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Thema: linux& windows (1971 mal gelesen)
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covermaster Mitglied Maschinenbaumechaniker

 Beiträge: 11 Registriert: 05.09.2005
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erstellt am: 15. Dez. 2005 15:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
hi!! habe windows auf meinem rechner, und möchte jetzt mal linux probieren, würde aber windows ganz gern behalten. möchte wissen wie man eine festplatte teilt, und ob es da risiken gibt!! thx im voraus ------------------ gruß covermaster  Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ole Mitglied Schlossherr, sie schrieben's bei der Ausbildung nur ständig verkehrt
 
 Beiträge: 486 Registriert: 02.08.2002 Kein Plan, kein System - trotzdem wichtig: Zum testen mit und für zauberhaft! z-Fanclub
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erstellt am: 15. Dez. 2005 18:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
Zum Probieren kannst Du auch eine sogenannte Livedistribution benutzen. Dabei wird nichts installiert, die Software befindet sich komplett auf einer CD/DVD. Solche Livedistributionen gibt es mittlerweile reichlich. Bekannte und verbreitete sind z.B. Knoppix, Kanotix, Ubuntu-Live. Mein Tip: Kanotix, startete von den getesteten bei mir auf verschiedenen Rechnern am schnellsten (auf ArbeitsPC etwa so schnell, wie das fest installierte XP  ) Für feste Installationen eignen sich beim Einstieg/Umstieg u.a. Suse, Mandrviva, Ubuntu. Suse hat den Vorteil, dass es eine recht große deutsche Community hat. Leider fehlt dort standardmäßig einiges an MM-Unterstützung, wegen lizenzrechtlicher Probleme. Hier muss man dann selbst nachinstallieren. Die Franzosen kümmern sich mit Mandriva nicht sonderlich um diese Probleme, hier läuft fast alles an gängigen Videoformaten . Ubuntu hat als debianbasiertes Linux eine der besten Installationsprogramme/Softeareverwaltung. Wenn ich mich recht erinnere, lassen sich über Synaptic bis zu 15000 Programmpakete installieren. Die Auswahl lässt sich allerdings durch das Hinzufügen von weiteren Quellen noch deutlich vergrößern. Installation neben Windows ist immer dann einfach, wenn Windows als Erstes installiert wurde. Die größeren Distributionen erkennen das OS aus Redmond und binden es in den Bootloader mit ein. Platte solltest Du besser unter Windows teilen: Für das NTFS-Dateisystem von Winows gibt es meines Wissens immer noch keine 100%ige Unterstützung unter Linux. Lesen klappt zwar prima, aber vor dem Schreiben auf solche Partitionen wird immer noch gewarnt. Allerdings habe ich mich unter Windows bisher selbst auch noch nicht getraut, vorhandene Partiotionen zu verkleinern. Risiko bei der Installation ist am Anfang mit Sicherheit die unterschiedliche Bezeichnung von Partitionen unter Windows und Linux. Unter Windows bekommt jede einfach fortlaufende Buchstaben. Unter Linux erkennt man an den Bezeichnungen schon mal, ob es sich um SCSII- oder IDE-Platten handelt. SD kennzeichnet SCSII-Devices, HD IDE-Platten. Letztere sind wohl mittlerweile wegen der Preise fast überall verbaut. Hinter der Kürzel HD kommt ein Buchstabe, der den Anschluss am IDE-Controller kennzeichnet: HDA --> primary master HDB --> primary slave HDC --> secondary master HDD --secondary slave. Das ganze wird durch eine Zahl ergänzt. Bei 1-4 handelt es sich um primäre Partitionen, 5.... kennzeichnet erweiterte. HDA1 ist die erste primäre Partition auf der ersten Masterplatte. Auf dieser findet sich im Normalfall Deine Windowsinstallation (LW C:\) --> da hat die Linuxinstallation dann also nichts drauf zu suchen! Partionsgrößen und Aufteilung für Linux sind Geschmackssache. Zwei sollten es minimal sein: Eine Swappartition (imo RAMgröße*(1...1,5)) und eine für das System. Größe der Letzteren hängt auch nicht wenig von der verwendeten Distribution und der eigenen Installationswut ab. Bei den heutigen Plattengrößen dürfen es schon 5-10GB sein. Wenn das zu verwirrend war, ignoriere die Ausführungen nach dem ersten Absatz einfach . ------------------ .o. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Ex-Mitglied

Beiträge: 4755 Registriert: 27.09.2000 Dell precision M4300, 4GB Arbeitsspeicher NVidia FX360M Windows XP professional SP3 CATIA V5 R16SP9, R17SP8, R18SP8, R19SP6 Adobe Acrobat 8 Linux: Ubuntu 8.04LTS
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erstellt am: 16. Dez. 2005 20:27 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
Hallo zusammen, ich habe in der Vergangenheit meine Partitionierung immer mit dem Tool gemacht, das bei der Distribution dabei war und bis jetzt keine Probleme gehabt. Vor dem Partitionieren der Platte solltest du sie allerdings sicherheitshlber defragmentieren, damit keine Daten verloren gehen können. Bei einem Windows-/Linux-System würde ich dir zusätzlich eine Partion empfehlen, die mit den Dateisystem VFAT formatiert wird. DAmit schaffst du dir eine Pufferpartition, die sowohl von Windows als auch von Linux aus beschrieben werden kann. Viele Grüße, CEROG ------------------ Inoffizielle Linux-Hilfeseite Meine Firma Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
chris3 Mitglied
 Beiträge: 5 Registriert: 21.12.2005
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erstellt am: 21. Dez. 2005 18:32 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
Hallo, nach meinen Erfahrungen ist das Anlegen neuer Partionen für linux sehr schwierig wenn sich Windows erst einmal breit gemacht hat. Ich empfehle Teste linux erst mit einer der oben genannten Live CD's. Und wenn du es dann immer noch haben möchtest dann Investiere in eine neue Festplatte. Dies ist der sicherste Weg wenn du Windows vollständig behalten möchtest, und Linux das erste mal installiert. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ramzy Mitglied Freiberufler

 Beiträge: 87 Registriert: 26.08.2004 WinXP auf Pentium IV M90 Precision 2GB RAM 17" TFT WideScreen<P><P>ACAD 2008 ACAD 2011<P> Inventor 11 Inventor 12 Tribon M3 Unigraphics NX4
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erstellt am: 04. Jan. 2006 11:43 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
Moinsen und ein frohes neues Jahr erst einmal. Auch ich trage mich mit dem Gedanken, einen von meinen Rechner statt wie üblich mit win2000 oder xp mit linux auszustatten. habe also die beiträge interessiert gelesen und mich gefreut, daß ich also nicht einen kompletten rechner platt machen muß, um linux zu installieren. die frage, die sich mir jetzt stellt, ist: muß ich eine neue Festplatte erst unter win-xp/2000 vorformatieren oder erkennt die installroutine von linux das von alleine? Der Grund für eine Linux Installation ist, daß ich mich damit gegeenüber dem Internet ein wenig sicherer abschotten möchte, auf der anderen Seite aus beruflichen Gründen nicht auf Windoof verzichten kann. amzy Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Ex-Mitglied

Beiträge: 4755 Registriert: 27.09.2000 Dell precision M4300, 4GB Arbeitsspeicher NVidia FX360M Windows XP professional SP3 CATIA V5 R16SP9, R17SP8, R18SP8, R19SP6 Adobe Acrobat 8 Linux: Ubuntu 8.04LTS
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erstellt am: 04. Jan. 2006 12:05 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
Hallo ramzy, wenn du Linux zusammen mit Windows auf eine Festplatte installieren willst, gehst du am besten so vor, daß du die Plattte, auf der sich Windows bereits befindet, defragmentierst. Danach kannst du sie mit den Werkzeugen, die der Distribution beiliegen aufteilen. Eine neue Platte brauchst du nicht vorzuformatieren. Zusätzlich zu oles guten Ausführungen kannst du auch auf dr "Inoffiziellen Linux-Hilfeseite" rumstöbern. Da findest du auch noch das eine oder andere, daß für dich interessant sein dürfte. Viele Grüße, CEROG ------------------ Inoffizielle Linux-Hilfeseite Meine Firma Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ramzy Mitglied Freiberufler

 Beiträge: 87 Registriert: 26.08.2004
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erstellt am: 04. Jan. 2006 13:09 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
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covermaster Mitglied Maschinenbaumechaniker

 Beiträge: 11 Registriert: 05.09.2005
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erstellt am: 25. Jan. 2006 15:53 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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cwillmann Mitglied PLM-Berater
   
 Beiträge: 1487 Registriert: 17.03.2001 Job: die 'big three' in CAD & PDM - aber nicht (mehr) täglich!
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erstellt am: 26. Jan. 2006 18:22 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
Hallo, ich habe im letzten Jahr für das Testen diverser Distributionen (mit Pro/ENGINEER) virtuelle Maschinen (VMWare) eingesetzt - auch sehr zu empfehlen, da die "physikalische Installation" von Windows nicht angerührt wird. Resultat war danach übrigens ebenfalls Ubuntu ;-) ------------------ Grüße,Christian Willmann --- Inoffizielle Pro/E-Hilfeseite http://PROE.CAD.de --- DENC AG http://www.denc.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
michaeln Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 834 Registriert: 07.10.2002 ProE WF2 M250 Pro/I 3.4 M030 Inventor 2008 SP3 WinXPSP2 3GB + Ubuntu 8.04
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erstellt am: 31. Jan. 2006 07:02 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
@cwillmann: Hast du auch ProE unter Ubuntu zum laufen gebracht? Meine Versuche liegen zwar schon ein halbes Jahr zurück, aber wenn ich mich richtig erinnere, wollte das ProE-Setup nicht laufen. Ich hatte von Ubunu auch relativ schnell genug. Ich konnte mich mit dem außergewöhnlichen Benutzer-/Sucherheitskonzept (Stichwort sudo) nicht so richtig anfreunden. Neben Suse bevorzuge ich da eher noch Debian oder Fedora. Gruß Michael Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ole Mitglied Schlossherr, sie schrieben's bei der Ausbildung nur ständig verkehrt
 
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erstellt am: 31. Jan. 2006 07:53 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
Das sudo ist keine Ubuntu-"Erfindung". Sollte imo unter allen gängigen Distributionen bei Bedarf eingerichtet werden können. Genauso gut lässt sich unter Ubuntu ohne sudoers arbeiten - imo konnte man das bei der 5.04 auch schon während der Installation festlegen. ------------------ .o. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
cwillmann Mitglied PLM-Berater
   
 Beiträge: 1487 Registriert: 17.03.2001
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erstellt am: 31. Jan. 2006 20:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
Zitat: Original erstellt von michaeln: @cwillmann: Hast du auch ProE unter Ubuntu zum laufen gebracht?
Ja, läuft und freut sich - abgesehen vom leidigen Thema "pvx" - bester Gesundheit. Beim Setup ist es ausreichend, analog aller anderen OS in das setup-script ebenfalls diesen Vierzeiler hinsichtlich Pfad zum ptcsetup einzutragen (macht ja auch Sinn). Mir gefällt das sudo-Prinzip, wobei man es wie gerade erwähnt, auch abschalten kann ( sudo passwd root ). ------------------ Grüße, Christian Willmann --- Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
zwatz Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Konstrukteur, cadadmin
     
 Beiträge: 2116 Registriert: 19.05.2000
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erstellt am: 03. Feb. 2006 21:11 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
OT ... >> @cwillmann: Hast du auch ProE unter Ubuntu zum laufen gebracht? Zitat: Original erstellt von cwillmann: Ja, läuft und freut sich - abgesehen vom leidigen Thema "pvx" - bester Gesundheit. ...
Es wird aber nachwievor nur IA32 unterstützt, oder ? Hast du es auch auf amd64 in Betrieb gehabt ? (über ein chroot environment ?) Thomas Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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cwillmann Mitglied PLM-Berater
   
 Beiträge: 1487 Registriert: 17.03.2001 Job: die 'big three' in CAD & PDM - aber nicht (mehr) täglich!
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erstellt am: 04. Feb. 2006 12:37 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für covermaster
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