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Autor
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Thema: Pulsation (1665 mal gelesen)
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EugenB Mitglied
 
 Beiträge: 114 Registriert: 04.05.2007 SoliWorks 2012x64 SP4
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erstellt am: 17. Jun. 2013 10:25 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo miteinander, um Pulsation von einem Kompressor zu minimieren wollen wir ein Behälter zwischen den Kompressor und einem Verbraucher einsetzen. Wie kann man das in FloWorks abbilden. Was würdet Ihre mir empfehlen? Welche Randbedingungen müssen hier verwendet werden? Gruß Eugen.
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reflow Mitglied Dipl. Ing. Maschinenbau
 
 Beiträge: 443 Registriert: 27.10.2005 SWX 2013 SP 3.0 mit SolidWorks Flow Simulation, TopsWorks, SPI SheetmetalWorks, Vista 64 Bit Intel Q9400, 8GB RAM
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erstellt am: 17. Jun. 2013 22:16 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für EugenB
Moin, geht's um die hochfrequenten Pulsationen (Druckstöße der einzelnen Kolbenhübe) oder um die niederfrequenten (Ein- und Ausschalten des Kompressors) oder geht's vielleicht gar um eine ganz andere Bauart von Kompressor (z.B. etwa ein Roots- oder Schraubenverdichter)?.
Davon hängt es ab, wie man das am besten im Modell abbildet. Bei allen Konstellationen, die mir so einfallen, würde ich das aber am ehesten versuchen, zu Fuß zu rechnen, denn FloWorks tut sich damit sehr schwer und der Erkenntnisgewinn ist begrenzt. Gruß Ron
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EugenB Mitglied
 
 Beiträge: 114 Registriert: 04.05.2007 SoliWorks 2012x64 SP4
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erstellt am: 18. Jun. 2013 10:26 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Moin, Das ist ein normaler 3 Zylinderkolbenkompressor mit dem Drehzahl im Bereich von 1500-1800 min -1. Es geht mir um die Druckstöße, die müssen gemindert werden. Ich habe mir das so vorgestellt. Ich definiere an gleicher Fläche 3 gleiche zeitversetzte Randbedingungen. Jeder Randbedingung „öffnet“ mit Frequenz von 24 Herz und bläst 1/3 von dem gesamten Volumenstrom in den Behälter rein. An der anderen Öffnung des Behälters definier ich den Randbedingung als „Totaler Druck“. Die Simulation soll dann nur für bestimmte Zeit durchgeführt werden. Was hält Ihre von so einen Vorgehensweise? Ron. Kannst du mir was empfehlen, wo steht wie man das rechnen kann? Gruß Eugen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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reflow Mitglied Dipl. Ing. Maschinenbau
 
 Beiträge: 443 Registriert: 27.10.2005 SWX 2013 SP 3.0 mit SolidWorks Flow Simulation, TopsWorks, SPI SheetmetalWorks, Vista 64 Bit Intel Q9400, 8GB RAM
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erstellt am: 19. Jun. 2013 11:53 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für EugenB
Moin Eugen, nun, Du kennst ja den Hubraum Deines Kompressors. Du kannst als grobe Näherung pro Umdrehung 3 sinusförmige Druckstöße ansetzen, die je einen Zylinderhubraum (Normvolumen) in Dein Ausgleichgefäß befördern.
Das ist nur eine recht grobe Näherung, halt besser als garnix. Die tatsächlichen Verhältnisse sind deutlich komplizierter. Sie hängen vom Verhältnis Bohrung/Hub, von der Charakteristik der Ventile und von der Größe des schädlichen Raumes ab - Größen, die Dir vermutlich nicht zur Verfügung stehen. Die Luftmasse im Ausgleichsgefäß erhöhst Du pro Hub um die Födermenge eines Zylinderhubs lt. obiger Funktion und die gleiche Masse fließt - bei stationären Verhältnissen und vermutlich kontinuierlich - in der gleichen Zeit ab. Bei einem Ausgleichsgefäß, das diesen Namen verdient, kann man isotherm rechnen. Dann kannst Du aus der Schwankung der Masse im Gefäß bei konstantem Volumen die Druckschwankung einfach per Dreisatz ausrechnen. Sehr viel schwieriger ist es, an belastbare Eingangsdaten (eben die Form der Druckstöße) zu kommen. Die möchte aber auch FloWorks als Eingangsdaten geliefert haben. HTH Ron
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