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Autor Thema:   Wärmeübertragung - HFLA auslesen (863 mal gelesen)
  
Die Gewinne der Zukunft werden mit intelligenten, autonomen Elektrofahrzeugen eingefahren. (3DEXPERIENCE)
mpgfritze
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erstellt am: 21. Sep. 2017 12:15    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


test.zip

 
Liebe Community,

für eine Projektarbeit möchte ein von Heissgas und Kühlluft umströmtes Bauteil simulieren und brauche als Ergebnis die über eine bestimmte Fläche übertragene Wärme.

Mein Problem ist nun, wie ich die HFL bzw HFLA Variablen auslesen kann.

Zuerst möchte ich es an einer einfachen Platte beispielhaft auslesen, das Übertragen auf das richtige Bauteil sollte danach kein Problem für mich sein.
Ich habe steady-state im erzeugten Step ausgewählt, auf beiden Seiten der Platte die Interaction surface film condition angelegt und konnte dann im Visualisazation Modul auch HFL ablesen. Diese Variable hat die Einheit [W/m^2], richtig? Mein Ziel ist es aber, da das richtige Bauteil nicht so einfach ist, eine Fläche auszuwählen und mir die über diese übertragene Wärme ausgeben zu lassen.
Also habe ich über Tools->Set ein Set mit der einen Fläche der Platte angelegt und einen Field Output Request mit der Domain Set und dem angelegten Set erstellt, dabei die Variablen HFL und HFLA ausgewählt.

Soweit konnten mich alte Threads und die Documentation bringen, ich komme aber nicht weiter. Wo finde ich jetzt den Wert für HFLA?
Die input und cae Datei habe ich angehängt.

Gruß, Paul

[Diese Nachricht wurde von mpgfritze am 27. Sep. 2017 editiert.]

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Mustaine
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Abaqus

erstellt am: 26. Sep. 2017 15:02    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für mpgfritze 10 Unities + Antwort hilfreich

Ich fürchte das gibt es keinen eleganten Weg. Ein Workaround geht über *Node Print.

Öffne in A/CAE den Keyword Editor und füge ganz am Ende das Steps (aber vor *End Step) das hinzu:
*Node Print, nset=Set-1, totals=yes
RFLE


Set-1 ist ein Set mit der Region die von Interesse ist. Die Bedeutung von RFLE steht im Manual.
Die Ausgaben landen dann in der .dat und mit den Totals wird auch die Summe ausgegeben.

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mpgfritze
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Beiträge: 3
Registriert: 21.09.2017

erstellt am: 27. Sep. 2017 16:27    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Vielen Dank für die Antwort. Das habe ich soweit umgesetzt und habe auch eine Ausgabe bekommen.
Leider scheinen mir aber diese Werte nicht allzu viel Sinn zu ergeben, durch eine Änderung der Warmeübertragungskoeffizienten in meinen film conditions ändert sich der total Wert nur minimal, viel größer wird die Änderung jedoch durch ein feineres oder gröberes Gitter. Außerdem lag der Wert bei 15kW, das Ergebnis muss ungefähr im niedrigen zweistelligen Bereich liegen...


In der Definition zu RFLE heißt es:

  RFLE
  The total flux at the node (including flux convected through the node in convection elements),
  excluding external fluxes (due to concentrated fluxes, distributed fluxes, film conditions,
  radiation conditions, and radiation view factors). The value of RFLE is, thus, equal and opposite
  to the sum of all applied fluxes.

Wird in diesem Wert nicht genau der für mich interessante Einfluss der erzwungenen Konvektion an der betrachteten Oberfläche ausgeschlossen?


Von der Definition her erscheint mir HFLA eigentlich immer noch der richtige Wert zu sein, oder habe ich die beiden Definitionen komplett falsch verstanden?
Bei der Ausgabe von HFLA bin ich jedoch nicht weiter gekommen, da es eine Surface-Variable ist, die scheinbar mit *CONTACT PRINT ausgegeben werden muss. Ich habe aber nur eine Oberfläche und kann kein Kontaktflächenpaar definieren mit Master und Slave Fläche...

Mit

*CONTACT PRINT,SLAVE=bohrung,NSET=oberflaeche_bohrung,TOTALS=YES
HFLA
(wobei bohrung ein surface und oberflaeche_bohrung ein set der knoten über die betrachtete Fläche ist)

kommt folgende Fehlermeldung im .dat  :
***WARNING: NO OUTPUT REQUEST IS GENERATED FOR THIS CONTACT OUTPUT OPTION.
             THIS MAY BE DUE TO A PREVIOUS ERROR IN PROCESSING THE CONTACT
             PAIRS, A NONEXISTENT CONTACT PAIR, A NONEXISTENT SURFACE NAME, OR
             THE CONTACT PAIR BEING REMOVED AUTOMATICALLY BY THE CODE WHEN ALL
             SLAVE NODES DID NOT SEE ANY INTERSECTION WITH THE MASTER SURFACE
             FOR THE CASE OF SMALL SLIDING OR TIED CONTACT.


Der kompliziertere Weg wäre nun wohl die normal auf der gekrümmten Fläche stehenden HFL Vektoren extern in Matlab auszuwerten.
Aber vielleicht hat ja jemand noch die schnelle Lösung in Abaqus  

[Diese Nachricht wurde von mpgfritze am 27. Sep. 2017 editiert.]

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mpgfritze
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Beiträge: 3
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erstellt am: 22. Okt. 2017 15:00    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Noch ein kleines Update zu meinem Lösungsweg.

Innerhalb von Abaqus habe ich keine Möglichkeit gefunden mein Problem zu lösen. Die Auswertung hat jetzt mit dem Umweg über Matlab funktioniert, mein Vorgehen dort erläutere ich noch kurz.

Aus der .inp Datei habe ich die Definitionen der Knoten und Elemente ausgelesen, außerdem mit Hilfe des in Abaqus erstellten Sets über die Oberfläche erfahren, welche Knoten und Elemente auf der interessierenden Oberfläche liegen.

Mit dem Befehl im input File

*EL PRINT, ELSET=bohrung
HFL

habe ich in der .dat Datei die Werte der HFL-Komponten für jedes Oberflächenelement ausgelesen.

Für jedes Oberflächenelement wurde dann über die Koordinaten der vier Knoten jedes Elements der Oberflächennormalenvektor berechnet, der HFL-Vektor dieses jeweiligen Elements nun auf den Normalenvektor projiziert.
Danach wurde ein Mittelwert über alle Elemente auf der Oberfläche gebildet (gewichtet nach der Größe jedes Oberflächendreiecks), dieser ist der gesuchte Wärmefluss über die Oberfläche.

Vielleicht hilft dies ja dem Einen oder Anderen weiter  


Gruß, Paul

[Diese Nachricht wurde von mpgfritze am 22. Okt. 2017 editiert.]

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