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Autor Thema:   VDI 2230 Interaktionsnachweis Fszul (1743 mal gelesen)
Idefix96
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erstellt am: 08. Mai. 2014 14:54    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

in der VDI 2230, Blatt 1 ist ein Interaktionsnachweis bei gleichzeitigem Einwirken von Axial- und Querkräften enthalten.
Hierzu muss die zulässige Axialkraft FSzul bestimmt werden.
Also FSzul= Spannungsquerschnitt x zulässige Spannung.
Welche zulässige Spannung, die 0,2 %-Dehngrenze oder die Zugfestigkeit ist hier einzusetzen?
Vielen Dank im Voraus für eure Bemühungen.

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Gruß
Bernd

Keine Automation wird die Büroarbeit je so vereinfachen wie der Papierkorb. (Anonym)

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Wyndorps
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erstellt am: 08. Mai. 2014 18:08    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Idefix96 10 Unities + Antwort hilfreich

Zulässiges irgendwas heißt immer inklusive Sicherheit S!
Also gilt dann FSzul = (Rp0,2min * As) /S

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"Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist."  (Stanislaw Jerzy Lec)

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Idefix96
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erstellt am: 09. Mai. 2014 07:28    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Wyndorps,

dass ich mir zu meiner vorhandenen Spannung und der zulässigen Spannung noch Gedanken zu einer Sicherheit machen muss ist mir schon klar. Mir geht es in meiner Frage um die Wahl des einzusetzenden Wertes, entweder die Zugfestigkeit oder die 0,2%-Dehngrenze. Denn manchmal geht die VDI 2230 von der Zugfestigkeit aus, wie z.B. bei dem Scherfestigkeitsverhältnis. Also, wann versagt eine Schraubverbindung im Interaktionsnachweis?

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Gruß
Bernd

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Wyndorps
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erstellt am: 09. Mai. 2014 08:31    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Idefix96 10 Unities + Antwort hilfreich

Das hängt allein von Ihrer Anwendung der Schraubenverbindung ab.

In Kap. 5.5.2 der Richtlinie heißt es daher beispielsweise "... Besteht die Forderung, dass die Streckgrenze im Betriebszustand nicht überschritten werden dar, ... ".
An anderer Stelle heißt es analog: "... Für den Fall, dass für die Vergleichsspannung [...] nur eine anteilige Ausnutzung der  [...] Mindeststreckgrenze [...] zugelassen wird, ..."

Der Interaktionsnachweis stellt lediglich eine Art Einflussverhältnis der beiden Belastungen (Zug + Querkraft) bei gleichzeitigem Einwirken her. Demnach gelten diesselben Voraussetzungen für die funktionsbedingten Beanspruchungsgrenzen, wie im reinen Zug- oder reinen Querkraft- Berechnungsfall.

In jedem Fall unterliegt damit die Definition der Forderung dem Konstrukteur/Berechner anhand der Funktion und den sonstigen Randbedinungen.

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"Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist."  (Stanislaw Jerzy Lec)

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Idefix96
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erstellt am: 09. Mai. 2014 10:01    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Ok. und Danke.
Ich habe die Richtlinie genauso interpretiert. War nur verunsichert, weil es in dem Kapitel nicht ausdrücklich beschrieben war. Für die Berechnung der zulässigen Querkraft ist eine Gleichung vorhanden und für die zulässige axiale Schraubenkraft jedoch nicht.

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Gruß
Bernd

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Wyndorps
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erstellt am: 09. Mai. 2014 11:31    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Idefix96 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von Idefix96:
...  Für die Berechnung der zulässigen Querkraft ist eine Gleichung vorhanden und für die zulässige axiale Schraubenkraft jedoch nicht.

Aber auch dort ist analog ein einschränkender Hinweis gegeben:
"Soll eine plastische Verformung [...] weitgehend vermieden werden ..."
Der Hintergrund ist der, dass hochbeanspruchte Schrauben teilweise durchaus über den linearen Teil der Kennlinie hinaus angezogen werden können. Auf der anderen Seite wüsste ich keinen Anwendungsfall, der eine Lochleibung sinnvoll oberhalb der Dehngrenze mit der Folge der Lochverformung bedingen würde.

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