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Autor Thema:  Überprüfung von Baugruppen – an wen wendet man sich sinnvollerweise? (80 / mal gelesen)
Muecke.1982
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Beiträge: 1306
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[Inventor Professional 2026] - [WIN 11]

erstellt am: 25. Jan. 2026 16:39    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo zusammen,

ich bin aktuell dabei, eine größere Maschine zu entwickeln, die aus mehreren kleineren Baugruppen besteht.

Nach der Fertigstellung einzelner Baugruppen würde ich diese gern extern überprüfen lassen, um sicherzugehen, dass meine Konstruktion den gängigen technischen Anforderungen entspricht. Dabei geht es mir insbesondere um folgende Punkte:

1. Fertigungsgerechtigkeit
* Dreh-, Fräs- und 3D-Druckteile
* Schweißbaugruppen
* sinnvolle Schraubenabmessungen und -platzierungen

2. Werkstoffauswahl
* Werden die vorgesehenen Materialien an den jeweiligen Stellen sinnvoll eingesetzt?
* Sind Festigkeit, Verschleiß- und Temperaturbeständigkeit ausreichend für die auftretenden Belastungen oder sind vorzeitige Ausfälle zu erwarten?

3. Kollisions- und Montagegerechtigkeit
* Passen die Baugruppen im Zusammenbau tatsächlich zueinander?
* Sind Toleranzen, Passungen und Zentrierungen praxisgerecht gewählt, sodass eine problemlose Montage möglich ist?

Meine Fragen dazu:
* Wen beauftragt man üblicherweise für eine solche konstruktive Prüfung (Konstrukteur, Ingenieurbüro, Fertigungsbetrieb etc.)?
* Welche Unterlagen werden dafür benötigt (z. B. CAD-Daten, Zeichnungen, Lastannahmen)?
* Mit welchem Ergebnis bzw. welchem Output kann man rechnen (z. B. Prüfbericht, Änderungsvorschläge, konkrete Optimierungen)?

Für mich ist dieses Thema noch relativ neu. Eine Baugruppe habe ich nach meinem aktuellen Kenntnisstand zu etwa 80 % fertiggestellt. Dabei bin ich mir nicht immer sicher, ob meine Lösungen in allen Punkten sinnvoll sind oder ob es alternative Ansätze gäbe, die fertigungstechnisch einfacher, robuster oder insgesamt wirtschaftlicher wären.

Ich freue mich über Hinweise und Erfahrungsberichte, wie man eine solche konstruktive Absicherung sinnvoll angeht.

Viele Grüße
Mücke

------------------
[Inventor Professional 2026] - [WIN 11]

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rode.damode
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Maschinenbauingenieur


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Beiträge: 639
Registriert: 15.07.2011

Inventor 2025

erstellt am: 25. Jan. 2026 18:01    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Muecke.1982 10 Unities + Antwort hilfreich

Also ich kann mir nicht vorstellen, das jemand anders den Kopf für deine Konstruktion hinhält.

Allein das Hineindenken in deine Lösung wird viel mehr kosten, als eine Neukonstruktion aufgrund eines detaillierten Lastenhefts.
Vielleicht findest du ein paar Studenten, die Berechnungen durchführen.
Aber eine Garantie, dass das alles so funktioniert, wie du dir das vorstellst, werden die dir nicht geben.

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Muecke.1982
Mitglied



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Beiträge: 1306
Registriert: 23.07.2009

[Inventor Professional 2026] - [WIN 11]

erstellt am: 25. Jan. 2026 19:00    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hey @rode.damode,

ja, genau diese Gedanken hatte ich auch – und das ist ja auch logisch. Die Überlegungen, warum man etwas so und nicht anders konstruiert, haben immer einen Hintergrund. Zumindest hoffe ich das 😄

Gerade weil ich selbst noch nicht klar greifen konnte, was ich eigentlich genau brauche, war und ist es für mich schwierig, das sauber zu definieren. Das hat man hier im Forum ja auch schon öfter gesehen: Ich bin mit meinen Ideen teils ziemlich im Dreieck gesprungen.

Inzwischen ist es für mich aber deutlich greifbarer geworden. Nicht im Sinne von „ich kann jetzt perfekt konstruieren“ oder „ich beherrsche Inventor“, sondern eher dahingehend, dass ich langsam verstehe, wie meine Anlage funktionieren soll, wo die kritischen Punkte liegen und wo eher nicht. Die Art von Anlage, um die es geht, gibt es so bislang nicht – das macht es natürlich nicht einfacher.

Zurück zum Thema (bevor ich wieder abschweife 😅 :

Wenn ich Dich richtig verstehe, gibt es die Dienstleistung, die ich mir vorstelle, so in der Form eher nicht – zumindest nicht sinnvoll oder wirtschaftlich. Mir geht es dabei aber auch nicht darum, dass jemand die Verantwortung übernimmt oder garantiert, dass die Maschine am Ende exakt das tut, was ich mir vorstelle.

Vielmehr geht es mir um eine konstruktive Plausibilitäts- und Praxistauglichkeitsprüfung, zum Beispiel:

* passen die Teile später wirklich sauber zusammen,
* ist das Ganze montagegerecht oder wird es eine einzige Fummelei,
* sind Toleranzen, Passungen und Justiermöglichkeiten sinnvoll gewählt,
* wackelt nichts unnötig „wie ein Kuhschwanz“ 😉,
* und sind Schweißnähte so ausgelegt, dass ein Fertigungsbetrieb damit auch real etwas anfangen kann – und nicht nur auf dem Papier „schön“ aussehen, aber praktisch kaum oder gar nicht umsetzbar sind.

Gerade bei den Schweißbaugruppen kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ich Dinge konstruiert habe, die theoretisch nett aussehen, in der Werkstatt aber eher Kopfschütteln verursachen würden. Und genau das würde ich gern frühzeitig vermeiden.

Der Hinweis mit den Studenten ist übrigens absolut valide. Für Berechnungen, Plausibilitätschecks oder auch gezielte Teilaspekte wäre ich dafür grundsätzlich offen – falls hier jemand Interesse hat oder Kontakte in diese Richtung bestehen. Mir ist dabei klar, dass es keine Garantie gibt, aber als zusätzlicher Blick von außen kann das durchaus sinnvoll sein.

Kurz gesagt:
Nicht Haftung oder Garantie, sondern Erfahrung und Feedback von außen, um grobe Schnitzer, unnötige Komplexität oder klassische Anfängerfehler zu vermeiden, bevor es teuer wird.

Viele Grüße
Mücke

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[Inventor Professional 2026] - [WIN 11]

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