Hallo Forum,
ich möchte folgenden Simulationsaufbau realisieren.
Eine Ventil (Halbkugel aus Stahl) drückt auf eine Ventilöffnung (Bohrung, Stahl).
Der Ventileinlass wird so verschlossen oder geöffnet.
Die Bewegung ist somit in vertikaler Richtung festgelegt.
Um die Halbkugel vor einem Fluid zu schützen ist zwischen dem Ventil
und der Ventilöffnung eine ca. 0.1 - 0.2 mm dicke kreisrunde Platte (Membran) eingebaut.
Die Membran ist an den Rändern unbeweglich gelagert.
Im Betrieb drückt die Halbkugel auf die Membran und diese soll dann die Ventilöffnung abdichten.
Dabei entsteht erst eine elastische Bewegung der Membran und dann eine plastische Verformung, wobei sich die Halbkugel in die Membran drückt und somit die Membran die Geometrie der Halbkugel annimmt.
Dann verschließt die Membran die Ventilöffnung (Linienkontakt).
Die Membran wird somit nicht als Umformteil in die Anlage eingebaut (Justierungsschwierigkeiten), sondern
die Membran erhält ihre gewünschte Form nun während der ersten Hübe im Betrieb der Anlage.
Meine Frage ist nun: Welches Material-Modell müsste ich in einer plastischen Analyse verwenden?
Die vorherrschende Last für den Umformvorgang würde ich mit Druck annehmen. Daneben tritt Biegung auf. Ich kann jedoch nicht abschätzen in wie weit dies elastisch und/oder plastisch ist.
Die Analyse würde ich gerne als achsensymmetrisches Modell angehen, unter der Verwendung des Elements "Shell 208" für die Membran. Der Rest mit plane-Elementen
Wie ist eure Meinung dazu?
Gruß Käfer
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