Hi cnc,
ich weiss nicht, ob AutoCAD da wirklich das adäquate Werkzeug für dich ist. Formulierungen wie "Farbe wegradieren" lassen mich das Gegenteil vermuten.
Natürlich kannst du ein Werkzeug durch ein Werkstück fahren lassen und sukzessive mit Booleschen Subtraktionen den Zerspanungsprozess simulieren. Allerdings ist so eine Zerspanung "in echt" ein kontinuierlicher Prozess, um Programm kannst du nur mit diskreter Abstufung arbeiten. Also wird sich deine Fräsbahn immer als eine Kette von winzigen Radien darstellen, und je länger sie wird, umso komplexer wird das Werkstück. Irgendwann gerät dann auch ein Pentium 7 mit 19 GHz ins Stocken. Das kannst du nur vermeiden, indem du nicht das Werkzeug, sondern jeweils den kompletten Zerspanungsanteil subtrahierst.
Mit AutoCAD wirst du aber schnell an Grenzen stoßen, wenn es um Werkzeugbewegungen in mehr als 2 Achsen geht. Das ergibt Flächen bzw. Körper, die mit AutoCAD nicht darstellbar sind. MD hat eine andere ACIS-Grundlage, da sollte mehr gehen.
Mir ist auch nicht ganz klar, ob dir eine Simulation vorschwebt oder eine Visualisierung, dein Bild lässt eher das zweite vermuten. Konkreter Unterschied: Willst du x-beliebige Konturen verarbeiten können, oder willst du ein Programm für _ein_ Werkstück schreiben?
Und noch ein letzter Hinweis: Wenn überhaupt, würde ich das in Lisp machen. VBA ist da eine sehr schlechte Wahl (z.B. such mal hier nach dem Stichwort "vlax-curve-...").
Gruß, Axel Strube-Zettler
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(defun - Lisp over night - AutoLisp-Programmierung für AutoCad - Da weiß man, wann man's hat
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