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Autor Thema:   Vorgehensweise UEL (1926 mal gelesen)
  
Die Gewinne der Zukunft werden mit intelligenten, autonomen Elektrofahrzeugen eingefahren. (3DEXPERIENCE)
DelSur
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erstellt am: 08. Feb. 2013 19:24    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Servus an alle Mitglieder!

Ich habe mich hier registriert, da ich ein wenig Hilfe für meine Diplomarbeit benötige. Und zwar, muss ich in ABAQUS ein User-Element implementieren, das zunächst aus einem isotropen Material besteht. Dafür habe ich bereits eine Subroutine zum Erstellen der Elementsteifigkeitsmatrix in Fortran programmiert. Jedoch stehe ich jetzt auf dem Schlauch, da mir jegliche Erfahrung in Arbeit mit ABAQUS fehlt. Das Manual habe ich zwar durchgelesen, aber ich verstehe immer noch nicht, wie ich zum Beispiel die Freiheitsgrade meines Elements mit denen des Modells verbinde oder gar grundsätzlich, was RHS ist.

Damit es nicht so ausschaut, dass ich meine Arbeit auf die Nutzer dieses Forums verlagern will, bitte ich jemand, der Ähnliches gemacht hat, mir grob die Vorgehensweise zu beschreiben, wie ein UEL zu programmieren ist! Oder falls einer von Euch ein einfaches fertiges Beispiel für UEL hat, wäre es super, einen Blick drauf werfen zu dürfen!

Für jede Hilfe bin ich zutiefst dankbar!

Tim

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DelSur
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Beiträge: 5
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erstellt am: 14. Feb. 2013 10:49    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Kann mir denn jemand bitte erklären, was ich unter RHS programmieren soll?  Ich wäre sehr dankbar!

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hempres
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erstellt am: 14. Feb. 2013 15:33    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für DelSur 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,
erst einmal sag uns doch was für ein Element du programmieren willst.
Zweitens steht RHS für die rechte Seite des Gleichungssystem.
Drittens: Hast Du keinen Betreuer?

Grüße

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DelSur
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Beiträge: 5
Registriert: 08.02.2013

erstellt am: 14. Feb. 2013 17:34    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Servus Hempres,

ich will zunächst ein isotropes UEL implementieren, damit ich ein funktionierendes Element habe. Es muss ein 3D-Element mit 8 Knoten sein (Vorgabe bei der Ausschreibung der DA). Als nächster Schritt folgt die Aufstellung des Materialgesetzes für Verbundwerkstoffe, sprich mehrere Carbonlagen in einem Element. Die Rechnung geht linear, also das einfachste Element, das es gibt.

Im Moment bin ich auf dem folgenden Stand: ich habe einen Fortran-Code zum Aufstellen der AMATRX geschrieben und compiliert. Das Problem ist bei RHS (dass es für right hand side steht, habe ich schon rausgefunden  ): im Kapitel 1.1.27 des Manuals ist zum Schluss ein Beispielelement aufgeführt.  Wenn man den Static-Teil des Codes betrachtet, wird dort zuerst FORCE und DFORCE aus AK berechnet, dann aus DFORCE - SRESID(1 und 4) und schließlich RHS. Wenn es aber ein general step ist (LFLAGS(4).EQ.0) dann wird RHS aus FORCE und nicht aus DFORCE berechnet.

Meine Frage wäre an der Stelle, wie ich meine RHS berechnen soll, denn es ist kein 2-Knoten-Element mehr? Der Betreuer hat gemeint, wir brauchen nur AMATRX und RHS zu berechnen. Er hat aber nicht so viel Erfahrung mit dem Programmieren der Subroutinen. Es wäre wirklich super, wenn Sie mir ein wenig auf die Sprünge helfen!

Vielen Dank!

Grüße, Tim

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Nicksen
Mitglied
wissenschaftlicher Mitarbeiter


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Beiträge: 239
Registriert: 04.05.2007

erstellt am: 21. Feb. 2013 10:41    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für DelSur 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo

Im Vektor RHS stehen die äußeren Elementlasten. Bei Programmierung eines User Elementes geht Abaqus IMMER von einem "general step" aus. Soll heißen, egal ob die Rechnung linear ist oder nicht, der Programmierer muss dem Solver die Möglichkeit zur Iteration in den Recheninkrementen geben.

Erklärung:
Beim Aufruf der UEL liefert Abaqus für jedes Element auch den aktuellen RHS Vektor. Der muss aktualisiert werden. Also ist das aktuelle Residuum zu berechnen, welches die Differenz aus äußeren und inneren Knotenlasten ist. Innerhalb der UEL müssen die inneren Knotenkraftwerte für das aktuelle Verschiebungsinkrement berechnet werden. Schau nochmal in ein Theoriebuch. Die Formel lautet gesprochen: Volumenintegral(transponierte Ableitungsmatrix * Verschiebungsvektor) = innerer Knotenlastvektor
Unter Ableitungsmatrix verstehe ich die Matrix in der die abgeleiteten Formfunktionen stehen. In vielen Büchern hat sie den Buchstaben "B" und wird bei uns häufig als B-Matrix bezeichnet.

In einer linearen Rechnung ist die Differenz der Lastvektoren unabhängig der Inkrementlänge bereits im ersten Schritt Null und es wird nicht iteriert.

Im Rahmen einer Diplomarbeit eine UEL inkl. Verifikation und Visualisierung zu schreiben halte ich für ziemlich sportlich.

Aber auf jeden Fall viel Erfolg dabei.

mfg NxxN

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==  Dingsen  ==
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DelSur
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Beiträge: 5
Registriert: 08.02.2013

erstellt am: 21. Feb. 2013 11:26    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Servus Nicksen!

Vielen Dank für deine Antwort! Es wird immer klarer  

Ich berechne momentan den RHS-Vektor folgendermaßen:

      IF (LFLAGS(4).NE.0) THEN
C     Normal incrementation
         
        DO 100 I=1,NDOFEL
        DO 100 J=1,NDOFEL
100     SRESID(I)=SRESID(I)+AMATRX(I,J)*DU(J,1)
     
        DO 110 I=1,NDOFEL
110     RHS(I,1)=RHS(I,1)-SRESID(I)
     
      ELSE
C     General analysis step
         
        DO 120 I=1,NDOFEL
        DO 120 J=1,NDOFEL
120     SRESID(I)=SRESID(I)+AMATRX(I,J)*U(J)
     
        DO 130 I=1,NDOFEL
130     RHS(I,1)=RHS(I,1)-SRESID(I)
     
      END IF

Also berechne ich einfach RHS=F-KU. Ist es richtig so?
Ich bin gerade dabei ein Input-File zu schreiben und werde es morgen ausprobieren. Falls es klappt, muss ich schauen, wie ich es dynamisch machen kann (also mit Trägheit usw). Da kann ich mir noch nichts drunter vorstellen  

Aber vielen Dank für die Hilfe!

Beste Grüße,

Tim

P.S. Nur eine Frage zu den internen Kräften: Das Integral, welches du gemeint hast, habe ich so nicht gefunden. Im Buch von K.-J.Bathe sind im Lastvektor auch die Elementanfangsspannungen dabei, die Formel lautet Ri=Volumenintegral(transponierte B-Matrix * Tau)dV. Muss man dieses Tau aus Anfangsverzerrungen (zum Anfang eines Iterationsschritts, also mit DU) und Steifigkeitsmatrix berechnen? Oder hast Du eine andere Formel gemeint?

[Diese Nachricht wurde von DelSur am 21. Feb. 2013 editiert.]

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