Hey @rode.damode,
ja, genau diese Gedanken hatte ich auch – und das ist ja auch logisch. Die Überlegungen, warum man etwas so und nicht anders konstruiert, haben immer einen Hintergrund. Zumindest hoffe ich das 😄
Gerade weil ich selbst noch nicht klar greifen konnte, was ich eigentlich genau brauche, war und ist es für mich schwierig, das sauber zu definieren. Das hat man hier im Forum ja auch schon öfter gesehen: Ich bin mit meinen Ideen teils ziemlich im Dreieck gesprungen.
Inzwischen ist es für mich aber deutlich greifbarer geworden. Nicht im Sinne von „ich kann jetzt perfekt konstruieren“ oder „ich beherrsche Inventor“, sondern eher dahingehend, dass ich langsam verstehe, wie meine Anlage funktionieren soll, wo die kritischen Punkte liegen und wo eher nicht. Die Art von Anlage, um die es geht, gibt es so bislang nicht – das macht es natürlich nicht einfacher.
Zurück zum Thema (bevor ich wieder abschweife 😅
:
Wenn ich Dich richtig verstehe, gibt es die Dienstleistung, die ich mir vorstelle, so in der Form eher nicht – zumindest nicht sinnvoll oder wirtschaftlich. Mir geht es dabei aber auch nicht darum, dass jemand die Verantwortung übernimmt oder garantiert, dass die Maschine am Ende exakt das tut, was ich mir vorstelle.
Vielmehr geht es mir um eine konstruktive Plausibilitäts- und Praxistauglichkeitsprüfung, zum Beispiel:
* passen die Teile später wirklich sauber zusammen,
* ist das Ganze montagegerecht oder wird es eine einzige Fummelei,
* sind Toleranzen, Passungen und Justiermöglichkeiten sinnvoll gewählt,
* wackelt nichts unnötig „wie ein Kuhschwanz“ 😉,
* und sind Schweißnähte so ausgelegt, dass ein Fertigungsbetrieb damit auch real etwas anfangen kann – und nicht nur auf dem Papier „schön“ aussehen, aber praktisch kaum oder gar nicht umsetzbar sind.
Gerade bei den Schweißbaugruppen kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ich Dinge konstruiert habe, die theoretisch nett aussehen, in der Werkstatt aber eher Kopfschütteln verursachen würden. Und genau das würde ich gern frühzeitig vermeiden.
Der Hinweis mit den Studenten ist übrigens absolut valide. Für Berechnungen, Plausibilitätschecks oder auch gezielte Teilaspekte wäre ich dafür grundsätzlich offen – falls hier jemand Interesse hat oder Kontakte in diese Richtung bestehen. Mir ist dabei klar, dass es keine Garantie gibt, aber als zusätzlicher Blick von außen kann das durchaus sinnvoll sein.
Kurz gesagt:
Nicht Haftung oder Garantie, sondern Erfahrung und Feedback von außen, um grobe Schnitzer, unnötige Komplexität oder klassische Anfängerfehler zu vermeiden, bevor es teuer wird.
Viele Grüße
Mücke
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[Inventor Professional 2026] - [WIN 11]
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