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Thema: Problem bei Harmonic Response: Peaks fehlen! (2299 mal gelesen)
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Balzary Mitglied Entwicklung

 Beiträge: 19 Registriert: 09.12.2003
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erstellt am: 01. Feb. 2008 17:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo! Nachdem ich jetz schon mehrere Tage an diesem Problem sitz, und mittlerweile keine Ahnung mehr habe, woran es liegen könnte, poste ich mein Problem einfach mal. Ich mache von einer Platte (allseitig eingspannt) eine harmonische Analyse. Die Modalanalyse klappt hervorragend, alle Moden werden mir dargestellt. Nachdem ich die harmonische Analyse vorgenommen habe, will ich mir die Verschiebung eines Knotens in der Abhängigkeit von der Frequenz (post26) anzeigen lassen. Zu erwarten wäre, dass der Knoten bie der jeweiligen Eigenfrequenz einen Maximalwert hat (logischerweise nur bei den Modenformen, bei denen der Knoten auch angesprochen wird). Die Rechnugn laufen alle fehlerfrei durch. Geb ich mir die Verschiebung vom Knoten genau in der Mitte aus, so wird diese auch richtig über der Frequenz dargestellt. Wähle ich allerdings einen anderen Knoten aus, der logischerweise von mehreren Modenformen angesprochen wird, so habe ich wieder nur die Peaks, die ich bei den mittleren Knoten auch hatte. Es fehlen dadurch aber eine erhebliche Anzahl von Peaks, die eigentlich dargestellt werden müssten! Dieses Ergebnis ist absolut nicht logisch und mE auch falsch. Eine Weiterberechnung der Werte anhand dieser Grundlage ist also nich möglich und ich häng erstmal da fest Sowohl bei linearer als auch logarithmischer Darstellung sind die fehlenden Peaks nicht zu entdecken. Eigentlich rechne ich mit shell99 elemente, aber auch mit shell43 und shell63 elementen tritt dieser Fehler auf. Egal ist auch, ob ich die harm. Analyse als full oder mode-superposition vornehme, das Ergebnis bleibt dasselbe. Zu kompletten Verwirrung kommt hinzu, dass die Beispiele, die ich von ansys.net nachgerechnet habe, diese Fehler nicht bieten. Beispiel: klick Augenscheinlich ist also ein grundsätzlicher Fehler in meiner Berechnung vorhanden. Ich finde ihn nur nicht. Sehe sozusagen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich häng einfach mal (einen stark vereinfachten) Code dran, damit ihr seht, was ich meine.... Code:
/prep7 rectng, 0, 2, 0, 2 mp,ex, 1, 2.068e11 mp, prxy, 1, 0.29 mp, dens, 1, 7820 lsel, all lesize, all, , , 10 et, 1, shell63 r, 1, 0.001 amesh, all allsel FINISH /solu allsel antype, harmic hropt, full hrout, ON nsubst, 200 harfrq, 0, 20 KBC,1 allsel lsel, all nsll, s, 1 d, all, all, 0 allsel nsel, all lsel, all nsll, u, 1 f, all, fz, 0.1 allsel solve FINISH /post26 numvar, 200 nsol, 2, 81, u, z, displ_81 nsol, 3, 110, u, z, displ_110 plvar, 2, 3
knoten 81: ziemlich genau in der mitte knoten 110: nen bissel rechts oben von der mitte sind aber (außer den absolutwerten der peaks) keine unterschiede zu erkennen. wo ist der fehler? [Diese Nachricht wurde von Balzary am 08. Feb. 2008 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Tortsen222 Mitglied
 
 Beiträge: 499 Registriert: 01.12.2004
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erstellt am: 04. Feb. 2008 09:06 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Balzary
Schraube mal den Frequenzbereich hoch. Die Verformung bei einer Frequenzganganalyse ist im Prinzip eine Linearkombination aus den Eigenformen. Wenn Du also nur wenige Eigenformen benutzt (kleiner Frequenzbereich) dann kann die Gesamtverformung schon mal zu klein sein. ------------------ Grüsse, Torsten Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Balzary Mitglied Entwicklung

 Beiträge: 19 Registriert: 09.12.2003
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erstellt am: 08. Feb. 2008 15:09 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
sorry, hatte die letzten tage viel zu tun und konnte mich daher nicht mit der problematik auseinandersetzen... aber so ganz versteh ich deine aussage nicht. mir ist schon klar, dass die frequenzganganalyse quasi nur eine superposition der einzelnen eigenformen ist. nur mein problem ist ja, dass eben einzelne peaks in der frequenzganganalyse für entsprechende eigenformen eben gar nicht in der auswertung auftauchen. wenn ich z.B. von 0 - xyz Hz rechne, tauchen eben manche eigenformen gar nicht in der eigenfrequenzanalyse als peak auf... und das ist je nach der lage des knotens, bei dem ich mir das ausgeben lasse, schlimmer oder besser. und das kann ich eben nicht nachvollziehen. die absolute verschiebung interessiert mich gar nicht primär. für mich ist nur eine richtige berechnung der frequenzganganalyse entscheidend, und augenscheinlich kränkelts da ncoh ein wenig... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Balzary Mitglied Entwicklung

 Beiträge: 19 Registriert: 09.12.2003
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erstellt am: 08. Feb. 2008 15:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
wenn ihr mein oben gepostetes bsp (wie gesagt, sehr vereinfacht, aber veranschaulicht die problematik) mal durchlaufen lasst, seht ihr, dass ich bei beiden knoten die identischen peaks hab. nur halt mit versch. absolutwerten. nur das macht ja keinen sinn, weil bei dem knoten in der mitte (81) nur die doppelt-symmetrischen eigenformen auftauchen. bei dem knoten etwas außerhalb (110) sollten jedoch alle eigenformen in irgendeiner weise in der verschiebung zu sehen sein. besser zu sehen ist das in der logarithmischen darstellung... knoten 81: ungefähr in der mitte der platte knoten 110: etwas rechts überhalb der mitte, unterhalb diagonale Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Balzary Mitglied Entwicklung

 Beiträge: 19 Registriert: 09.12.2003
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erstellt am: 13. Feb. 2008 20:12 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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Tortsen222 Mitglied
 
 Beiträge: 499 Registriert: 01.12.2004
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erstellt am: 14. Feb. 2008 10:19 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Balzary
Ich glaube ich verstehe Dein Problem nicht. Es ist doch klar, dass bestimmte Peaks bei bestimmten Knotenpositionen nicht auftauchen weil z.B genau bei diesen Koordinaten ein Schwingungsknoten bestimmter Eigenformen vorliegt. Wie kommst Du darauf, dass alle Eigenformen zur Strukturantwort in einem Punkt beitragen müssen? ------------------ Grüsse, Torsten Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ife Mitglied Berechnungsdienstleister FEM
   
 Beiträge: 1397 Registriert: 29.10.2002 IFE Deutschland Simulation ANSYS Workbench MAPDL Multiphysics CFX
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erstellt am: 14. Feb. 2008 11:45 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Balzary
wenn man bspw die Knoten entlang einer Diagonalen durch das Blech betrachtet nsol, 3, 41, u, z, n41 nsol, 4, 51, u, z, n51 nsol, 5, 61, u, z, n61 nsol, 6, 71, u, z, n71 nsol, 7, 81, u, z, n81 nsol, 8, 91, u, z, n91 nsol, 9, 101, u, z, n101 nsol, 10, 111, u, z, n111 nsol, 11, 121, u, z, n121 und diese wie folgt plottet /GROPT,VIEW,1 /GRTYP,3 /VIEW,1,1,1,1 PLVAR,3,4,5,6,8,9,10,11, , , sieht man auch die kleineren Aussschlaege bei den anderen Modes. Je mehr Knoten auf der Diagonale liegen (Netzdichte) je mehr beteiligte Moden werden sichtbar. ------------------ Gruesse, Frank Exius IFE Deutschland www.ife-ansys.de Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr durchgaengig Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Balzary Mitglied Entwicklung

 Beiträge: 19 Registriert: 09.12.2003
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erstellt am: 18. Feb. 2008 16:09 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Das Beispiel ist sehr gut! Klar sieht man über die verschiedenen Knoten, wie der jeweilige Knoten mehr oder weniger stark an der jeweiligen Eigenfrequenz beteiligt ist. Für die Peaks, die zu sehen sind, macht das ja auch alles sinn. Was nur blöd ist: Ich hab über den Frequenzbereich nicht nur 4 Eigenfrequenzen, wie in dem Bild zu sehen ist, sondern ganze 17 (ok, manche davon sind doppelt). Die meisten Eigenformen werden also überhaupt nich dargestellt.... und laut den oben genannten Knoten müsste ich über die Diagonale noch wesentlich mehr Schwingungsformen mitnehmen. Ich hab mittlerweile schon zig Geraden in meine Platte reingelegt, an den ich mir die Antwort der Knoten ausgeben lassen hab - mehr als die 4 bekannten Peaks bekomm ich nicht zusammen! im folgenden mal qualitativ die ersten 15 Eigenformen einer eingespannten Platte: die dazugehörigen Frequenzen aus meinem Beispiel: Code:
***** INDEX OF DATA SETS ON RESULTS FILE ***** SET TIME/FREQ 1 2.2057 2 4.4852 3 4.4852 4 6.5559 5 8.0261 6 8.0715 7 9.9499 8 9.9499 9 12.839 10 12.839 11 13.144 12 14.561 13 14.652 14 17.609 15 17.609 16 18.841 17 18.868
Was zu sehen ist, Eigenfrequenz #2, #3, #4, #5 werden gar nich dargestellt...usw... Was auffällt: er bildet nur die Eigenformen ab, die über beide Diagonalen symmetrisch sind und einen Schwingungsbauch in der Mitte besitzen, also #1, #6, #11 und #16/17 (sieht so ähnlich wie #13 aus, allerdings ohne wirklich ausgeprägten Schwingungsbauch in der Mitte...). Nur das kann ja irgendwie nich sein. Warum nimmt er nur die mit und vernachlässigt die anderen in der Rechnung? Warum kommt bei der Harmonic Response so ein Quark raus? Ich bin hier mittlerweile total am verzweifeln... [Diese Nachricht wurde von Balzary am 18. Feb. 2008 editiert.]
[Diese Nachricht wurde von Balzary am 18. Feb. 2008 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ife Mitglied Berechnungsdienstleister FEM
   
 Beiträge: 1397 Registriert: 29.10.2002 IFE Deutschland Simulation ANSYS Workbench MAPDL Multiphysics CFX
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erstellt am: 18. Feb. 2008 18:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Balzary
bitte Input-Listings und Grafiken als Fileanhang beifuegen, Mammutthreads/postings vermeidend. Nicht alle Eigenmoden, im betrachteten Frequenzbereich, unter einer gegebenen Last und Einspannung, tragen signifikant zu Schwingungsausschlaegen bei (s.a. Kommentar Tortsen222). Was man sieht sind DIE Moden welche wesentlich zu den Amplitudenpeaks beitragen, partizipieren - d.h. Ergebniss korrekt. ------------------ Gruesse, Frank Exius IFE Deutschland www.ife-ansys.de Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr durchgaengig Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Balzary Mitglied Entwicklung

 Beiträge: 19 Registriert: 09.12.2003
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erstellt am: 18. Feb. 2008 22:14 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
sorry für den langen beitrag. aber ich find eingebundene grafiken (ok, die sind wirlich nen bissel zu groß ) eigentlich übersichtlicher als anhänge, die sich in extra fenstern öffnen....aber egal... anscheinend lag bei mir noch ein kleines verständnisproblem mit der theorie vor. konnte das alles mit diesem PDF klären. ist wirklich gut gemacht und sollte man sich mal durchlesen, wenn man sich mit dem thema experimentielle modalanalyse/harmonic response auseinandersetzen will. danke für eure mühen, war ne schwere geburt. aber jetzt gehts wenigstens erstmal weiter :-) bis zum nächsten problem bis dahin, danke. [Diese Nachricht wurde von Balzary am 18. Feb. 2008 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ife Mitglied Berechnungsdienstleister FEM
   
 Beiträge: 1397 Registriert: 29.10.2002 IFE Deutschland Simulation ANSYS Workbench MAPDL Multiphysics CFX
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erstellt am: 19. Feb. 2008 11:17 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Balzary
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Balzary Mitglied Entwicklung

 Beiträge: 19 Registriert: 09.12.2003
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erstellt am: 19. Feb. 2008 12:05 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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Jörg H. Mitglied Ingenieur Sondermaschinenbau
 
 Beiträge: 376 Registriert: 11.03.2005 Core2Duo@3.2GHz 3,93 GB RAM Quadro FX1500 XP x64 SWX 2007 x64 Ansys 11
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erstellt am: 26. Feb. 2008 13:18 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Balzary
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Balzary Mitglied Entwicklung

 Beiträge: 19 Registriert: 09.12.2003
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erstellt am: 09. Mrz. 2008 09:44 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Problem konnte mittlerweile zur vollsten zufriedenheit gelöst werden. blöderweise war es ein total trivialer fehler, wie es immer so ist. erstmal: meine etwas oben (angebliche) erklärung für das nichtauftauchen der peaks ist (zumindestens) in diesem fall bei den haaren herbeigezogen. da war der wunsch nach theoret. herleitung wohl vater des gedankes ich hatte dahingehend dann doch recht, dass ich die verschiebungen an den entsprechenden stellen für alle dort beteiligten moden sehen muss. dem war bei mir aber nicht so und hat mich eben absolut stutzig gemacht wenn man allerdings, so wie ich, die kraft doppelt-symmetrisch mittig auf die struktur aufbringt, werden dadurch auch nur die entsprechenden moden angeregt. und dann kommt eben oben gepostetes sprektrum raus. was ja auch absolut logisch ist... demzufolge konnte ich durch das exzentrische aufbringen der anregungskraft (darf auf keiner symmetrielinie der modenformen liegen) alle moden ansprechen absolut ärgerlicher fehler, auf dem man auch gut einen monat hätte früher kommen können naja, man wird nich dümmer dadurch... [Diese Nachricht wurde von Balzary am 09. Mrz. 2008 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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