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Autor
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Thema: gehärtetes Stahl (4718 mal gelesen)
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D.H Mitglied Maschinenbau-, Witschaftstechniker

 Beiträge: 54 Registriert: 14.06.2003 Wildfire 4.0
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erstellt am: 08. Dez. 2006 14:09 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, kann mir jemand paar Tipps geben, da ich auf dem Gebiet noch keine Erfahrung habe. es dreht sich um folgendes: Ich möchte ein Werkzeug mit CosmosWorks auf mech. Belastbarkeit prüfen. Das Werkzeug besteht aus mehreren Werkstoffen. 1) 1.0601 (C60) gehärtet u. ang. auf 38-42HRC2) 1.0601 (C60) gehärtet u. ang. auf 62-65HRC3) 1.1192 (CQ45) gehärtet u. ang. auf 27HRC [b]4) 1.7225 (42CrMo4) unbehandelt5) 1.0330 (St12) (Tiefgezogenes Blechteil 2mm stark)Es stellt sich die Frage wo bekomme ich die Werte für gehärtetes Stahl, und wie wird es behandelt. Ist bei gehärteten Stählen der Rm- Wert für die Berechnung ausschlaggebend, weil die Härtegefüge keine ausgeprägte Fließgrenze mehr besitzt (ist demnach als spröde zu betrachten)? Besten Dank voraus! Mit freundlichen Grüßen Dimitri
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Wookie Mitglied Ing.

 Beiträge: 77 Registriert: 09.06.2002
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erstellt am: 11. Dez. 2006 11:19 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für D.H
Kann schwierig werden: im Grunde genommen haben Sie einen Bauteil mit mehreren "härte-Bereichen"....die Sie unterschiedlich definieren müssen.... Mann kann das Teil als zwei Körper definieren, und dann jedes Körper sein eigenes E-Modul zuweisen....aber dies ist nicht 100% realistisch, weil dieser gehärteter Aussenschicht ist nicht eine feste "Grenze" sondern es besteht eher einen "Ubergang" zum weichen Kern....es besteht keine Möglichkeit dieses 100% nachzubilden....vielleicht stufenweise....aber auch dass ist nur eine Annaherung.... zum Thema E-Modul - da sind Sie auf sich Alleine gestellt. Besonders bei spezielle Sachen wie dieser müssen Sie sich wahrscheinlich einen Zug-Test anordnen....Ihre Daten stehen leider nicht in einer Datenbank - und sicher nicht im Netz..... Wookie PS - dies gilt genauso für das tiefgezogenes Blechteil. Wo Sie nicht testen können - Schätzen - und dann eine entsprechende Sicherheitsfaktor drauflegen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
D.H Mitglied Maschinenbau-, Witschaftstechniker

 Beiträge: 54 Registriert: 14.06.2003 Wildfire 4.0
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erstellt am: 11. Dez. 2006 14:13 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, erstmal Danke fürs Antwort. Leider haben wir keine Möglichkeit in unserem Hause es zu testen um die Werte für E-Modul zu bekommen. P.S. Sie meinen bestimt E-Modul von einem gehärteten Stahl. Weil es wahrscheinlich sehr stark von allen anderen Stählen abweicht die in der Regel zwischen 196-216 kN/mm*mm schwanken. Wie ist es mit dem anderen Werkstoff z.B ein Tiefziehbauteil aus Blech St12. Die Werkstoffdaten von dem St12 sind nicht im CosmosWorks Datenbank vorhanden. Kann ich ein ähnliches Wekstoff aus der Gruppe Stähle raussuchen der in etwa gleichen Rm/Re wert aufweist oder kann ich selbst die Werte eintragen? MFG Dimitri Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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Wookie Mitglied Ing.

 Beiträge: 77 Registriert: 09.06.2002
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erstellt am: 11. Dez. 2006 15:04 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für D.H
natürlich kann man sie eintragen...aber ein tiefgezogenes Teil hat durch das Tiefziehen schon andere Material-Kennwerten bekommen durch die Plastische Verförmung. Die findet man nicht in der Dubel.... Wookie Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |