Hallo!
Gerne hätte ich Dir eine bessere Antwort geschrieben, aber tatsächlich setzen wir ein großes PLM-System ein, über welches das gesamte Änderungsmanagement gesteuert wird und welche eine direkte Schnittstelle mit dem ERP-System und dem CAD-System hat. Insofern ist die Handhabung strikt vorgegeben.
Je nach Art der erforderlichen Änderung werden unterschiedliche Ablaufpläne ausgewählt. Den enthaltenen vorgegebenen Aufgaben werden die jeweiligen Mitarbeiter zugewiesen und die Ablaufpläne werden gestartet. Im besten Fall führen diese Ablaufpläne dann erfolgreich durch den gesamten Änderungsprozess.
Gegenüber der vorherigen Situation (CAD, DMS, ERP, Änderungsmanagement-Eigenprogrammierung - alle Systeme jeweils eigenständig und nicht miteinander verbunden) ergibt sich natürlich eine massive Verbesserung der Datensynchronität, dafür aber auch eine viel komplexere Anforderung an die Exaktheit der Abläufe.
Als Schwachstelle zeigt sich aber leider trotzdem noch immer der Mensch: Eingetroffene Aufgaben werden über lange Zeit nicht bearbeitet; Aufgabenbeschreibungen und Änderungsdokumente werden nicht aufmerksam gelesen, so dass beispielsweise nach Bestätigung einer Aufgabe nicht alle erforderlichen Elemente in PLM-System vorliegen (lässt sich systemseitig zum Teil über Prüfungen abfangen) oder entsprechende Daten in externen Systemen nicht vollständig angelegt wurden (lässt sich systemseitig überhaupt nicht abfangen).
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