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  1.4112 und Oberflächenhärten an Zapfen, welche Tiefe praktikabel

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Autor Thema:   1.4112 und Oberflächenhärten an Zapfen, welche Tiefe praktikabel (6737 mal gelesen)
HartmutT
Mitglied
Dipl.-Ing (TU) MB


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Beiträge: 770
Registriert: 16.06.2006

SWX 2015x64 SP5.0
MaxxDB 2017.SP0.30 Linked Apr 24 2017 (64bit)

erstellt am: 06. Mai. 2009 14:29    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hi Gemeinde!
Für eine Sonderkonstruktion wollten wir mal eine Welle aus 1.4112 fertigen lassen, wobei bei den Tests die Zapfen der Welle in lebensmittelindustrie-zertifizierten "Kunstoff" gleitgelagert sind. Die Zylinderflächen der Zapfen sollten oberflächengehärtet werden. Welche Tiefe der Oberflächenhärtung gebe ich aber auf eine Fertigungszeichnung, ohne daß ich bei der Angebotseinholung dem Fertiger durch "übertriebene" Angaben Härtetechnologien aufzwinge, die die Kosten unnötig in die Höhe treiben.
beDANKung für jeden Ansatz...
Grüßle H.

------------------
Hartmut Tylla
http://www.schiwa.de/

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pepper4two
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erstellt am: 15. Mai. 2010 19:32    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für HartmutT 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Hartmut,
in Abhängigkeit vom Durchmesser der Welle würden wir die folgenden Werte angeben:

Oberflächenhärte: 53 - 58 HRC

Rht: 450 Hv2

Rht (mm) 0,8 + 0,5 D = > 5 mm bis 8 mm
Rht (mm) 1,0 + 1,0 D = > 8 mm bis 18 mm
Rht (mm) 1,5 + 1,0 D = > 18 mm bis 28 mm
Rht (mm) 2,0 + 1,5 D = > 28 mm bis 58 mm

Ich hoffe die Angaben helfen Dir, wenn auch spät, noch weiter.

Grüße

Matthias

------------------
Nihil Ex Nihilo

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BerntStein
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Ingenieur


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erstellt am: 17. Mai. 2010 08:34    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für HartmutT 10 Unities + Antwort hilfreich

nur mal so aus Interesse:

härtet der nicht eh´ durch ? Ich meine 0.9 % C sprechen ja schon eine klare Sprache.
In dem Falle würde ich nur die Härte angeben.

Im Zweifel würde ich meine Härterei anrufen...


Grüssle

Bernt

------------------
Mach was Du willst - aber will das richtige.

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pepper4two
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erstellt am: 17. Mai. 2010 09:14    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für HartmutT 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Bernt,
das Material kann auch induktiv gehärtet werden wenn man nur die Oberflächenhärte braucht.

Beim Vakuumhärten, da hast Du recht, wird er durch und durch hart.

Beste Grüße

Matthias

------------------
Nihil Ex Nihilo

[Diese Nachricht wurde von pepper4two am 17. Mai. 2010 editiert.]

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BerntStein
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Ingenieur


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erstellt am: 17. Mai. 2010 13:02    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für HartmutT 10 Unities + Antwort hilfreich

Okay...bei mir sind die Teile meist so klein, daß man da eher nicht unterscheidet.
Aber bei so 50mm Durchmesser und mehr...ist das eine Überlegung.

Ich bräuchte nämlich was rostfreies, was man so 0.05 mm tief einhärten können sollte. Superkomplexe Kontur. Tiefer rein kann ich auch nicht.
Also Aufkohlen und abhärten wäre DIE Sache. Schon einiges rumgefricklt.
Nitrieren usw. geht aber nicht.

Grüssle

BErnt

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Mach was Du willst - aber will das richtige.

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pepper4two
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erstellt am: 17. Mai. 2010 13:21    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für HartmutT 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Bernt,
eine Tiefe von 0,1 mm ist meines Wissens beim Induktivhärten (Hochfrequenz >100khz) möglich, unter Umständen geht vielleicht auch weniger, aber da solltest Du mit der Firma sprechen die die Arbeiten für Dich ausführen soll.

Nachtrag:
Wenn die Welle rostfrei sein soll kann man auch "kolsterisieren" das funktioniert ganz ohne Maß- und Form- und Farbänderung, setzt aber die Verwendung von austenitischen Grundwerkstoffen voraus.

Beste Grüße

Matthias

------------------
Nihil Ex Nihilo

[Diese Nachricht wurde von pepper4two am 17. Mai. 2010 editiert.]

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adamsh
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Forschung und Entwicklung


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Beiträge: 842
Registriert: 27.05.2006

Halbwegs Systemadministration und -entwurf....

erstellt am: 20. Mai. 2010 19:07    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für HartmutT 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von BerntStein:

Ich bräuchte nämlich was rostfreies, was man so 0.05 mm tief einhärten können sollte. Superkomplexe Kontur. Tiefer rein kann ich auch nicht.

Also Aufkohlen und abhärten wäre DIE Sache. Schon einiges rumgefricklt.
Nitrieren usw. geht aber nicht.

Grüssle

BErnt


Hallo Bernt,

Bei Deiner Frage ist mir einiges unklar:

1) Du brauchst nur 50um. Warum kannst Du nicht einfach einen im (PVD/CVD) abgeschiedenen Hartstoffauftrag benutzen?

2) Warum sollte bie Dir Aufkohlen, d.h. die Bildung von MetallCARBIDEN, funktionieren, Aufnitirieren (einschliesslich Plasmanitrieren), also die Bildung von MetallNITRIDEN, NICHT funktionieren.
50um wären eigentlich ideal für Plasmanitrieren mit Verbindungsschicht.

mfg HA


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BerntStein
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Ingenieur


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erstellt am: 21. Mai. 2010 13:25    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für HartmutT 10 Unities + Antwort hilfreich

Die Frage ist berechtigt; die Antwort simpel: mit komplexe Kontur meine ich Überschattungen/Hinterschneidungen und ähnliches.

Das wurde schon relativ intensiv probiert von recht gescheiten Leuten.
Aber noch haben wir was in der pipeline. Mal sehen...

Übrigens geht es dabei mengenbedingt leider auch um den Preis und 1-2 andere Sachen.
Da wurden schon recht vogelwilde , neue Sachen ausprobiert. Ein Pröbchen paar hundert Euro und so.

Leider kann ich es nicht genauer schildern. Mir ging es auch nur wegen des o.g. Stahles !

Grüssle

Bernt

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pepper4two
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erstellt am: 21. Mai. 2010 13:40    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für HartmutT 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Bernd,
wenn das So ist solltest Du unbedingt das Kolsterisieren ausprobieren, das findet in einem Bad statt, die Flüssigkeit gelangt auf diesem Weg auch in die letzten Winkel somit wird die komplette Oberfläche deines Teiles entsprechend gehärtet.

Beste Grüße

Matthias

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Nihil Ex Nihilo

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