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Autor Thema:   Dichtungsqualität bei Pumpen (1214 mal gelesen)
farahnaz
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Ing.


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erstellt am: 07. Dez. 2011 16:47    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


G.jpg

 
Wir bauen Pumpen. Aus Kostengründen sind Gehäuse und Decke mit der minimalen Anzahl von Schrauben verbunden. Siehe Bild!

Hat jemand eine Idee wie man die Dichtungsqualität einerseits hinsichtlich Klaffen und anderseits in Vibrationsfall voraussagen kann?

------------------
Grüße, Moe

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Gerhard Deeg
Ehrenmitglied V.I.P. h.c. i.R.
Konstrukteur aus Leidenschaft



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erstellt am: 07. Dez. 2011 20:05    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für farahnaz 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo farahnaz,

wie wäre es denn, wenn Du Deinen Deckel etwas umkonstruieren würdest, dann könnte man einen Bayonettverschluss machen. Das war mal eine Verbindung, die ich für eine Berliner Pumpenfabrik gemacht hatte.

HTHHope this helps (Hoffe, es hilft weiter) Gruss Gerhard

------------------
Jeder erfüllte Wunsch ist ein Traum weniger
Träume sind die Sonnenstunden der Hoffnung

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farahnaz
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erstellt am: 07. Dez. 2011 21:20    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Gerhard,

damit könnte man natürlich das Problem mit Dichtungsnachweis umgehen. Aber leider die entstehenden Kosten bei einer Maßproduktion werden stark dagegen sprechen.

Unsere Pumpen sind eigentlich immer ziemlich dicht zw. Gehäuse und Deckel gewesen, was uns fehlt ist etwas rechnerisches (FEM oder was anderes), das aussagefähige Resultate produziert, damit evtl. ein Optimierungsschritt vor dem Prototyping stattfinden kann.

------------------
Grüße, Moe

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N.Lesch
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erstellt am: 07. Dez. 2011 21:43    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für farahnaz 10 Unities + Antwort hilfreich

Sind die Gehäuse aus Alu-Druckguss oder Kunststoff-Spritzguss ?

Und was für eine Dichtung ist dazwischen.

Mit einem einfachen O-Ring aus einer runden Schnur wirst du Probleme bekommen, weil da viel Kraft nötig ist den zusammenzudrücken.

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Klaus           Solid Edge V 20 SP15
Konstruktion mit Kunststoff

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farahnaz
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erstellt am: 07. Dez. 2011 22:05    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Alu-Guss, und dazwischen nichts. Die Kontaktflächen sind mit einer geometrischen Toleranz von Null gefertigt (denken wir so   ). Also, die Dichtung sollte theoretisch perfekt sein.

Aber Einzelfälle wurden gesehen, wo die Pumpe geringen Flüssigkeitsverlust gezeigt hat. V.A. bei hoher Drehzahl.

------------------
Grüße, Moe

[Diese Nachricht wurde von farahnaz am 07. Dez. 2011 editiert.]

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N.Lesch
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erstellt am: 08. Dez. 2011 07:41    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für farahnaz 10 Unities + Antwort hilfreich

Die Dichtheit läßt sich schlecht voraussagen.
Aber die Stabilität und Steifheit der Gehäuse läßt sich berechnen.
Auch Alu hat einen E-Modul.

Je höher der Deckel, umso stabiler
Eventuell kannst Du noch eine Schraube einsparen.

Werf doch mal Dein Ansys an.

------------------
Klaus           Solid Edge V 20 SP15
Konstruktion mit Kunststoff

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farahnaz
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erstellt am: 08. Dez. 2011 14:24    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Zitat:
Original erstellt von N.Lesch:

Werf doch mal Dein Ansys an.

Wir hatten schon mal. Es funktioniert relativ gut für statische Untersuchungen. Da kann man u.A. die Druckaufbau durch Schrauben über die Kontaktflächen sehen und dadurch die Schraubenkräfte und -anzahl beurteilen.
Es fehlt uns aber eine geeignete Analyse, welche die Dynamik der Betriebsbedingungen mit berücksichtigt. Generell wird Leakage nur bei großen Drehzahlen (4000 rpm und höher) gesehen, wo Vibration und Fluid-druck höher sind. ZB eine Berechnungsart, die diesen Fall aufdeckt, wäre sehr Hilfsreich.

------------------
Grüße, Moe

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Keramik99
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Hallo,
hab zwar keine Ahnung wie ich dein Problem lösen kann,
aber meinst du das die Temperatur an deiner Pumpe keine Rolle spielt.
Könnte mir vorstellen, dass bei 4000 U/min schon ganz nett warm wird.

Gruß Peter

------------------
Gute Laune hilft immer ;-)

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farahnaz
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erstellt am: 08. Dez. 2011 15:35    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hast völlig recht. Die Temperatur beeinflusst die Viskosität und quasi macht das Fluid "flüssiger". Was die Leakagegefahr erhöht.
Bei Tests hat man eigentlich die Temperatur recht unter Kontrolle. Die kann man problemlos einstellen und während des Tests konstant halten.

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Grüße, Moe

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pepper4two
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Beiträge: 1131
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Hallo Moe,
was die Vorhersgae angeht da kann ich leider nicht mit einer Lösung dienen. Aber eine Frage hätte ich, habt Ihr es schon mal mit einer "flüssigen Dichtung" wie z.B. Curil, Loxeal oder ähnlichen Lösungen versucht? Ich könnte mir Vorstellen das die aufgrund Ihrer adhäsiven Kräfte sogar einen positiven Einfluss haben könnten wenn der Deckel versucht "abzuheben".

Beste Grüße

Matthias

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Nihil Ex Nihilo

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farahnaz
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erstellt am: 08. Dez. 2011 19:21    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Zitat:
Original erstellt von pepper4two:
... habt Ihr es schon mal mit einer "flüssigen Dichtung" wie z.B. Curil, Loxeal oder ähnlichen Lösungen versucht? ...


Hi Matthias

Nicht das ich wüsste. Jedenfalls nicht seit ich dabei bin.
Eigentlich haben wir kein all so großes Problem mit unserem Produkt. Wir wollen nur halt den Designprozess verbessern und etwas sparen indem einige Testeinheiten mit Berechnungen ersetzt werden.

------------------
Grüße, Moe

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Micha K.
Mitglied
Dipl.-Ing. FH


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Beiträge: 186
Registriert: 14.03.2008

WF 2.0 (noch)

erstellt am: 20. Dez. 2011 08:05    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für farahnaz 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,

ich denke für die Auslegung des dynamischen Falls, also schwankende Drücke ist eine Dauerfestigeitsanalyse notwendig, um Kriechen des Materials auszuschließen. Je nach dem welches Alu du nimmst, sinken dann die zulässigen Spannungen.

Bei EN-AW 7022 AlZn5Mg3Cu T6 z.B. liegt die zulässige Dehnspannung bei 420 N/mm², die Biegewechselfestigkeit hingegen bei 110 N/mm². Vieleicht sollte man dann noch statt den Druck der Pumpe, sagen wir 6 bar, einen Faktor von 1,5 einführen. Also das Gehäuse auf 9 bar auslegen.  Für Vibrationen gibt es, bei Mechanica z.B., eine Berechnung die sich Stoßanalyse nennt. Dabei wird ein definierter Stoß, z.B. 3 g, aufgebracht und man kann die Anwortsspektren für die Strukturauslegung des Systems ermitteln.
http://www.tu-chemnitz.de/mb/MHT/SAXSIM/AT_denc_ptc/index_2009.php

Kannst dir ja mal den Vortrag "Der Okulararm für den Puma-Schützenpanzer" anschauen. Dort geht es um eine solche Auslegung.

Es gibt auf dieser Seite auch noch weitere Vorträge hierzu.

Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.

------------------
Grüße

Micha

P.s.: Rechtschreibfehler erhöhen die Aufmerksamkeit des Lesers

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