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Autor
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Thema: schwerkraftsberechnung (975 mal gelesen)
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derbopp Mitglied
 Beiträge: 6 Registriert: 21.06.2007
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erstellt am: 21. Jun. 2007 13:30 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hups, bei Cosmos direkt ist die Frage warscheinlich besser aufgehoben: hallo, ich hab mit der schwerkraftsberechnung von comosworks 2007 ein paar weniger schöne nächte verbracht und hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Ich will banal eigentlich nur prüfen, wie sich ein Streifen dünnen Materials "aushängt". man stelle sich vor (Bilder muß ich heut abend mal posten), man modelt einen Referenzstreifen, ein Rechteck 500 mal 5mm und extrudiert in 1mm (Materialstärke). Ich hab dem dann erst mal Acryl als Material zugewiesen, dann neue Studie, statisch (?), an einem Ende des Streifens ein festes Lager, Referenzebene ist die "Fläche" des Streifens, und als letztes auf die Fläche senkrecht 9,81 SI Erdbeschleunigung, bums. Mein Problem ist jetzt, das Cosmos mir zwar eine bestimmte Aushängung anzeigt, wenn ich den selben Streifen aber mal 5mm anstatt 1mm stark mache, wo sich bei acryl auf den halben meter ja gar nichts mehr tun sollte, cosmos genau die selbe Aushängung anzeigt. Außerdem ist es auch egal, welches Material ich auswähle. 5mm Baustahl (!) hängt sich nach meiner Methode auch genau gleich aus. Vielleicht hat sich ja jemand schon mal mit dem Schwerkrafttool beschäftigt und kann mir weiterhelfen, mir geht es wie gesagt darum, abschätzen zu können, wie sich acryl in betimmten materialdicken aushängt, danke schon im vorraus, bin für jeden strohhalm dankbar, gruß bobby Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
derbopp Mitglied
 Beiträge: 6 Registriert: 21.06.2007
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erstellt am: 21. Jun. 2007 23:46 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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Ulrike S Mitglied Solution Consultant CAE
 
 Beiträge: 257 Registriert: 25.02.2003
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erstellt am: 26. Jun. 2007 15:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für derbopp
Hm, also im ersten Bild ist die maximale Dehnung 0,27%, im zweiten Bild 0,059%. Das ist doch ein deutlicher Unterschied  Der Faktor 5 kommt auch hin, ein 5x so dicker Streifen hat nur 1/5 der Dehnung. Da COSMOSWorks linear rechnet, hätte ich das auch so erwartet. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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Jörg Richter Mitglied

 Beiträge: 19 Registriert: 21.02.2003
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erstellt am: 04. Jul. 2007 00:14 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für derbopp
Hallo derbopp, wenn ich mir die Verformungsfaktoren anschau, biegen beide Streifen deutlich unterschiedlich. Beim 1mm Streifen ist der Faktor ca. 0,1 ,beim 5mm Streifen aber 2,7. Da sich die Bilder rein optisch ähneln dürfte der dünne Streifen also ca. 27x so stark durchbiegen. CosmosWorks skaliert die Bilder. Solange die Verformung qualitativ ähnlich ist, werden die Darstellungen nahezu identisch aussehen. Nur die Faktoren deuten auf Unterschiede hin. Vergleiche mal alle Varianten mit Faktor 1 (wahre Verformung)oder mach einen Plot der resultierenden Verschiebung. Sind die wahren Verformungen größer, also zeigt die Darstellung mit Faktor 1 deutliche Abweichungen von der Ausgangsstruktur, ändert sich die Steifigkeit während der Lastaufbringung. Dies ist beim 1mm Streifen mit Sicherheit der Fall. Um dies annähernd zu berücksichtigen, solltest Du in den Eigenschaften die Option "große Verformung" aktivieren. Die Last wird dann schrittweise aufgebracht und die Steifigkeit dabei aktualisiert. Eigentlich müßte der Solver bei so großen Verformungen auch eine dementsprechende Warnung gebracht haben. Viele Grüße Jörg Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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