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Autor
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Thema: (Was für) Temperaturschwankungen beim Kontaktieren zweier Systeme (1097 mal gelesen)
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Xar X Mitglied
 Beiträge: 7 Registriert: 18.11.2014 ANSYS 15.0.0 (Workbench)
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erstellt am: 28. Nov. 2014 15:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Ahoi liebe ANSYS Nutzer, bei meiner momentanen Simulation tritt etwas auf, wo ich mir nicht ganz sicher bezüglich des Usprungs bin. System: Drei einfache Körper (Kubisch), Transient Thermisch Element_Links (EL) Element_Mitte (M) Element_Rechts (EL) Zwischen diesen Körpern wird aktiv Wärme übertragen, von links nach rechts. Dieser Transport wird realisiert durch aus- & einschalten der Kontaktschichten sowie einer internen Wärmeerzeugung bei (M) [Diese kann negativ sein!] Wenn ich jetzt die Kontaktschicht von (EL) und (M) einschalte bekomme ich eine Temperaturerhöhung von 22,000°C -> 22,043°C im (EL), obwohl zum Zeitpunkt der Kontaktierung (EL) auf 22,000°C und (M) auf 20,398°C ist. Ist diese sehr kurzlebige Überhöhung (~0,02 Sekunden) ein Resultat aus dem thermischen Einschwingvorgang des 2-Element-Systems, ein Rundungs-/Rechenfehler, eine Temperaturerhöhung durch Druck/Kraft(Resultierend aus dem Einschalten der Kontaktschicht) oder etwas Anderes? Es ist eine kaum merkliche Schwankung, aber sie ist nicht wirklich intuitiv/direkt nachvollziehbar - außer es gehört zum Schwingunsverhalten.. Falls ihr noch irgendwelche Informationen benötigt, einfach fragen - wenngleich das so ziemlich alles ist ( ; Gruß Felix Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
 Beiträge: 2607 Registriert: 16.12.2004 Rechne zuerst ein Problem nach, für das Du eine analytische Lösung kennst.
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erstellt am: 28. Nov. 2014 18:17 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Xar X
Das ist sicherlich eine numerische Instabilität. Sie tritt bei transienten Rechnungen auf, wenn die geometrische Schrittweite (Netzdichte) und zeitliche Schrittweite nicht zueinander passen. (Am einfachsten mal die zeitliche Schrittweite ändern und die Auswirkung ermitteln.) ------------------ Viel Erfolg wünscht Wolfgang Schätzing Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Rainer Schulze Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. im Ruhestand
     
 Beiträge: 4419 Registriert: 24.09.2012
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erstellt am: 28. Nov. 2014 18:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Xar X
>>...außer es gehört zum Schwingunsverhalten.. Eine Hitzewelle? Ich halte es eher für ein Genauigkeitsproblem eines Iterationsverfahrens! Prüf doch mal die Einstellungen der Simulation, insbesondere die Schrittweite und das Konvergenzkriterium. Als vor vielen Jahren die Studenten die Rechenschieber durch Taschenrechner ablösten, kam bei einem Ergebnis einer Übungsaufgabe große Verunsicherung auf: Der Dozent gab die Lösung als 3,4 an. Die Studenten aber errechneten 3,405... und hatten Angst, einen Fehler gemacht zu haben. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass der Dozent mit nur einer Dezimalstelle Genauigkeit zufrieden war. ------------------ Rainer Schulze Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Xar X Mitglied
 Beiträge: 7 Registriert: 18.11.2014 ANSYS 15.0.0 (Workbench)
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erstellt am: 01. Dez. 2014 16:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zitat: (Am einfachsten mal die zeitliche Schrittweite ändern und die Auswirkung ermitteln.)
Das hatte ich gemacht, dadurch wurde der Fehler kleiner, bis auf die oben genannten Werte. Werde dann noch weitere versuchen, vielleicht bekomme ich ihn damit dann gänzlich weg. Zitat: Als vor vielen Jahren die Studenten die Rechenschieber durch Taschenrechner ablösten, kam bei einem Ergebnis einer Übungsaufgabe große Verunsicherung auf: Der Dozent gab die Lösung als 3,4 an. Die Studenten aber errechneten 3,405... und hatten Angst, einen Fehler gemacht zu haben. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass der Dozent mit nur einer Dezimalstelle Genauigkeit zufrieden war.
Man kann mit einem Rechenschieber erstaunlich genau rechnen ^.^ Sonst hätte man den wohl kaum benutzt. Naja, das Problem ist folgendes: Diese Testläufe sind noch mit etwas "extremeren" Werten gefüttert. Die eigentliche Temperaturänderung des EL beträgt 0,1K pro Periode.. wenn ich da dann noch immer einen 0,04K Fehler hätte, dann könnte ich auch gleich Würfel werfen ob es funktioniert. Entschuldigung noch für die späte Antwort, werde die Schrittweite noch weiter ändern, da ihr das beide gesagt habt und mich dann wieder melden. Vielen Dank soweit erstmal! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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