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Autor
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Thema: Luftströmung in einem Recheckrohr (373 mal gelesen)
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WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 29. Apr. 2026 12:44 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Ich möchte eine Luftströmung in einem recheckigen Rohr unter Anwendung von Periodical Interface > Translational Periodicity mit Mass Flow Rate berechnen um später das stabilisierte turbulente Geschwindigkeitsprofil für eine Serie von weiteren Berechnungen zu benutzen. Geometrie- und Physikparameter: Hyd. Durchmesser = 348 mm; Rohrlänge = 3480 mm; Re-Zahl = 90000; Inkompressible Luft Ich habe SST-Model für Turbulenz und für die Zeitschritt (Physical TImescale = 5e-04 [s]) eigestellt. Die Ziel-Residuals bzw. Ziel-Imbalances sind auf das Niveau (1e-3 bzw. 5e-3) Aber die Berechnung ist sogar nach 1000 Iterationen nicht konvergent. Die Residuals und Imbalances schwanken ziemlich stark genauso wie die Monitorpunkte für die mittlere Geschwindigkeit an beiden Interfaceseiten und Druckverlust zwischen den beiden Interfaceseiten. Kann mir jemand empfehlen, welche zusätzliche Einstellungen (inkl. auch die Expert Parameter) ich für eine saubere Lösung dieses Problems noch machen soll? ------------------ _WGV_ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Duke711 Mitglied
  
 Beiträge: 890 Registriert: 14.11.2016
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erstellt am: 29. Apr. 2026 20:26 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Was versteht man dann unter einer Konvergenz? Weil diese gibt es bei einer transienten Simulation so eigentlich nicht. Da die Zielwerte immer oszillieren. Das Problem ist leider zu ungenau beschrieben. Es gibt zuviele Ursachen um es genauer einzugrenzen: - zu kurze Simulationszeit. Übliche transiente Simulationen haben eher zwischen 10.000 - 1.000.000 Iterationen (Zeitschritte) bis sich das System eingeschwungen hat - zu grobes Netz, Netz mit schlechten Elementen - zu kleiner Berechnungraum L/D >> 10 - zu große Zeitschritte - falsches Turbulenz Modell - Auswertung der Zielgrößen an den Randbedingungen (Inlet/Outlet), solle vermieden werden Für eine Rohrströmung bezüglich Geschwindigkeitsprofil sollte eigentlich Steady State mit einem RANS Modell ausreichen (z.B. SST). Da würden dann die 1.000 Iterationen genügen. Wichtig sind hier eigentlich nur viele Inflation Layer Schichten. Da das Strömungsprofil eine sehr steile Flanke hat. Die eigentlichen Turbulenzen und Ablösegebiete kann man ohne hin nicht mit RANS/URANS auflösen. [Diese Nachricht wurde von Duke711 am 29. Apr. 2026 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Frank0815 Mitglied
 
 Beiträge: 112 Registriert: 20.01.2011 Ansys 2025 R2 Inventor 2026
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erstellt am: 30. Apr. 2026 08:33 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Ich vermute, es geht nicht um eine transiente Simulation. Kannst du mal das Netz zeigen? Welche Zeitschritte hast du noch getestet? Gibt es eine Lösung ohne Periodical Interface? Eventuell die Anfangsbedingungen mal verändern. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 30. Apr. 2026 09:03 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Meine Antwort auf Ihre Kritikpunkte (ausführlich): "...Was versteht man dann unter einer Konvergenz?...": Wenn die Residuals und Imbalances zusammen befinden sich unter den vorgegebenen Zielwerten dann ist das eine Konvergenz, egal was für eine Simulationsmodi (steady state / transient) realisiert wird. Die Residuals und Imbalances können von mir aus oszillieren, aber unter dem vorgegebenen Niveau; "...diese gibt es bei einer transienten Simulation so eigentlich nicht...": Simulation wurde nicht im transienten, sondern im steady state Modus durchgeführt -> -> Dadurch ist die Zeitschritt ist nicht eine echte Zeitschritt, sondern false time step "...zu grobes Netz...": Netzqualität ist sehr gut: O.Angle => 45° ; ME.Factor <= 11 ; Aspect Ratio <= 182 "...zu kleiner Berechnungsraum...": Für die Berechnung: Periodical Interface > Translational Periodicity > Mass Flow Rate = x -> -> sollte der Berechnungsraum (L ~ 10 Dh) ausreichend sein!? "...zu große Zeitschritte...": Zeitschritt = false time step <= 0.01*(L/Um), wo mittlere Stromgeschwindigkeit Um = 4 m/s -> -> Diese Auswahl ist doch sehr konservativ oder!? "...falsches Turbulenzmodell...": Turbulenzmodell: -> -> SST + Advanced Turbulence Control -> -> Option = Production Correction > Curvature Correction Coefficient = 1.0 "...Auswertung der Zielgrößen an den Randbedingungen (Inlet/Outlet), solle vermieden werden...": Aus welchem Grund ??? "...Wichtig sind hier eigentlich nur viele Inflation Layer Schichten...": Die Vernetzug hat 8 Schichten, welche mit der Option = Dicke des 1-n Schicht erzeugt wurden -> -> wobei die Dicke der 1-n Schicht wurde aus der Bedingung y+ <= 2 ausgewählt "...Die eigentlichen Turbulenzen und Ablösegebiete kann man ohne hin nicht mit RANS/URANS auflösen...": Die Ablösegebiete gibt es hier eigentlich nicht! Unter der Turbulenzen meinen Sie die Schwankungen von Feldgrößen? Diese möchte ich für diese Problemstellung nicht auflösen. Von einem Turbulenzmodell erwarte ich vor allem einen korrekten Einfluß der Schwankungen auf die mittleren Feldgrößen! Meinen Sie, dass mit SST dies nicht möglich wird? Wenn ja, dann sagen Sie mir bitte, was für ein Turbulenzmodell für diese Aufgabe am zutreffenden ist? Was ich von dieser numerischen Simulation erwarte (zusammenfassend)? - Die Residuals und Imbalances zusammen unter den vorgegebenen Zielwerten Eine notwendige Bedingung überhaupt für die zuverlässige Ergebnisse und ihre Interpretation - Korrekte Wiedergabe der schon für dieses Problem bekannten physikalischen Phenomene Sekundäre Strömungen (v,w) in den Querrschnitten sollen numerisch nachgewiesen werden sowie deren Einfluß auf die Abflachung des Profils von u-Geschwindigket Vielen Dank für Ihre Reaktion! ------------------ _WGV_ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 30. Apr. 2026 09:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Meine Antwort auf Ihre Fragen: - Zeitschritt: Konservative Zeitschritt am Start tS = 0.01*(L/Um) und dann steigend bis tF = 0.10*(L/Um); - Initialisierung: Domain Initialisierung mit V.Vektor = (Um = 4 m/s; 0; 0) und Druck = 0 [Pa]; - Lösung ohne Periodical Interface: Meinen Sie Lösung mit RB: (Mf am Inlet; Druck am Outlet? Nein, aber das soll trivial sein oder irre ich mich? ------------------ _WGV_ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 30. Apr. 2026 09:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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Frank0815 Mitglied
 
 Beiträge: 112 Registriert: 20.01.2011 Ansys 2025 R2 Inventor 2026
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erstellt am: 30. Apr. 2026 10:28 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
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WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 30. Apr. 2026 11:00 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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Frank0815 Mitglied
 
 Beiträge: 112 Registriert: 20.01.2011 Ansys 2025 R2 Inventor 2026
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erstellt am: 30. Apr. 2026 11:46 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Naja, vom Gefühl her würde mir das Netz für ein einfaches Rechteckrohr nicht gefallen. Ich hätte da ein reines HEX Mesh reingezaubert. Kann aber so funktionieren. der Übergang von der Randschicht zur Mitte ist auch nicht optimal. Wie groß ist dein Y+? Kleiner Tip: Physikalischer Timestep: 1s Und beim Domain Interface den "Pressure Update Multiplier" mal so auf 0.01 setzen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 30. Apr. 2026 12:17 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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Frank0815 Mitglied
 
 Beiträge: 112 Registriert: 20.01.2011 Ansys 2025 R2 Inventor 2026
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erstellt am: 30. Apr. 2026 13:02 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Ok, du willst den Boundarylayer direkt auflösen, ansonsten kann man auch das Verhalten an der Wand durch eine Wallfunktion approximieren lassen. Es war halt ein Vorschlag für dein Problem. Musst ihn ja nicht verwenden. Wird ja auch keine Tage dauern das mal schnell zu Testen... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 30. Apr. 2026 13:26 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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Duke711 Mitglied
  
 Beiträge: 890 Registriert: 14.11.2016
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erstellt am: 30. Apr. 2026 17:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Das gezeigte Netz ist leider ein Beispiel für ein schlechtes Netz und so sollte man kein CFD Netz aufbauen. Multizone, erzeugt wie im Bild zu sehen, meist ein unstruktiertes Netz aus schiefen Hexaeder und Prismen Elementen. Für hohe Genauigkeit bezüglich CFD sind nur strukurierte Netze zu empfehlen, Polyhedra oder Hexader (Sweep Methode). Dann sollte die maximale Dicke der Inflation Layer der Kantenlänge eines normalen Elementens entsprechen und nicht, wie im Bild zu sehen, < 1. Auch ist auf das Seitenverhältnis zu achten. Werte über 100 sollte vermieden werden. Entscheidend für die Netzqualität ist nur die Schiefe (Skewness) und die orthogonale Qualität. Für eine hohe Genauigkeit sollte die Schiefe als maximal Wert unter 0,8 sein und die orthogonale Qualität nicht kleiner als 0,2. Empfohlen sind 0,5 und 0,7. Diese beiden Kriterien, vor allem die orthogonale Qualität, wird das gezeigte Netz nicht erfüllen. Den Pseudo Zeitschritt sollte man eher auf 1 lassen. Werte von unter 0,5 erhöhen meist nur unnötig die Berechnungszeit und bringen kaum einen relevanten Vorteil bezüglich den Residuen. An den Randbedingungen sollte deshalb nicht ausgewertetet werden, weil es dort immer zu mathematischen Artefakten kommt, da dortein Teil der Gleichungen mit Konstanten gelöst wird. Konstanten die nur einfache Annahmen sind, aber nicht die reale Physik abbilden. Beim Inlet als Massflow oder Velocity ist das z.B. das ein homogenes Strömungsprofil, wenn keines per UDF definiert wurde. Beim Outlet wird der Druckgradient einfach auf 0 gesetzt und häufig tritt ein Backflow auf. Denn kann man zwar unterdrücken, das verschafft aber bezüglich der Zielgröße des Druckgradient etc. keine Abhilfe. Ein Berechnungsraum von L/D = 10 halte ich bei einer turbulenten Strömung zu klein. Bei einer Rohrströmung muss sich das Geschwindigkeitsprofil erst über die Rohrlänge mathematisch korrekt aufbauen. Der Inlet ohne UDF ist nur ein Initialwert, bildet aber nicht die korrekte Physik ab. Prognosen über die erfoderliche Größe des Berechnungsraum kann man mit Hilfe einem groben Netz und Auswertung der TKE als Contour erstellen.
[Diese Nachricht wurde von Duke711 am 30. Apr. 2026 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Frank0815 Mitglied
 
 Beiträge: 112 Registriert: 20.01.2011 Ansys 2025 R2 Inventor 2026
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erstellt am: 30. Apr. 2026 18:26 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Das Netz ist bescheiden keine Frage, ich hätte hier auch ein strukturiertes Hexmesh gewählt. Interessant wäre auch erst mal zu wissen mit welchen Programm die Aufgabe gelöst werden soll? Ich bin erstmal von CFX ausgegangen, es könnte aber auch Fluent sein. Zitat: Ein Berechnungsraum von L/D = 10 halte ich bei einer turbulenten Strömung zu klein. Bei einer Rohrströmung muss sich das Geschwindigkeitsprofil erst über die Rohrlänge mathematisch korrekt aufbauen. Der Inlet ohne UDF ist nur ein Initialwert, bildet aber nicht die korrekte Physik ab. Prognosen über die erfoderliche Größe des Berechnungsraum kann man mit Hilfe einem groben Netz und Auswertung der TKE als Contour erstellen.
Ich denke hier spielt das keine Rolle, da WaldemarGV eine Periodizität über In-/Outlet gelegt und nur den Massflow vorgegeben hat. Es ergibt sich damit über den kompletten Berechnungsraum ein konstantes Geschwindigkeitsprofil. Dieses soll dann woanders weiterverwendet werden. Ich habe sowas auch noch nicht gemacht aber vermutlich reicht dafür auch nur ein Element in Flussrichtung. Zumindest hatte ich das mal Spaßeshalber nachgebaut. Geht ja schnell. Nach ca. 100 Iterationen (1-2 Minuten Rechenzeit) hatte ich bei CFX eine gute Konvergenz zw. 1e-4 und 1e-5. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 04. Mai. 2026 08:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Guten Morgen! Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Jetzt aber zu Ihren Kritikpunkten: "...Diese beiden Kriterien (Schiefe & O.Qualität), vor allem die orthogonale Qualität, wird das gezeigte Netz nicht erfüllen...": Netzqualität in Zahlen: > Ansys Meshing: Schiefe <= 0.633 ; ⟂.Qualität => 0.522 ; Seitenverhältnis <= 178 > Ansys ICEM: Determinant => 0.251 ; ⟂.Qualität => 0.522 ; Aspect Ratio <= 178 > Ansys CFX-Solver: ⟂.Angle => 45° ; ME.Factor <= 11 ; Aspect Ratio <= 182 Netz ist nicht perfekt (0.633 vs. 0.5 und 0.522 vs. 0.7), aber vom Qualität liegt dieses deutlich drüber der von CFX empfohlenen Grenzen!? "...Ein Berechnungsraum von L/D = 10 halte ich bei einer turbulenten Strömung zu klein...": Für eine Berechnung mit Periodical Interface > Translational Periodicity mit Mass Flow Rate soll (laut Angaben im Internet) diese Länge ausreichend zu sein! "...An den Randbedingungen sollte deshalb nicht ausgewertet werden,... da dort ein Teil der Gleichungen mit Konstanten gelöst wird...": Könnten Sie konkret sagen, welche Gleichungen und mit welchen Konstanten an den (RB) ausgewertet werden? ------------------ _WGV_ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 04. Mai. 2026 08:52 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Guten Morgen! Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Sie schreiben, dass Sie eine Berechnung mit einem Element in Flußrichtung zur Konvergenz gebracht hatten. Das ist schon ein gutes Ergebniss! Nichtdestrotzt interessiert mich die folgende Tatsache und zwar: Ist nach der Konvergenz der Simulation sehen im Querschnitt auch die von mir heißersehnten sekundären Strömungen? Ich möchte nicht nur eine konvergente Lösung haben, sondern eine Lösung, welche auch die physikalischen Phänomene korrekt abbildet! ------------------ _WGV_ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 04. Mai. 2026 08:54 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von WaldemarGV: Guten Morgen! Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.Sie schreiben, dass Sie eine Berechnung mit einem Element in Flußrichtung zur Konvergenz gebracht hatten. Das ist schon ein gutes Ergebniss! Nichtdestrotzt interessiert mich die folgende Tatsache und zwar: Ist nach der Konvergenz der Simulation sehen Sie im Querschnitt auch die von mir heißersehnten sekundären Strömungen? Ich möchte nicht nur eine konvergente Lösung haben, sondern eine Lösung, welche auch die physikalischen Phänomene korrekt abbildet!
------------------ _WGV_ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Frank0815 Mitglied
 
 Beiträge: 112 Registriert: 20.01.2011 Ansys 2025 R2 Inventor 2026
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erstellt am: 04. Mai. 2026 09:54 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Zitat: WaldemarGV: Sie schreiben, dass Sie eine Berechnung mit einem Element in Flußrichtung zur Konvergenz gebracht hatten. Ist nach der Konvergenz der Simulation sehen im Querschnitt auch die von mir heißersehnten sekundären Strömungen?
Habe ich auch nicht geschrieben! Ich vermutete, dass man mit einen Element auch ein Geschwindigkeitsprofil erzeugen kann. Von Sekundärströmungen war auch nie die Rede. Können die überhaupt mit dem Turbulenzmodell und den Randbedingungen (In/Outlet) abgebildet werden? Da ich aber wenig damit zutun habe kann ich keine Hinweise dazu geben. Zitat: WaldemarGV: Netzqualität in Zahlen: > Ansys Meshing: Schiefe <= 0.633 ; ⟂.Qualität => 0.522 ; Seitenverhältnis <= 178 > Ansys ICEM: Determinant => 0.251 ; ⟂.Qualität => 0.522 ; Aspect Ratio <= 178 > Ansys CFX-Solver: ⟂.Angle => 45° ; ME.Factor <= 11 ; Aspect Ratio <= 182 Netz ist nicht perfekt (0.633 vs. 0.5 und 0.522 vs. 0.7), aber vom Qualität liegt dieses deutlich drüber der von CFX empfohlenen Grenzen!?
Schön und gut, aber wenn ich die Möglichkeit habe ein besseres Netz zu erstellen dann nutze ich die auch. Vor allem wenn es sich um solch eine einfache Geometrie handelt. Ist meist auch hilfreich bei der Konvergenz. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Duke711 Mitglied
  
 Beiträge: 890 Registriert: 14.11.2016
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erstellt am: 04. Mai. 2026 18:27 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Ich frage mich eigentlich warum man sich Rat in einem Forum einholen möchte, wenn man nach seiner Meinung angeblich eh alles kann. Eigentlich wollte ich mich dazu nicht mehr äußern. Wenn es bei einem einachen Rechteck-Rohr hapert, sollte man vielleicht die Finger von CFD lassen. Setup 1, ohne periodic:
https://www.directupload.eu/file/d/9274/pp7tb49d_jpg.htm https://www.directupload.eu/file/d/9274/t8k5w56m_jpg.htm https://www.directupload.eu/file/d/9274/6mrj5df7_jpg.htm https://www.directupload.eu/file/d/9274/7q3dpvix_jpg.htm "inlet_pa_max-rfile" "Iteration" "inlet_pa_max" ("Iteration" "inlet_pa_max") 85 1.606638550758362 86 1.606646656990051 87 1.606652617454529 88 1.606656551361084 89 1.606659173965454 90 1.606659889221191 91 1.606660008430481 92 1.606659173965454 93 1.606657385826111 94 1.606655597686768 95 1.606653571128845
"velo_max-rfile" "Iteration" "velo_max" ("Iteration" "velo_max") 85 2.642365004415795 86 2.642394267615031 87 2.642419274083089 88 2.642440567121504 89 2.642458632688943 90 2.642473879406884 91 2.642486720899211 92 2.64249748345273 93 2.642506451534889 94 2.642513923729073 95 2.642520130675776 "velo_avg-rfile" "Iteration" "velo_avg" ("Iteration" "velo_avg") 85 2.338428062071258 86 2.338428170243112 87 2.338428266686977 88 2.338428348886888 89 2.338428425171624 90 2.338428477950216 91 2.338428524716366 92 2.338428561898931 93 2.338428578190722 94 2.338428596882933 95 2.338428608297081 Setup 2, periodic:
https://www.directupload.eu/file/d/9274/s45gyb59_jpg.htm https://www.directupload.eu/file/d/9274/m4kqaehb_jpg.htm "velo_max-rfile" "Iteration" "velo_max" ("Iteration" "velo_max") 220 2.844321022077053 221 2.844160182936764 222 2.843990154110343 223 2.843820680703791 224 2.843660951963149 225 2.843519241634346 226 2.843402618589847 227 2.84331671711467 228 2.843265571068806 229 2.843251521403808 230 2.843275217533616 231 2.843335664383917 232 2.843430350566462 233 2.84355542969645 234 2.843705945585749 235 2.843876095815284 236 2.844059516021093 237 2.844249574555189 238 2.844439649014705 239 2.844623421761707 240 2.844795112348423 "velo_avg-rfile" "Iteration" "velo_avg" ("Iteration" "velo_avg") 220 2.339047390187325 221 2.338830999448236 222 2.338609027897105 223 2.338390935923834 224 2.338185555747114 225 2.33800075617612 226 2.337843164547533 227 2.337717953319503 228 2.337628697269603 229 2.337577303518432 230 2.337564015884892 231 2.337587486905441 232 2.337644912919266 233 2.337732223014176 234 2.337844311334048 235 2.337975300593854 236 2.338118824436041 237 2.338268315892203 238 2.338417289032279 239 2.338559604394888 240 2.338689705004589
[Diese Nachricht wurde von Duke711 am 04. Mai. 2026 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Duke711 Mitglied
  
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erstellt am: 05. Mai. 2026 02:43 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Zitat: Original erstellt von Frank0815: Ich denke hier spielt das keine Rolle, da WaldemarGV eine Periodizität über In-/Outlet gelegt und nur den Massflow vorgegeben hat. Es ergibt sich damit über den kompletten Berechnungsraum ein konstantes Geschwindigkeitsprofil. Dieses soll dann woanders weiterverwendet werden. Ich habe sowas auch noch nicht gemacht aber vermutlich reicht dafür auch nur ein Element in Flussrichtung. Zumindest hatte ich das mal Spaßeshalber nachgebaut. Geht ja schnell. Nach ca. 100 Iterationen (1-2 Minuten Rechenzeit) hatte ich bei CFX eine gute Konvergenz zw. 1e-4 und 1e-5.
Das ist ein Trugschluss. Denn durch die Koppelung von Inlet un Outlet werden numerische Fehler, nicht vollausgebildete Strömungsprofile direkt wieder als RB auf den Inlet übertragen und somit ensteht eine starke Rückkopplung, was so ein Setup viel empfindlicher macht als konventionelles Setup mit einem Inlet und Outlet. Das bedeutet mehr Iterationen, höhere Anforderung an die Netzqualität und vor allem hat man ein Regelkreis erschaffen der sich einschwingen muss. Auch ist die größe der Berechnungsraumes nicht egal, denn Ist die Domäne zu kurz, können große Wirbelstrukturen nicht natürlich entstehen oder zerfallen. Sie treffen durch die Periodizität wieder auf sich selbst. Dann entstehen künstliche Korrelationen und oft stärkere Oszillationen. Der einzige Vorteil von einem periodischen Setup sind nur laminare Strömungen mit einer Re < 2300. Denn hier muss das Rohrsegment für ein konvetionelles Setup schon ein Verhältnis von L/D = 50 bis 100 haben bis sich das laminare Strömungsprofil vollausgebildet habt. Aber hier kann man aber auch auf analytische Ansätze ausweichen. Bei turbulenten Strömungen macht ein periodisches Setup kaum Sinn und ist sehr anfällig. Auch hängt es bei einem periodischen Setup sehr vom Strömungsprofil ab ob ein L/D von 10 ausreichend ist. Es gibt durch aus Anwendungen wo ein L/D von 20 erforderlich ist. Darum sollte eine Pauschalisierung vermieden werden und führt oft zu falschen Annahmen. [Diese Nachricht wurde von Duke711 am 05. Mai. 2026 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Frank0815 Mitglied
 
 Beiträge: 112 Registriert: 20.01.2011 Ansys 2025 R2 Inventor 2026
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erstellt am: 05. Mai. 2026 09:00 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Zitat: Duke711: Denn durch die Koppelung von Inlet un Outlet werden numerische Fehler, nicht vollausgebildete Strömungsprofile direkt wieder als RB auf den Inlet übertragen und somit ensteht eine starke Rückkopplung, was so ein Setup viel empfindlicher macht als konventionelles Setup mit einem Inlet und Outlet. Das bedeutet mehr Iterationen, höhere Anforderung an die Netzqualität und vor allem hat man ein Regelkreis erschaffen der sich einschwingen muss.
Das ist mir auch klar. Deswegen kann man in CFX über den "Pressure Update Multiplier" die Rückkopplung etwas dämpfen. Inwiefern dadurch auch mögliche Wirbel unterdrückt werden weiß ich nicht. Zitat: Duke711: Auch ist die größe der Berechnungsraumes nicht egal, denn Ist die Domäne zu kurz, können große Wirbelstrukturen nicht natürlich entstehen oder zerfallen. Sie treffen durch die Periodizität wieder auf sich selbst.
Das war mir nicht so sehr bewusst. Ich bin fast nur Laminar unterwegs. Deshalb weiß ich nicht, ob das mit den Sekundärströmungen hier funktioniert. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WaldemarGV Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 11 Registriert: 29.04.2026 ANSYS, 2025R2, Ein- und Mehrphasenstroemungen
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erstellt am: 07. Mai. 2026 14:27 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Es wurde einmal von Pythagoras gesagt: "Es ist nicht Schande etwas nicht zu wissen, aber es ist eine große Schande etwas nicht wissen zu wollen". Die Leute, wie Sie, hatte ich schon in meinem langen beruflichen Leben ab und zu getroffen. Die schöpfen Ihre Kenntnisse meistens über CFD-Broschüren und belehren aber die anderen herablassend, ohne die Argumente oder die Zweifel der Ansprechpartner anhören zu wollen! Solche "Alleskönner" sind meistens aber nicht in der Lage, die Variation vom Differential, Tensor von Matrix oder Vektorkomponente vom Skalar zu unterscheiden! Wie mein Nachbar sehr oft sagt und ich gebe ihm auch Recht: "Die heiße Luft geht nach oben". In diesem Sinne brauche von Ihnen keine weitere Ausführungen zu meinen Beiträgen! ------------------ _WGV_ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Duke711 Mitglied
  
 Beiträge: 890 Registriert: 14.11.2016
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erstellt am: 07. Mai. 2026 16:44 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
@WaldemarGV Der entscheidende Unterschied ist: Ich benötige keine Hilfe beim Preprocessing eines einfachen Rechteckrohrs und kann validierungstaugliche Ergebnisse erzeugen – und genau darauf kommt es an. Sie können das offensichtlich nicht, zeigen sich zudem beratungsresistent und beherrschen nicht einmal grundlegende CFD-Prinzipien. Jeder Junior weiß, dass das Netz das A und O ist und der größte Teil der Zeit davon in das Preprocessing investiert wird. Sie versuchen, Ihr schlechtes Anfänger-Netz mit fadenscheinigen Argumenten schönzureden, und glauben offenbar, dass ein Klick auf „Auto-Mesh“ ausreicht. Die Solver-Limits sind dabei nahezu bedeutungslos und sorgen im besten Fall lediglich dafür, dass die Grenzwerte so gewählt werden, dass nicht bereits in der ersten Iteration ein Floating-Point-Error auftritt. „Heiße Luft“ produziert am Ende nur derjenige, der keine brauchbaren Ergebnisse liefern kann – und das sind in diesem Fall Sie, nicht ich. Mein Rat an Sie: Lassen Sie die Finger von CFD, denn Sie verstehen offensichtlich nichts davon und sind zudem nicht bereit, diesbezüglich Ratschläge anzunehmen. Sie sind lediglich ein weiterer Kandidat, der nichts weiter als bunte Bilder erzeugt – denn jemand mit Fachkenntnis würde nicht einfach auf den „Auto-Mesh“-Button klicken.
[Diese Nachricht wurde von Duke711 am 07. Mai. 2026 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
cjensch Moderator Berechnungsingenieur
 
 Beiträge: 158 Registriert: 09.05.2019
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erstellt am: 07. Mai. 2026 17:05 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für WaldemarGV
Hallo WaldemarGV, ich denke der nächste Schritt wäre ein Ticket bei Ihrem Softwarelieferanten, eventuell sind wir das -> support@cadfem.de Dann könnten Sie das Modell mit allen Settings an den Support senden oder man macht ein Online Meeting und teilt den Bildschirm. In vielen Fällen hilft es schon wenn man das Modell einmal im Detail untersuchen kann, das geht hier im Forum nur eingeschränkt. Viele Grüße, ------------------ ********************************************** CADFEM Germany GmbH Christian Jensch Berechnungsingenieur Tel: +49 (0) 8092 7005 728 E-Mail: cjensch@cadfem.de ********************************************** Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |