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Autor
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Thema: Verhalten Mehrschrittanalyse (Ansys wb 11) (2869 mal gelesen)
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Tonemann Mitglied

 Beiträge: 29 Registriert: 02.05.2011
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erstellt am: 31. Okt. 2011 19:55 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Leute, ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem helfen: Ich habe ein Bauteil, dass mit unterschiedlichen Lasten (Krätfe / Momente) versehen ist. (Statische- mechanische Analyse) Für mein Modell gibt es unterschiedliche Lastsituationen, die das Modell aufnehmen muss. Um nicht jede Lastsituation einzeln einzugeben, habe ich über "Tabellarische Daten" alle Lastsituationen definiert und durchlaufen lassen. (Dazu in Analyseeinstellung die Lastschrittanzahl passend eingegeben) Als Ergebnis lies ich mir die jeweiligen Verschiebungen ausgeben. Soweit so gut. Nun zum Problem: Wenn ich jetzt einzelne Lastsituationen nachrechne, stimmten diese nicht mit denen aus der Mehrschrittanalyse überein. Die ersten Wertepaare sind noch okay, doch je höher die Lastschrittzahl ist, umso abweichendener sind die Ergebnisse. Dieses Verhalten gibt mir Rätsel auf. Fügt Ansys von selbst ein dynamischens Verhalten (oder so ähnlich ein)?. (Benutze Standard Baustahl als Material) Ich hoffe ihr könnt mir helfen und versteht mein Problem. Ich möchte mir einfach nur nerviges, separates Eingeben der Lastsituationen ersparen und alles in einem Rutsch berechnen lassen. Vielen Dank schon jetzt. [Diese Nachricht wurde von Tonemann am 31. Okt. 2011 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
cgebhardt Mitglied Maschinenbauingenieur
   
 Beiträge: 1449 Registriert: 20.11.2000
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erstellt am: 01. Nov. 2011 10:33 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Tonemann
Hallo, in einer statisch-mechanischen Analyse gibt es per definition keine dynamischen Effekte. Reihenfolgeeffekte kann es aber geben und zwar immer dann, wenn Nichtlinearitäten eine Rolle spielen. Kennt man z. B. vom Radwechsel in dieser Jahreszeit.Über Kreuz anziehen oder reihum macht einen Unterschied. Wodurch gibt es Nichtlinearitäten? Kontakt, Material, Geometrie. Bei linearen Analysen sollte es keinen Unterschied geben. Man kann übrigens auch unterschiedliche Systeme (Lastfälle, Geometrievarianten)in einem Rutsch rechnen lassen, wenn man im Projektmanager die Lösung aktualisiert. Gruss CG
------------------ Christof Gebhardt CAD-FEM GmbH Marktplatz 2 85567 Grafing Tel. +49 (0) 8092 7005 65 cgebhardt(at)cadfem.de www.cadfem.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Tonemann Mitglied

 Beiträge: 29 Registriert: 02.05.2011
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erstellt am: 08. Nov. 2011 15:50 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Danke für die schnelle ANtwort und sry für die späte Reaktion. Es ist einfach zu viel zu tun. Es ist eine reine statisch - mechanische Analyse, ohne nichtlineare Zusammenhänge. Als Material wurde für alle Komponenten "Baustahl" verwendet. Einzig und allein ist die Geometrie komplex und es werden 120 Lastschritte ausgeführt. Die ersten 10 Schritte sind ok, aber dann werden die Werte immer "schlechter". Mist. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
cgebhardt Mitglied Maschinenbauingenieur
   
 Beiträge: 1449 Registriert: 20.11.2000
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erstellt am: 08. Nov. 2011 20:47 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Tonemann
Hallo, Hm schwer zu verstehen. Welche Randbedingungen sind denn definier und wie sehen die beiden Gegenuebergestellten Lastfaelle denn konkret aus? Bei der lastschrittvariante werden die Randbedingungen auf welchen Referenzzustand bezogen ? Ausgangszustand oder letzter Lastschritt? Gruss CG ------------------ Christof Gebhardt CAD-FEM GmbH Marktplatz 2 85567 Grafing Tel. +49 (0) 8092 7005 65 cgebhardt(at)cadfem.de www.cadfem.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Tonemann Mitglied

 Beiträge: 29 Registriert: 02.05.2011
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erstellt am: 09. Nov. 2011 00:58 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Es handelt sich um ein komplexes Gehäuse, dass am Fuß fest eingespannt ist. (immer) An einem Flansch am Gehäuse wirken Kräfte sowohl in X-, Y- als auch Z- Richtung. Für die X,Y,Z Kräfte habe ich unterschiedliche Varianten, die auf das Gehäuse wirken sollen. Ausgeben lasse ich mir die Verschiebungen. Ich verstehs auch nicht. Ich hab die Geschichte mit Ansys 13 probiert. Eine Analyse über Mehrschrittanalyse eine Analyse über Parameterstudie. (mit jeweils 120 Lastfällen). Ergebnis: Ab dem 10. Lastschritt schwächelt die Mehrschrittanalyse. Die Parameterstudie liefert richtige Ergebnisse. Leider bin ich jedoch auf Ansys 11 angewiesen und dort lassen sich nicht so einfach viele Werte für einen Parameter definieren. Grummel. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
tobster Mitglied Simulant
 
 Beiträge: 139 Registriert: 08.02.2011 Ansys Workbench 12.1 und ein gut ausgestatteter PC
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erstellt am: 10. Nov. 2011 07:22 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Tonemann
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Tonemann Mitglied

 Beiträge: 29 Registriert: 02.05.2011
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erstellt am: 12. Nov. 2011 19:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Mhm. Ok. Ich hab es jetz so gelöst die Berechnungen zu duplizieren und nacheinander laufen zu lassen. Ist aufwendig im einrichten, aber zumindest rechnet es hintereinander und richtig. Danke für die Hilfe! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |