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  Schwimmende Befestigung für Drehtisch zum Ausgleich von ±5 mm Unebenheit

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Autor Thema:  Schwimmende Befestigung für Drehtisch zum Ausgleich von ±5 mm Unebenheit (253 / mal gelesen)
Muecke.1982
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erstellt am: 15. Feb. 2026 08:39    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Screenshot2026-02-15083035.png

 
Hallo zusammen,

ich möchte einen Drehtisch gerne „schwimmend“ lagern – ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich den Begriff richtig verwende bzw. ob man versteht, was ich meine.

Am liebsten würde ich dafür eine fertige Lösung kaufen, die diese Funktion übernimmt. Leider weiß ich weder, nach welchem Begriff ich suchen muss noch wo. Daher hoffe ich auf eure Unterstützung.

Problem:
Der Drehtisch (siehe Bild) ist auf einer Lineareinheit befestigt. Diese fährt über eine ebene Fläche.
Der Aufbau auf dem Drehtisch (der rotieren kann) liegt dabei auf Anschlag an dieser Fläche an.

Mein Problem ist, dass diese „ebene“ Fläche leider nicht wirklich eben ist und Unebenheiten von bis zu +/-5 mm aufweisen kann.

* Fahre ich über eine –5 mm Unebenheit, liegt der Drehtisch nicht mehr sauber an.

* Habe ich jedoch eine +5 mm Unebenheit, wird der Drehtisch 5 mm in Richtung Lineareinheit gedrückt.
Dadurch erhöht sich zum einen die Reibung zwischen Drehtischlager und Fläche, zum anderen muss die Lineareinheit diesen zusätzlichen Hub mechanisch aufnehmen.

Meine Idee:
Es wäre ideal, wenn der Drehtisch nicht starr mit vier Schrauben an der Adapterplatte befestigt wäre, sondern die Befestigung einen Hub von ca. 10 mm hätte.

Dann könnte ich:

* auf Anschlag fahren,
* noch ca. 5 mm mit der Lineareinheit weiter hineinfahren,
* und anschließend über die Fläche bewegen.

Bei Unebenheiten von +/- 5 mm würde dieser Hub die Differenz ausgleichen.
Die Lineareinheit würde also nicht mechanisch „weggedrückt“, sondern die Kraft würde in eine Feder gehen.

Ich hoffe, man versteht, was ich meine und was ich suche.

Meine erste Überlegung war:
Gleitlagerbuchsen mit geschliffenen Wellen und einem Schraubgewinde am Ende zu verwenden, sodass ich diese Wellen anstelle der Befestigungsschrauben am Drehtisch nutzen könnte.

Fragen:
* Gibt es so etwas bereits fertig zu kaufen?
* Wie nennt man so eine Lösung?
* Wo könnte ich danach suchen?
* Oder ist das grundsätzlich eher eine Eigenanfertigung?

Zur Eingrenzung:
Ich dachte an etwa 490 N Druckkraft, um die Feder einzudrücken.
Durch die Bewegung entstehen auf dem Drehtisch axiale Kräfte von bis zu 900 – 1.000 N.

Habt ihr eine Idee, nach welchen Begriffen ich suchen könnte oder wie man das gewünschte Ziel alternativ lösen könnte?

Gruß
Mücke

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Muecke.1982
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erstellt am: 15. Feb. 2026 16:46    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Ich habe inzwischen etwas gefunden, weiß aber noch nicht, ob es das Richtige für mich ist.

Ich habe einen Federstößel gefunden:
https://www.schmalz.com/de-de/produkte/vakuumtechnik-fuer-die-automation-301607/vakuum-komponenten-301608/befestigungselemente-307004/federstoessel-307005/federstoessel-fsta-hd-307123/10.01.02.00886

Was ich bisher noch nicht verstanden habe: Wie baut man so etwas ein und hat das Teil die Funktion, die ich suche?

Gruß
Mücke

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N.Lesch
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WF 4

erstellt am: 15. Feb. 2026 18:35    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Muecke.1982 10 Unities + Antwort hilfreich

Ganz einfach, bei G2 schrubst Du das Federbein ein und zwischen SW1 baust Du die Platte an den 4 Ecken mit Loch ein.
Mußt natürlich noch den Platz nach oben berücksichtigen.
Der Durchmesser ist auch ziemlich groß.

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Klaus

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Muecke.1982
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erstellt am: 15. Feb. 2026 19:54    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Screenshot2026-02-15212350.png

 
Ah ok, das Bauteil besitzt zwei Federn (G2 und G3).
Kann mir jemand erklären, welche Funktion die Feder bei G3 hat?
Subjektiv wirkt sie stärker bzw. mit höherem Federdruck als die bei G2.
[EDIT] Ich habe ein Bild angehängt, das zeigt, wie ich es mal versucht habe zusammenzusetzen. Es sieht interessant aus.
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[Diese Nachricht wurde von Muecke.1982 am 15. Feb. 2026 editiert.]

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N.Lesch
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WF 4

erstellt am: 16. Feb. 2026 05:59    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Muecke.1982 10 Unities + Antwort hilfreich

Es sind 2 Federn , eine in jede Richtung. Das Maß G3 bezieht sich auf das Gewinde für SW1 .
Bei dem Sechskant SW1 mußt Du für den Einbau Ø das Eckenmaß berücksichtigen.
Die Ecken könnten mit dem Radius des U-Profils innen kollidieren.

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Klaus

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Muecke.1982
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erstellt am: 16. Feb. 2026 07:16    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Klaus,

ah ok – Du hast Recht, G3 ist tatsächlich nur das Gewinde von SW1. Das hatte ich zuerst falsch interpretiert.

Das Problem bei mir ist aktuell, dass die Muttern (SW1) innen an meinem U-Profil anstoßen würden. Zusätzlich ist G1 als Innengewinde (1 Zoll) deutlich größer als die vorhandenen Bohrungen in den Ecken der Hohlrotationsplattform – das passt also so direkt leider nicht.

Deshalb habe ich mir überlegt, mit zwei Adapterplatten zu arbeiten:

Adapterplatte unten (am U-Profil):
Diese würde ich auf das U-Profil schrauben und die Federstößel außerhalb bzw. leicht nach innen versetzt montieren.
Vorteil wäre, dass nichts mit dem Profil kollidiert und ich eventuell noch eine äußere Abdeckung vorsehen könnte, damit die Federstößel vor Schmutz geschützt sind.

Adapterplatte oben (zur Hohlrotationsplattform):
Diese würde die Federstößel mit der Plattform verbinden.
Hier könnte ich zusätzlich Langlöcher vorsehen, um die Hohlrotationsplattform fein auszurichten und sauber mittig zu positionieren.

Die Schrauben in meinem Model waren übrigens nur zur Visualisierung gedacht – die passen so natürlich nicht.

Ich hatte auch kurz überlegt, einen Adapter von G3/8" auf M8 zu machen und direkt die vorhandenen Bohrungen der Hohlrotationsplattform zu nutzen. Allerdings bleibt dann immer noch das Platzproblem mit dem U-Profil.

Alternativ könnte ich im U-Profil vier einzelne Gewindeblöcke (je Federstößel einen) vorsehen. Die Blöcke dienen als „eingelassene Muttern“ mit M30x1,5. Reihenfolge wäre dann: Federstößel in die Gewindeblöcke einschrauben → danach die Hohlrotationsplattform/Adapterplatte oben befestigen.t.

Ich hoffe, das war jetzt halbwegs verständlich – ich schreibe meine Gedanken gerade etwas „roh“ runter.
Ich muss jetzt ohnehin erst mal eine kleine Zwangspause einlegen und probiere heute Abend ein paar Varianten durch.

Gruß Mücke

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rode.damode
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Inventor 2026

erstellt am: 18. Feb. 2026 09:52    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Muecke.1982 10 Unities + Antwort hilfreich

Auch wenn die Federstößel einzeln wunderbar funktionieren, ergibt sich beim Zusammenbau ein anderes Bild.
Mach dich mal schlau über den Schubladeneffekt.

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Muecke.1982
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erstellt am: 18. Feb. 2026 11:52    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Okay, wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist eine möglichst große Führung mit möglichst kleinem Hub gewünscht.

Ich habe mir aktuell einen Artikel herausgesucht, der eine 40-mm-Führung mit 50 mm Hub besitzt.

Das Problem entsteht ja nicht nur, wenn Kräfte auf die bewegliche Achse auftreten, sondern auch, wenn eines der Teile leicht schief eingebaut ist und somit die Reibung erhöht wird.
Demnach wäre eine entsprechend bearbeitete Adapterplatte an Ober- und Unterseite sinnvoll, um eventuelle Probleme zu minimieren.

Danke für diesen Denkanstoß.

Gruß
Mücke

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Muecke.1982
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erstellt am: 18. Feb. 2026 14:06    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Gibt es hier noch Alternativen, die in eine ähnliche Richtung gehen, aber für meine geplante Anwendung eventuell besser geeignet wären?

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