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Autor Thema:  Berechnung von Knickkräften (658 mal gelesen)
abakus73
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erstellt am: 12. Sep. 2005 17:24    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo allerseits,

ich würde gerne die Knickkräfte von unterschiedlich geformten Stäben (veränderlicher Querschnitt) bei beidseitig fester Einspannung berechnen. Habe meine Stäbe als Solids modelliert. Und nun komm ich nich weiter. Irgendwie find ich im Manual nie das, was mir hilft. (Vielleicht liegts auch an dem Fachenglisch?!) Könnt Ihr mir helfen...ein Buchtipp oder ein Beispiel im internet oder so? Ich würde gerne meine Stäbe beidseitig starr lagern.
Wäre für einen Hinweis echt sehr dankbar.
Vielen Dank und Grüße

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gebert
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erstellt am: 13. Sep. 2005 12:41    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für abakus73 10 Unities + Antwort hilfreich

Was ist denn genau das Problem bei der Lagerung?

Vorschlag: An einem Ende alle Verschiebungen =0 und
am anderen Ende Axialverschiebung ungleich 0 und die seitlichen Verschiebungen = 0.

Dann entweder lineare Beulanalyse oder nichtlineare statische Analyse durchführen. Maximale Reaktionskraft ist im nichtlinearen Fall die Knicklast.

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abakus73
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erstellt am: 13. Sep. 2005 16:48    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Ach so geht das.
Dazu noch ne Frage (oder zwei):
Welchen Elementtyp sollte ich wählen?
Und mit welchem Befehl (Prozedur) bekomme
ich diese Schnittkräfte bzw. Reaktionskräfte raus?

(Heißt das dann, dass ich mehrere Rechnungen machen muss
und dabei die eingeleiteten Kräfte schrittweise vergrößere
bis dann die Reaktionskräfte nicht mehr ansteigen?)

Grüße

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abakus73
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erstellt am: 13. Sep. 2005 22:22    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

So...jetz habe ich das Beispiel "7.6 Sample Buckling" aus dem
online-Handbuch mal durchgearbeitet.
Ich habe es aber so variiert, dass ich einen Balken als Quader
(10mm x 10mm x 100 mm) gezeichnet habe. Dann "free-gemeshed",
Als Element-Typ habe ich SOLID95 gewählt. Das eine Ende (Fläche) habe ich festgehalten = ALL DOF). Am Anderen Ende (also ich meine wieder die Fläche) habe ich einen Druck aufgebracht.
Nun staucht sich "mein" Balken bloß und knickt nicht.

Wo liegt der Fehler?

Vielen Dabk für Eure Hilfe schon jetzt!

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gebert
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Ingenieur


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erstellt am: 14. Sep. 2005 10:02    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für abakus73 10 Unities + Antwort hilfreich

nlgeom,on
und eventuell Imperfektionen (z.b. minimale Knotenverschiebungen) modellieren.

Am besten, man macht vorher eine lineare Beulanalyse und wählt danach eventuelle Imperfektionen aus.

Elegant: Kleine Temperaturlasten (Thermospannungen) oder einige Elemente mit einem Material mit einem geringfügig anderen Emodul als Imperfektionen.

Reaktionen bekommt man mit prrsol oder prnld oder fsum.

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abakus73
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erstellt am: 14. Sep. 2005 10:49    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Zunächst vielen Dank, für die Antworten.

Da ich Ansys-Neuling bin und erst richtig "laufen lernen" muss,
muss ich weiterfragen:

Was heisst geringfüngig den E-Modul ändern ?
Ich möchte meine Rechnung für Alu also E=70000 machen.
Soll ich ein paar Elemente mit 69000 oder 60000 oder 69900 oder...
einbauen? Und wo? Denn wenn ich willkürlich ein solches Element einbaue,
beeinflusse ich doch die Lösung oder?

Ich hatte gedacht, dass das Manual-Beispiel mit den beiden Lösungen
(statisch und beulen) das alles abdeckt. Ausserdem wird ja beim Berechnungsmodus "prestress" ausgewählt. Ich hab das so verstanden, dass diese Vorspannung das Knicken einleiten soll? Oder?

Grüße

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gebert
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Ingenieur


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erstellt am: 14. Sep. 2005 16:35    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für abakus73 10 Unities + Antwort hilfreich

Nein.
Für lineares Beulen braucht es keine Imperfektionen.
Prestress braucht es für die Erstellung der nötigen Matrix für die Beulberechnung.

Reale Strukturen (vor allem nicht-schlanke) erreichen oft ihre lineare Beullast nicht. Dafür braucht man dann eine nichtlineare statische Berechnung, bei der man durch gezielte Imperfektionen (die der ersten Beulform entsprechen sollten) ein Beulen provoziert. Es kann auch ohne Imperfektionen klappen, aber man muss immer bedenken, dass reale Strukturen auch nicht perfekt sind.

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