Hot News aus dem CAD.de-Newsletter:

Mit Unterstützung durch:

  Foren auf CAD.de (alle Foren)
  SIMULIA/ABAQUS
  explizit drehendes Rad unter Last aber festgepinnt

Antwort erstellen  Neues Thema erstellen
CAD.de Login | Logout | Profil | Profil bearbeiten | Registrieren | Voreinstellungen | Hilfe | Suchen

Anzeige:

Darstellung des Themas zum Ausdrucken. Bitte dann die Druckfunktion des Browsers verwenden. | Suche nach Beiträgen nächster neuer Beitrag | nächster älterer Beitrag
Autor Thema:   explizit drehendes Rad unter Last aber festgepinnt (2177 mal gelesen)
Gunkerle
Mitglied
WMA


Sehen Sie sich das Profil von Gunkerle an!   Senden Sie eine Private Message an Gunkerle  Schreiben Sie einen Gästebucheintrag für Gunkerle

Beiträge: 133
Registriert: 15.03.2007

erstellt am: 17. Aug. 2007 13:44    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo ich habe folgendes Problem:

Ich möchte ein sich drehendes Rad simulieren, weclches an einer Stelle (festgepinnt) rotiert und eine Last aufgebracht wird.

1.)
Ich habe mittels kinematic coupling den Innenrand des Rades an einen Referenzpunkt im Zentrum des Rades gekoppelt.

2.)
Ich leite am Referenzpunkt eine Kraft (Cload) ein, die das Rad auf eine Platte drückt.

3.)
Mittels der Randbedingung Zasymm habe ich nun den Referenzpunkt so fixiert, dass eine Rotation des Rades noch möglich ist, dass Rad aber sich nur in die Richtung der Kraft (Z-Richtung) bewegen kann.

!!! Anmerkung1: Gemäß den Angaben unter Abaqus CAE sollte die Randbedingung ZASYMM gar nicht unter Explizit funktionieren, sondern nur unter dem Standard / Impliziten Solver. Ohne das Anbringen der Rotation, also wenn ich nur die Last in Z-Richtung einleite, läuft die Rechnung allerdings trotz der Randbedingung ZASYMM ohne Fehlermeldung durch --> ????

!!! Anmerkung2:
Es spielt keine Rolle welche Randbedingungen zum festpinnen ich am Referenzpunkt anbringe unter Explizit stürzt die Rechnung ab, während unter Standard/Implizit die Rechnung durchläuft ---> ???


4.)
Am Referenzpunkt wird eine Rotationsbedingung aufgeprägt, so dass das
Rad auf der Stelle anfängt zu rotieren und gleichzeitig eine Last anfängt zu wirken, die das Rad auf die Platte drückt.


Unter Implizit lief diese Rechnung mit den oben eingestellten Randbedingungen problemlos durch. Unter Explizit erhalte ich nachfolgende Fehlermeldung und der Job stürt noch noch bei der Datenanalyse ab:

1 nodes have dof on which velocity/displacement/acceleration/base motion etc. constraints are specified simultaneously. The nodes have been identified in node set ErrNodeBCRedundantDof.


Weiss jemand Rat, wie ich die Rotation bei festgepinntem Rad unter Explizit hinbekommen kann?


ciao Gunkerle


[Diese Nachricht wurde von Gunkerle am 17. Aug. 2007 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von Gunkerle am 17. Aug. 2007 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von Gunkerle am 17. Aug. 2007 editiert.]

Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP

Mustaine
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.



Sehen Sie sich das Profil von Mustaine an!   Senden Sie eine Private Message an Mustaine  Schreiben Sie einen Gästebucheintrag für Mustaine

Beiträge: 3357
Registriert: 04.08.2005

Abaqus

erstellt am: 17. Aug. 2007 15:57    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Gunkerle 10 Unities + Antwort hilfreich

Ist denn das angegebene Knotenset genau dein Referenzpunkt?

Stell' mal deine Eingaben ab *Step oder die gesamte inp hier 'rein, dann kann man sehen ob du DOF's doppelt ansprichst.

Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP

M.Seidler
Mitglied
Dipl. Ing.


Sehen Sie sich das Profil von M.Seidler an!   Senden Sie eine Private Message an M.Seidler  Schreiben Sie einen Gästebucheintrag für M.Seidler

Beiträge: 600
Registriert: 08.01.2007

ABAQUS CAE 6.7-1
Ansys 12.1
Hyper Works 11

erstellt am: 17. Aug. 2007 16:07    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Gunkerle 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Gunkerle,

ich habe mich vor kurzem auch mit den Drehungen in ABAQUS rumgeschlagen.

Habe nach diversen Versuchen mit einfachen Bauteilen mein Projekt ohne weitere Schwierigkeiten bewältigt.

Was Dein Problem angeht, ich habe leider nicht genau versanden, was Du vorhast. (resultiert die Drehung aucs einer Kraft oder giebst Du sie vor?)
Kannst Du vielleicht ein Bild oder eine inp hoch laden.


Gruß
Markus

Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP

milasan
Mitglied



Sehen Sie sich das Profil von milasan an!   Senden Sie eine Private Message an milasan  Schreiben Sie einen Gästebucheintrag für milasan

Beiträge: 165
Registriert: 24.04.2007

erstellt am: 18. Aug. 2007 21:14    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Gunkerle 10 Unities + Antwort hilfreich

Die Fehlermeldung sagt es: Du darfst nur entweder Verschiebung oder Geschwindigkeit oder Beschleunigung an einem Knoten vorgeben, keine Kombination davon.

Zwei mögliche Alternativen:

1. Gib die Verschiebungsrandbedingung als Geschwindigkeit vor, dh. v_(1,2,...) == 0. Dann kannst Du auch die Rotation als Geschwindigkeit angeben.

2. Befestige an Deinem Referenzpunkt einen Connector vom Typ starrer Balken. Dann gibst Du dem Referenzpunkt im Initial Step die Verschiebungsbedingungen, auf das andere Ende des Connectorbalkens gibst Du im folgenden Step die Rotation auf. Damit hat nicht ein Knoten gleichzeitig zwei unterschiedliche Bedingungen.

Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP

Gunkerle
Mitglied
WMA


Sehen Sie sich das Profil von Gunkerle an!   Senden Sie eine Private Message an Gunkerle  Schreiben Sie einen Gästebucheintrag für Gunkerle

Beiträge: 133
Registriert: 15.03.2007

erstellt am: 20. Aug. 2007 09:12    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Explizit_1.txt

 
Hallo Mustaine, M.Seidler und Milasan,
ich habe ab dem Step meine Input Datei mal hier abgelegt.

Noch einmal zur Klarstellung, was ich gerne möchte:

Im Zentrum der Radnabe soll eine Kraft eingeleitet werden und das Rad soll rotieren. Die Rotation soll so aufgeprägt werden, dass zwei mögliche Szenarien durchgespielt werden können:

1.) Das Rad soll auf der Stelle rotieren, wobei während der gesamten Rechnung eine Kraft zusätzlich zur Rotation so wirkt, dass das Rad auf eine Strasse/Platte gepresst wird.

Die Kraft wird mittels Cload am Referenzpunkt eingeleitet.
Die Nabe wird mittels kinematic coupling an das Rad gekoppelt (Nabe existiert nur als Referenzpunkt, in dem sowohl die Rotation als auch die Cload  eingeleitet wird.) Das ersetzen der Krafteinleitung mittels einer Verschiebung kann ich leider nicht gebrauchen, da parallel laufende Experimente auf der Krafteinleitungsvariante basieren.

Eine Frage von mir lautet nun:
Die Rotation sorgt die dafür, dass das Rad auch wegrollen wird, oder bewirkt eine Rotationsrandbedingung immer nur eine Rotation an einem Ort, ohne das das Rad wegrollen würde?

Bisher dachte ich, dass eine aufgeprägte Rotationsrandbedingung auch dafür sorgt, das das Rad wegrollen würde, wehalb ich versucht habe zusätzlich das Rad am Referenzpunkt mittels weiterer Randbedingungen wie zaysmm (in der Standardrechnung) oder xysmm (in der expliziten Rechnung) festzupinnen, um eine Rotation an einem Ort zu konstruieren.

Merkwürdigerweise läuft die Rechnung bei Benutzung von dem impliziten Solver (standard) ohne Fehlermeldung durch!

2.)
Das Rad soll echt rollen (also nicht mehr festgepinnt an einem Ort rotieren), während weiterhin eine Kraft in Richtung einer Platte/Strasse wirkt. Die Kraft wird dann weiterhin mittels CLOAD im Referenzpunkt der Nabe eingeleitet werden.


Hi Milasan, mit Connectoren habe ich noch nciht gearbeitet könntest du einfach mal ein Beispiel mir zukommen lassen?


ciao Gunkerle

Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP

milasan
Mitglied



Sehen Sie sich das Profil von milasan an!   Senden Sie eine Private Message an milasan  Schreiben Sie einen Gästebucheintrag für milasan

Beiträge: 165
Registriert: 24.04.2007

erstellt am: 20. Aug. 2007 10:50    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Gunkerle 10 Unities + Antwort hilfreich


rad_strasse.inp.txt

 
Hallo Gunkerle,

ich meinte nicht das Ersetzen der Kraft durch eine Verschiebung, sondern das Ersetzen der Symmetrierandbedingung durch eine Geschwindigkeitsbedingung, z.B. v_x == 0. Das Problem ist nämlich, daß man nicht gleichzeitig v und u an einem Knoten vorgeben darf.

Das Rad rollt, wenn Du nur die Rotation vorgibst und entsprechende Reibung zwischen Rad und Strasse angegeben hast.

Speziell für Rad- und Reifensimulationen gibt es in Abaqus die zylindrischen Elemente, siehe Users Manual "Cylindrical solid element library" und Example problems "Tire analyses". Mit diesen Elementen lassen sich gekrümmte Elemente gut und effizient abbilden.

Anbei ein Beispiel eines rollenden Rades. Achtung, das ist ein Prinzipbeispiel! Die Dimensionen und Geschwindigkeiten sind nicht physikalisch sinnvoll und es ist eine massive Massenskalierung aufgebracht um das Modell schnell zu rechnen. Dein eigenes Modell wird anders aussehen!

Gruß,
Milasan

[Diese Nachricht wurde von milasan am 20. Aug. 2007 editiert.]

Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP

Anzeige.:

Anzeige: (Infos zum Werbeplatz >>)

Darstellung des Themas zum Ausdrucken. Bitte dann die Druckfunktion des Browsers verwenden. | Suche nach Beiträgen

nächster neuerer Beitrag | nächster älterer Beitrag
Antwort erstellen


Diesen Beitrag mit Lesezeichen versehen ... | Nach anderen Beiträgen suchen | CAD.de-Newsletter

Administrative Optionen: Beitrag schliessen | Archivieren/Bewegen | Beitrag melden!

Fragen und Anregungen: Kritik-Forum | Neues aus der Community: Community-Forum

(c)2020 CAD.de | Impressum | Datenschutz