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Autor Thema:  Singularität bei thermoelektrischer Analyse (1201 mal gelesen)
Hochleistungsperforator
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Beiträge: 3
Registriert: 05.07.2007

erstellt am: 10. Jul. 2007 09:32    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


ThElAn.JPG

 
Hallo

Ich habe folgendes Problem mit ANSYS 10:
Ich möchte thermoelektrische Analyse mit PLANE67 durchführen.
Als Randbedingung sind an der oberen Kante der Fläche einige Knoten mit cp gekoppelt und mit einer Spannung versehen.
Es handelt sich um eine transiente Analyse zur Feststellung der Erwärmung des Festkörpers infolge des Stromflusses.
Das Problem:
Am rechten Rand der Kopplung entsteht eine Singularität der Temperatur. (siehe Screenshot)
Für Hinweise woher das Problem kommt und wie es zu beheben ist, wäre ich dankbar.

Gruß
 
  der Rene

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wosch
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Elektrotechniker im Ruhestand


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Beiträge: 2607
Registriert: 16.12.2004

Rechne zuerst ein Problem nach, für das Du eine analytische Lösung kennst.

erstellt am: 10. Jul. 2007 19:53    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Hochleistungsperforator 10 Unities + Antwort hilfreich

Ohne das Problem im Einzelnen zu durchschauen, sieht es so aus, als wäre eine flächenhafte Elektrode als Randbedingung auf den Körper aufgebracht. Das muss natürlich zu einer Feldstärke an der Kante führen, die gegen unendlich geht. Deshalb geht auch die Temperatur gegen unendlich. In der ANSYS-Rechnung wird sie nicht unendlich, sondern von der Netzdichte abhängen. Jedes Rechenergebnis, das von der Netzdichte abhängt, weist auf ein Modell hin, dessen Vernetzung dem Problem nicht gerecht wird.

(In FEM für Praktiker Band 4 Elektrotechnik ist auf Seite 108 ff. das Problem und seine Behebung ausführlich beschrieben.)

Also: Kantenverrundung berücksichtigen. In der Natur gibt es keine unendlich scharfe Kante.
oder: Singularität ignorieren. Im Mittel wird die errechnete Temperatur stimmen.

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