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Thema: Problem mit Kontaktsätzen (2933 mal gelesen)
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DoubleU Mitglied

 Beiträge: 20 Registriert: 29.04.2010
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erstellt am: 12. Aug. 2011 10:00 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo zusammen, ich simuliere zur Zeit die auftretenden Belastungen an einer Baugruppe aus 4 Teilen. Zunächst speichere ich diese als Part ab und führe die Simulation an diesem durch. Neben der Kontaktoption "verbunden" und diversen Schraubenverbindungen muss ich zwischen zwei Teilen, die sich zu Beginn berühren, streng genommen die Option "Keine Penetration" zwischen den Berührungsflächen auswählen, da die Teile sonst minimal ineinander eintauchen und die Belastungen somit nicht korrekt übergeben werden. Ohne "Keine Penetration" dauert die Berechnung etwa 1 h. Nun weiß ich, dass die Berechnung mit "keine Penetration" deutlich ressourcenintensiver ist, allerdings habe ich bisher auch nach Rechenzeiten >15 h und der Verwendung eines wesentlich leistungsstärkeren Rechners kein Ergebnis erzielen können und die Rechnungen sind häufig abgestürzt. Hat jemand einen brauchbaren Tipp für mich? - Macht es hier einen Unterschied ob ich als Part oder Baugruppe simuliere? - Sollte man spezielle Dinge für die Kontaktoption "keine Penetration" beachten? - Ist es normal, dass die Rechnung lediglich durch die Definition "keine Penetration" zwischen zwei Flächen um das vielfache länger dauert? Vielen Dank für eure Hilfe. Grüße Roman Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
DoubleU Mitglied

 Beiträge: 20 Registriert: 29.04.2010
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erstellt am: 16. Aug. 2011 13:06 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Nach einiger Recherche kann ich mir, zumindest teilweise, die Frage selbst beantworten: Scheinbar ist es durchaus der Fall, dass die Rechenzeiten durch "keine Penetration" auch mal um das 20fache zunehmen. Des Weiteren habe ich eine Baugruppe mit über 2 Mio Knoten und entsprechend vielen Fhg. Das rührt daher, dass es sich um zwei Teile mit sehr feinem Lochmuster handelt, wobei die Bauteilabmessungen vergleichsweise groß sind. Eventuell kann ich hier bei der Netzfeinheit noch einige Abstriche machen. Im ungünstigsten Fall müsste ich die Vereinfachung treffen und ohne "keine Penetration" rechnen, was allerdings ein paar Probleme kaschiert, fürchte ich. Für Tipps bin ich natürlich weiterhin dankbar! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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R. Frank Moderator Dipl-Ing. (BA) Masch.-Bau
   
 Beiträge: 1287 Registriert: 11.10.2004 Windows 7 Professional - 8 GB RAM SWX 2012 SP 4.0 64 bit PDMWorks 2012 FlowSimulation 2012 SP 4.0 - 64 bit Simulation 2012 - 64 bit
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erstellt am: 19. Aug. 2011 10:36 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für DoubleU
Hallo Roman. Deine bisherigen Aussagen bestätigen meine (wenige) Erfahrungen mit Baugruppen-Simulationen. Die Kontaktbedingungen gelten natürlich auch für jede sich berührende Zellen (bzw. Knoten) also ist ein feines Netz auch verbunden mit viel Rechenzeit. Du kannst evtl. Dein Modell vereinfachen. Es gelten die "üblichen" Spielregeln: - Müssen unbedingt alle Kanten/Ecken/Radien drin sein und realistisch dargestellt sein ? - kann man die Geometrie als solches an manchen Stellen vereinfachen ? - lässt sich eine Symmetrie im Modell ausnutzen ? - manchmal kann man bereits im Vorfeld Teile verschmelzen und quasi als "Ersatzmodell" einbauen Evtl. kannst Du ja auch die Netzfeinheit als Ganzes etwas heruntersetzen. Für Volumenkörper reicht es häufig aus, wenn an kritischen Engstellen zwei bis drei Zellen im kritischen Bereich liegen. BTW : Ich glaub nicht, dass es einen Unterschied macht, ob Du mit Multibody-Parts oder in der Baugruppe simulierst. Volumenkörper ist Volumenkörper und Netz ist Netz ... Roland ------------------ Das Unmögliche möglich zu machen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Andy Brehme - deutscher Fussballer Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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