvariante ist sicher keine Fixierung, und von dem Lager, das als fest gelten sollte, ist der Innenring auch nicht befestigt.
Was dann noch als Loslager übrig bleibt, ist noch "loser" als es sein dürfte - nämlich nirgends fest.
Meiner einer hätte mindestens den Innenring festgesetzt, aber das ist hier auch nicht geschehen...
P.S.
Das hat zu Anfang des Beitrages, bis auf Walter, aber keiner der, meistens im OT schwelgenden, Schreiber irgendswie bemerkt.
P.S.S. 21.11.19
Der Schwätzer mit dem „schlimmsten Gebrabbel“ ist, auch aufgrund anderer „Verfehlungen“, inzwischen „des Feldes verwiesen worden“. Das sind die Beiträge des „Exmitglied“ mit inhaltlosen Beiträgen - letzteres ist auch irgendwie passend…
Fazit.
Getriebe konstruktive Ausführung, ungenügend - durchgefallen.Punkt.
------------------
In diesem Sinne wünsche ich allen, weiterhin effektives Schaffen
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Manfred Gündchen
www.guendchen.com
Edit 11.09.2016
Da der Beitragsersteller Bruderbaum sich, siehe unten, selbst nicht an seine Vorgaben hält, werde ich das an dieser Stelle nickelligerweise auch einmal tun und der von ihm, nach diesem Beitrag, erstellten Antwort vorziehen und an dieser Stelle meine Antwort geben, sozusagen als "Vorwort".
Das hat den Vorteil, dass meine Editierung nicht als aktuelle Antwort den Beitrag wieder hochpoppen läßt und BruderB zunächst einmal, unfair aber doch, außen vor läßt. Wie eben auch mich, weil seine untenstehende Antwort mich auch jetzt erst erreicht hat. Aber er wird das sicher verstehen, hat er sich selbst auch nicht an seinen Wunsch gehalten eine PM zu schreiben...
Der BruderB startet seinen Beitrag mit dem Wunsch: ...Freue mich über jedes Feedback!!!... (Drei Ausrufezeichen!!!)
Verschweigt aber, dass er negative Kritik/Feedback nicht wirklich wünscht. Und, fast möchte man sagen hat man es schon geahnt, beschwert er sich dann darüber.
Edit 05.05.026… von
Mal eine grundsätzliche Einschätzung des Auslösers für diesen Fred.
BruderB war wohl wie „besoffen“ als er mit seinem Machwerk fertig war.
In diesem Zustand war er wohl der Ansicht, dass wenn er sein Dings hier vorstellt, er von uns mit Lobhudelei überschüttet wird. Das ausgerechnet hier im WBF :biggrins: . Dazu nur mein Kommentar: CAD.de ist, IMHO, k e i n (A)Soziales Medium!
Zunächst hat das ja also auch funktioniert. Die die nicht so genau hingeschaut haben haben die gewünschte Lubhudelei abgegeben. Die die genauer hingeschaut haben, vorsichtig Fehler aufgeführt haben, wurden so angenommen. Vorsichtig war dann vom BruderB genehmigt, knapp und auf den Punkt kann er offensichtlich nicht ab - IMHO, wie viele seiner Generation (!).
Während meines Studiums, Fachrichtung Konstruktionstechnik, gehörte das Getriebe selbstverständlich als Abschluss im 3. Semester zu den vorgegebenen, festgesetzten Abgaben. Und da war dann auch die hier vorgestellte Ausführung zu sehen. Aber hier nur bei entsprechender Größe! Wir haben allerdings, Anfang 1980, noch am Brett gearbeitet. Die Zeichnung mußte auf Zeichenkarton abgegeben werden, weil dann nicht durchpausbar!
Weil mir die (s.o.) 08/15-Ausführung zu blöd war, hat der Kreative in mir zumindestens ein möglichst kompaktes Gehäuse konstruiert. Da bin ich nur wegen der erforderlichen Ölmenge etwas größer als minimal nötig geworden.
Meine Botschaft ist also: Leute macht euch selber einen Kopf - nur das schult euch und nur das bringt euch weiter. Wenn ihr solche Aufgabenstellungen nicht selbst hinkriegen könnt ist das für euch vielleicht nicht der richtige Beruf. Und Beruf kommt von Berufung!
…bis Edit 05.05.026
So - nach diesem Intermezzo weiter im Text.
Also etwas weiter unten wird er folgendes schreiben und meine Antworten dazu sind dann wie folgt:
Original erstellt von BruderBaum:
...Sehr geehrter Herr DI Gündchen!...
Ein kleiner Fehler aber doch.
In den Breitengraden meiner Heimat wird mein akademische Namenszusatz korrekt als Dipl.-Ing. abgekürzt und nicht DI...
...Ich hätte da noch die ein oder andere Anmerkung zu ihrer Kritik!...
Sehr schön.
Ironiemodus aus.
Kritik wird gewünscht, aber es gibt Anmerkungen dazu, aber nun ja. Deshalb also im Folgenden.
...1. Der Beitragsteller ist hin und wieder mal in diesem Forum und liest private Nachrichten.
2. Bitte ich Sie, wenn Sie das nächste Mal so eine verheerende Kritik abgeben, sich vorher das Werk auch genauer anzusehen...
Das habe ich durchaus.
Alle Mängel/Fehler die für mich schon auf den ersten Blick zu erkennen waren, habe ich auch versucht aufzuzeigen. Selbst wie es besser zu machen wäre, habe ich versucht darzustellen. Es war zwar nur Kritik gewünscht - aber man hilft ja gern.
...Die Lagerung die Sie am meisten zu stören scheint, ist exakt nachgerechnet und belegt. Die Axialkräfte sind trotz Schrägverzahnung klein...
Warum man das so nicht machen sollte, steht weiter oben beschrieben.
...3. Die Lager besitzen eine Presspassung mit der Welle. Diese habe ich, wie auch vorher schon geschrieben, zur Sicherheit sogar noch in das nächst höhere Passungsfeld gelegt, als in den Tabellenbüchern für so einen Fall vorgeschlagen...
Ersteres steht wo in der Zeichnung?
Rhetorische Frage, qualifiziertes Personal kennt die Antwort: Und was macht eine zu enge Passung mit einem Kugellager?
Edit 05.05.026… von
Zitat:
Original erstellt von W. Holzwarth:Ich war ja tief beeindruckt vom Berechnungsteil (ohne selbst nachzurechnen).
Aber Nenndurchmesser 20,5 - 25,5 - 30,5 in Kombination mit Wellenpassungen u6 und x6 - Das ist schon fast ein Alleinstellungsmerkmal ..
Den ironischen „Zeiger“ hat das „Alpengewächs“ BruderB nicht verstanden. Da war Walter - wie üblich - viel zu nett!

Aber auch von Walter war das als Hinweis für eine F e h l d i m e n s i o n i e r u n g gemeint! Ist aber nicht angekommen. o O *
…bis Edit 05.05.2026
...Ich weiß das macht man in der freien Wirtschaft auch auf gar keinen Fall...
Und warum wird es dann so vorgeschlagen?
...Jedoch gebe ich zu bedenken, dass ich Schüler bin und die schummeln sich halt manchmal um ein wenig (in diesem Fall, viel Berechnung - Reibschlussverbingung, Pressverban]) Arbeit drum herum...
D a s ist ungefähr die Krönung der ganzen Scheinbegründungen.
...Das Festlager hat, wie Sie es richtig bemerkt haben einen Ring am Außenring. Bekommt man so von SKF. Das Loslager ist, wie es sich gehört, an dem Ring "lose" an dem Punktlast herrscht...
Uuups. Ob da der Begriff "Punktlast" wohl richtig verstanden wird?
Und auch nicht, wie ein Kugellagerhersteller die allgemeine Vorgehensweise mit dem "Ring am Außenring" vorgibt. So wie in dem hier beschriebenen Beispiel jedenfalls n i c h t !
...4. Die Wandstärken rühren daher, dass es sich um eine Gusskonstruktion handelt und dickere Wände meines Wissens nach (vor allem in den Übergängen zu noch dickeren Wandstärken) zu lunkern führen können. Die Wände sollten für diesen Zweck eine leichte Schrägung (2°-3°) aufweisen, um das Gehäuse leichter aus der Form zu bekommen. Dies wurde aber auch vernachlässigt. Der Einfachheit halber, weil ich Schüler bin und es ein Schulprojekt ist...
Aha.
Zu meiner Zeit war ein Fehler ein Fehler.
Ob Schüler, Student, Facharbeiter (da musste ich Fehler aber nach Feierabend unentgeltlich nacharbeiten)* Ingenieur, oder was auch immer.
Edit 05.05.026… von
)* Zu der Nacharbeit ist noch zu sagen, dass ich eine Ausrichtung von zwei gegenüberliegenden Bohrungen in zwei Konsolen einer Schweißkonstruktion, nach den Kugelstrahlen nicht vorgenommen hatte. Die Lage war in der Zeichnung auch nicht beschrieben oder mit den entsprechenden Symbolen versehen. Bemerkung von dem Futzi aus unserer Qualitätssicherung: Das weiß hier doch jeder!
Der Futzi der Zeichnungskontrolle hat sein Geld meiner Ansicht nach nicht zu Recht bekommen.
Die Kollegen sagten mir später, dass die Teile nur alle paar Jahre reinkommen und da jeder schon drüber gestolpert ist - doppelt übel, das dass immer noch nicht in der Zeichnung nachgehalten war.
Aber unser Futzi aus der Qualitätssicherung wollte mir schon immer einen reinwürgen.
Ich hab da nicht lange diskutiert und die 30 Teile in 10 min. nachgearbeitet unter den erstaunten Blicken des Futzis, der nicht glauben konnte wie einfach das von mir gelöst wurde. o O * 
Grund der vorstehenden Tirade: Macht ordentliche Zeichnungen! Was eine Konstruktion leisten soll wird in den zugehörigen Zeichnungen beschrieben! Ohne ordentliche Zeichnungen keine ordentlichen Teile!
Das gilt dann hier auch für den Ersteller dieses Freds!
…bis Edit 05.05.2026
Und noch einmal.
Die Gußkonstruktion ist Murks!
Weder material- noch fertigungsgerecht. Für letzteres viel zu aufwändig, deshalb unbezahlbar. Punkt.
...5. Die Außen-Maße des Getriebes sind 300x164x200. Finde ich nicht so groß wenn man bedenkt, dass ich Vorgaben hatte, die einzuhalten waren und ich vor allem kein großer Hersteller wie SEW bin, der Jahre in die Konstruktion und Weiterentwicklung seiner Getriebe investiert. Nebenbei noch von Leuten mit weit besserer Ausbildung und Erfahrung...
Kritik mit Kommentaren - siehe oben.
...Dieses Getriebe ist ein Prototyp!!!...
Ein Prototyp wird es wohl nie werden. Es ist ein ungenügender Konstruktionsversuch den man, auch als Prototyp, so nie bauen wird. Punkt.
...6. Was das Fazit meiner (3)Lehrer angeht, gebe ich zu bedenken, dass ich Abendschüler bin und dieses Projekt im 4.Semester unserer Ausbildung an der HTL ausgegeben wurde. Ich habe Maschinenbautechniker gelernt, bis dato hauptsächlich in der Produktion gearbeitet und dieses Getriebe ist das erste, das ich je gezeichnet habe. Ich besuche weder die Uni noch die FH...
Ja und. Das entschuldigt, IMHO, nichts. Jeder Versuch sollte, IMHO, ernsthaft und zielführend sein.
...Neben meiner Arbeit in unserer Firma und den Abenden in der Schule habe ich unzählige Stunden in dieses Projekt gesteckt. Zuviel Stunden als das ich meine Arbeit von jemandem, der sich nicht mal die Mühe macht und sich die Zeichnungen bzw. die Berechnungen genauer anschaut, dermaßen kritisieren lasse...
Ersteres ist, auch IMHO, löblich.
Das er viele Stunden darauf verwendet hat, macht es nicht besser - eher im Gegenteil!
Und meine Kritikpunkte habe ich nach wenigen Blicken entwickelt und sogar erläutert. War zwar nicht gewünscht, aber man hilft ja gerne.
Dafür gibts dann aber Schelte für den Kritiker, statt auf die fundierte Kritik einzugehen und daraus zu lernen. Was man von solchem Verhalten zu halten hat, soll jeder für sich entscheiden.
...Deswegen antworte ich auch gerne auf Ihre unqualifizierten Beiträge...
So, so, ...unqualifizierten Beiträge... sagt wer? Ein Abendschüler, ein Techniker, einem hervorragendem Maschinenschlosser (Jahrgangsbester) und Maschinenbauingenieur mit fast 30 Jahren Berufserfahrung.
Da kann ich mit Fug und Recht sagen, das der Qualifiziertere von beiden ich bin.
...Fazit: Die Beiträge Ihrer Vorgänger waren sehr wertvoll! Konstruktive Kritik...
...vor allem haben sie sich Zeit genommen und die Arbeit durchgesehen...
Kritik mit Kommentaren - siehe oben.
...Ich frage mich wer hier im OT schwelgt, denn außer sich über meine Arbeit auszulassen und sich selber darzustellen als ob Sie auf der Universität unterrichten, haben sie nichts gemacht...
Aber sicher habe ich mehr gemacht. Einfach mal genauer lesen, und mal ernsthaft versuchen zu verstehen, was ich kritisiert habe. Und nicht, nur weil es negative Kritik ist, gleich zuzumachen.
...Ich hoffe Sie verfahren nicht auch in Ihrem Ingenieurbüro mit Ihren Angestellten so...
Dann hoffe ich nicht, dass er glaubst, dass keine Kritik ihn weiterbringt. Ggf. bringt ihn das schnell v o r die Tür seiner zukünftigen Arbeitgeber.
Und ja, genau so verfahre ich in meinem Büro.
Kritik, wenn berechtigt, kurz und knackig. Nur so können wir zukünftig Fehler vermeiden und besser werden und nur so spart man auf Dauer viel Zeit und Nerven.
Kritik an der Sache, die nicht persönlich abwertend gemeint ist. Das wissen meine Leute auch.
An BruderB: Denk mal drüber nach.
...Verbesserungsvorschlag:
Das nächste Mal bitte zuerst alles durchschauen, wenn Sie schon Kritik üben wollen. Ähnlich verhält es sich im Leben: Zuerst denken, dann sprechen...
Volle Zustimmung. Da sollte BruderB sich besonders dran halten. Punkt.
PS: Wenn sich noch jemand für meine Arbeit interessiert, schickt mir bitte eine private Nachricht! Ich gebe das Projekt gerne weiter, bitte euch allerdings aufgezeigte Fehler zu bearbeiten.
...na ob das "Machwerk" wirklich für den Einsatz in der Praxis taugt, soll jeder für sich entscheiden...
Aber wie sagte hier mal, so oder so ähnlich, einer der Mitstreiter...
Ich bin nicht völlig unnütz, ich tauge immer noch als schlechtes Beispiel...
Einen noch zu Schluss, der letzte Wunsch von BruderB ...aufgezeigte Fehler zu bearbeiten... kommt für mich immer noch einer kompletten Neukonstruktion nah...
[Diese Nachricht wurde von Manfred Gündchen am 05. Mai. 2026 editiert.]
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