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Thema: Problem mit Eingabe des Dämpfungsgrades in Modalanalyse (4919 mal gelesen)
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Herbert.0815 Mitglied Student
 Beiträge: 5 Registriert: 21.05.2012 ANSYS 14
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erstellt am: 17. Jul. 2012 11:04 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi, ich beschäftige mich mit der Berechnung eines Prüfstandes in ANSYS APDL. Ich habe an meinem Modell bereits Modal- und Harmonische Analysen im ungedämpften Zustand durchgeführt. Ich wollte demnächst Analysen durchführen bei der die Materialdämpfung berücksichtigt wird. Doch schon bei der Modalanalyse komm ich nicht weiter. Da mein Modell aus verschiedenen Materialien besteht deren Dämpfungsgrade Xi (Lehr'sches Dämpfungsmaß) weit auseinander liegen, kann ich leider keine konstante Rayleigh Dämpfung über die Faktoren "ALPHAD" und "BETAD" annehmen. Bleibt also nur der Weg über den Faktor "Beta j" (MP,DAMP,...) für jedes einzelne Material. Ich wälze jetzt schon seit 2 Stunden das Buch FEM für Praktiker 2 und die Forensuche auf Cad.de aber finde keine Aussage was genau dieser Faktor ist bzw. wie man ihn berechnet. Ich habe für meine Materialien nur das Lehr'sche Dämpfungsmaß (Dämpfungsgrad) vorliegen(experimentell bestimmt), wie kann ich daraus das benötigte "Beta j" bestimmen? Bei der harmonischen Analyse lässt sich die Eingabe der Dämpfung wohl recht einfach bewerkstelligen über den Befehl "DMPRAT". Bin für jede Hilfe dankbar! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
farahnaz Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Ing.
     
 Beiträge: 2500 Registriert: 24.04.2007 CAE, FEM, Test, NPD
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erstellt am: 17. Jul. 2012 22:15 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Herbert.0815
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Herbert.0815 Mitglied Student
 Beiträge: 5 Registriert: 21.05.2012 ANSYS 14
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erstellt am: 18. Jul. 2012 11:22 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Wenn du ANSYS sagst, dass es die Dämpfung mit berücksichtigen soll, dann tut das das Programm normalerweise auch. Du musst also erst deine Dämpfungskennwerte definieren und dann bei MODOPT,DAMP oder MODOPT,QRDAMP einstellen. ANSYS führt dann eine Modalanalyse am gedämpften System durch. Ich hab das bei meiner Berechnung folgendermaßen gemacht. Für die Modalanalyse habe ich die Rayleighdämpfung benutzt. Dazu musst du dir dein Beta und Alpha ausrechnen. Beta=Xi/(Pi*(f1+f2)) ,wobei Xi das Lehr'sche Dämpfungsmaß des jeweiligen Materials ist und f1 und f2 ein selbst gewählter Frequenzbereich, in dem du deine Analyse durchführen möchtest. Alpha=4*(Pi^2)*f1*f2*Beta . Die beiden berechneten Werte kannst du dann dem Material über MP,BETD,MAT,Beta und MP,ALPD,MAT,Alpha zuweisen. Bei der harmonischen Analyse geht das einfacher, dort kannst du gleich dein Lehr'sches Dämpfungsmaß (Xi) benutzen. Einfach MP,DMPR,MAT,Xi für jedes Material definieren. Außerdem sollte man HROPT,FULL verwenden. Ich hoffe ich hab jetzt keinen Mist erzählt...wenn ja verbessert mich... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
farahnaz Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Ing.
     
 Beiträge: 2500 Registriert: 24.04.2007 CAE, FEM, Test, NPD
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erstellt am: 18. Jul. 2012 13:59 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Herbert.0815
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Herbert.0815 Mitglied Student
 Beiträge: 5 Registriert: 21.05.2012 ANSYS 14
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erstellt am: 18. Jul. 2012 14:32 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Der Wiki Artikel macht mich schon irgendwie stuzig. Aber komischerweise wird im Buch FEM für Praktiker 2 auch eine gedämpfte Modalanalyse mit ANSYS durchgeführt und auch die ANSYS Hilfe sagt mir das Modalanalysen mit Dämpfung möglich sind. Bei meiner FEM-Modalanalyse konnte ich nur im Resonanzfall eine leichte Dämpfung der Eigenfrequenz im Gegensatz zum ungedämpften Fall feststellen. Ich werd demnächst mal eine harmonische Analyse anwerfen und kucken wie es sich da verhält. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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