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Autor Thema:  Steckdose innerhalb von Schaltschrank (93 mal gelesen)
FloJu
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Beiträge: 3
Registriert: 24.10.2025

erstellt am: 17. Sep. 2026 10:40    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo

Ich habe eine Frage zu Steckdosen welche innerhalb von einem Schaltschrank verbaut werden.
Ich habe einiges schon im Internet gefunden, doch hier handelt es sich immer um Anlagen die einen Festanschluss haben.

Ich habe ein Maschine welche über einen Schuko-Stecker mit Spannung versorgt wird.
Um die Maschine zu bedienen wird im Schaltschrank ein Mini-PC verbaut.
Dem PC liegt ein ganz normales Netzteil mit Schukostecker auf C13-Kaltgerätebuchse bei.

Nun war mein Gedankt innerhalb vom Schaltschrank eine Steckdose für den Mini-PC zu installieren und eine zweite für unseren Servicetechniker um seinen Laptop einzustecken.
Beide Steckdosen würde ich nach dem Hauptschalter abgreifen und mit jeweils einem B6A 30mA RCBO (nachfolgend als RCD angesehen) absichern.
Beide Steckdosen sind nicht von außen zugänglich, es muss der Schaltschrank geöffnet werden.

Von dem Anschluss der Kunden-Steckdose in der meine Maschine eingesteckt wird habe ich keine Info ob diese über einen RCD abgeischert ist oder nicht.

Nun gibt es vier Szenarien:

1. Auf der Kundenseite ist ein RCD (nicht selektiv) verbaut und in meinem Schaltschrank ist auch einer verbaut, im Fehlerfall lösen beide RCDs aus.
  Zusätzlich muss der Kunde bei seiner regelmäßigen RCD-Überpürfung auch den RCD in meiner Maschine mitprüfen.
  Darauf hin muss ich ihn wahrscheinlich in meiner Betriebsanleitung der Maschine hinweisen?
  Muss ich in der Betriebsanweisung auch dokumnetieren wie dieser geprüft werden muss?

2. Auf der Kundenseite ist ein RCD verbaut und in meinem Schaltschrank ist kein RCD und keine Steckdosen verbaut, im Fehlerfall löst der Kunden-RCD aus.
  Somit würde ich das Netzteil des Anlagen-Mini-PC direkt an meinen Klemmen (Über einen B6A-Automaten abgesichert) anschließen.
  Das Netzteil könnte ich bei einem Defekt austauschen, da dies eine Kaltgeräte-Steckverbindung hat (C13/C14).

3. Auf der Kundenseite ist kein ein RCD verbaut und in meinem Schaltschrank ist einer verbaut, im Fehlerfall löst mein RCD aus.
  Hier ist das dann auch wieder wie bei Punkt 1.
  Der Kunde muss bei seiner regelmäßigen RCD-Überpürfung auch den RCD in meiner Maschine mitprüfen.
  Darauf hin muss ich ihn wahrscheinlich in meiner Betriebsanleitung der Maschine hinweisen?
  Muss ich in der Betriebsanweisung auch dokumnetieren wie dieser geprüft werden muss?

4. Auf der Kundenseite ist kein ein RCD verbaut und in meinem Schaltschrank ist kein RCD und keine Steckdosen verbaut, im Fehlerfall löst kein RCD aus.
  Somit würde ich das Netzteil des Anlagen-Mini-PC direkt an meinen Klemmen (Über einen B6A-Automaten abgesichert) anschließen.
  Das Netzteil könnte ich bei einem Defekt austauschen, da dies eine Kaltgeräte-Steckverbindung hat (C13/C14).
  Muss ich in diesem Fall in der Betriebsanleitung festhalten, dass die Maschine nur an einer RCD abgesicherten Steckdose betrieben werden darf?

Aus meiner Sicht sind die Punkte 1&3 und 2&4 jeweils gleich zu sehen, da ich nicht weiß wie die Elektroinstallation beim Kunden aussieht.


Ich hab hier auch mal versucht in den Normen nachzulesen.
Maschine:
Laut VDE 0113 15.1 müssen Steckdosen welche für Zubehör (z.B. Püfausrüstung, handghaltene kraftbetriebene Werkzeuge) mit Nennstrom <= 20A mit einem RCD geschützt sein.
Im ersten Moment würde ich meine zwei Steckdosen über einen RCD absichern, aber fallen diese wirklich unter diesen Punkt?

Elektroinstallation Kunde:
Laut WEKA Elektrosicherheit AI gelten hierfür die zwei folgenden Normen.
- VDE 0100-410 müssen Steckdosen bis 32A mit einem 30mA-RCD geschützt sein.
- VDE 0100-530 müssen Steckdosen ab >32A mit einem 300mA-RCD oder kleiner geschützt sein.
Kann ich wirklich davon ausgehen das die Elektroinstallation des Kundne nach Norm ist oder muss ich das in meiner Betriebsanleitung fordern?


Wie handhabt ihr das?


Infos zur Maschine:
- Standfläche ca 1,7m²
- Keine Rollen, steht fest auf dem Boden, wird nicht fixiert/festgeschraubt
- Schaltschrank über normales Doppelbart-Schloss abgeschlossen
- Maschinenzuleitung Gummikabel 3x2,5mm² Schuko-Stecker
- 1x Hutschienen-Schuko-Steckdose für Anlagen-Mini-PC (nach dem Hauptschalter)
- 1x Hutschienen-Schuko-Steckdose für Servicetechniker (nach dem Hauptschalter)

Infos zur Kunden-Steckdose:
- Schuko-Steckdose
- nicht bekannt ob diese über einen RCD abgesichert ist
- Die Maschine wird von einem Laien bedient

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gfr
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Registriert: 12.02.2013

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erstellt am: 17. Sep. 2026 11:57    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für FloJu 10 Unities + Antwort hilfreich

Ich würde davon ausgehen, dass der Kunde für die besagte Steckdose einen FI-Schalter vorgesehen hat, weil dass so Vorschrift ist.
Dann würde ich KEINEN FI-Schalter mehr in den Schaltschrank bauen.
Auf dem Typenschild vom Schrank und im Schaltplan würde ich einen Vermerk machen: Fi-Schutz mussen bauseits an der Steckdose vorhanden sein !
(Wenn das dann nicht so ist kann der Kunde einen FI-Zwischenstecker montieren)
https://www.amazon.de/Schutzschalter-Polig-Steckdose-Zwischenstecker-Personenschutz-Adapter/dp/B07N12R3W2

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