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Autor
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Thema: Berechnung von Knickkräften (658 mal gelesen)
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abakus73 Mitglied

 Beiträge: 20 Registriert: 20.07.2005
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erstellt am: 12. Sep. 2005 17:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo allerseits, ich würde gerne die Knickkräfte von unterschiedlich geformten Stäben (veränderlicher Querschnitt) bei beidseitig fester Einspannung berechnen. Habe meine Stäbe als Solids modelliert. Und nun komm ich nich weiter. Irgendwie find ich im Manual nie das, was mir hilft. (Vielleicht liegts auch an dem Fachenglisch?!) Könnt Ihr mir helfen...ein Buchtipp oder ein Beispiel im internet oder so? Ich würde gerne meine Stäbe beidseitig starr lagern. Wäre für einen Hinweis echt sehr dankbar. Vielen Dank und Grüße Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
gebert Mitglied Ingenieur
 
 Beiträge: 133 Registriert: 06.07.2004
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erstellt am: 13. Sep. 2005 12:41 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für abakus73
Was ist denn genau das Problem bei der Lagerung? Vorschlag: An einem Ende alle Verschiebungen =0 und am anderen Ende Axialverschiebung ungleich 0 und die seitlichen Verschiebungen = 0. Dann entweder lineare Beulanalyse oder nichtlineare statische Analyse durchführen. Maximale Reaktionskraft ist im nichtlinearen Fall die Knicklast. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
abakus73 Mitglied

 Beiträge: 20 Registriert: 20.07.2005
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erstellt am: 13. Sep. 2005 16:48 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Ach so geht das. Dazu noch ne Frage (oder zwei): Welchen Elementtyp sollte ich wählen? Und mit welchem Befehl (Prozedur) bekomme ich diese Schnittkräfte bzw. Reaktionskräfte raus? (Heißt das dann, dass ich mehrere Rechnungen machen muss und dabei die eingeleiteten Kräfte schrittweise vergrößere bis dann die Reaktionskräfte nicht mehr ansteigen?) Grüße Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
abakus73 Mitglied

 Beiträge: 20 Registriert: 20.07.2005
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erstellt am: 13. Sep. 2005 22:22 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
So...jetz habe ich das Beispiel "7.6 Sample Buckling" aus dem online-Handbuch mal durchgearbeitet. Ich habe es aber so variiert, dass ich einen Balken als Quader (10mm x 10mm x 100 mm) gezeichnet habe. Dann "free-gemeshed", Als Element-Typ habe ich SOLID95 gewählt. Das eine Ende (Fläche) habe ich festgehalten = ALL DOF). Am Anderen Ende (also ich meine wieder die Fläche) habe ich einen Druck aufgebracht. Nun staucht sich "mein" Balken bloß und knickt nicht. Wo liegt der Fehler? Vielen Dabk für Eure Hilfe schon jetzt! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
gebert Mitglied Ingenieur
 
 Beiträge: 133 Registriert: 06.07.2004
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erstellt am: 14. Sep. 2005 10:02 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für abakus73
nlgeom,on und eventuell Imperfektionen (z.b. minimale Knotenverschiebungen) modellieren. Am besten, man macht vorher eine lineare Beulanalyse und wählt danach eventuelle Imperfektionen aus. Elegant: Kleine Temperaturlasten (Thermospannungen) oder einige Elemente mit einem Material mit einem geringfügig anderen Emodul als Imperfektionen. Reaktionen bekommt man mit prrsol oder prnld oder fsum. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
abakus73 Mitglied

 Beiträge: 20 Registriert: 20.07.2005
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erstellt am: 14. Sep. 2005 10:49 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zunächst vielen Dank, für die Antworten. Da ich Ansys-Neuling bin und erst richtig "laufen lernen" muss, muss ich weiterfragen: Was heisst geringfüngig den E-Modul ändern ? Ich möchte meine Rechnung für Alu also E=70000 machen. Soll ich ein paar Elemente mit 69000 oder 60000 oder 69900 oder... einbauen? Und wo? Denn wenn ich willkürlich ein solches Element einbaue, beeinflusse ich doch die Lösung oder? Ich hatte gedacht, dass das Manual-Beispiel mit den beiden Lösungen (statisch und beulen) das alles abdeckt. Ausserdem wird ja beim Berechnungsmodus "prestress" ausgewählt. Ich hab das so verstanden, dass diese Vorspannung das Knicken einleiten soll? Oder? Grüße
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gebert Mitglied Ingenieur
 
 Beiträge: 133 Registriert: 06.07.2004
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erstellt am: 14. Sep. 2005 16:35 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für abakus73
Nein. Für lineares Beulen braucht es keine Imperfektionen. Prestress braucht es für die Erstellung der nötigen Matrix für die Beulberechnung. Reale Strukturen (vor allem nicht-schlanke) erreichen oft ihre lineare Beullast nicht. Dafür braucht man dann eine nichtlineare statische Berechnung, bei der man durch gezielte Imperfektionen (die der ersten Beulform entsprechen sollten) ein Beulen provoziert. Es kann auch ohne Imperfektionen klappen, aber man muss immer bedenken, dass reale Strukturen auch nicht perfekt sind.
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