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Autor
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Thema: Co-Energie (5585 mal gelesen)
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Peiffi Mitglied

 Beiträge: 62 Registriert: 06.07.2004
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erstellt am: 12. Mai. 2005 14:32 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Zusammen. Ich hab Probleme damit, mir die Co-Energie vorzustellen. Welche Bedeutung kommt ihr speziell bei einer magnetischen Analyse zu? Kennt vieleicht jemand ein Buch oder eine Internetseite, wo das gut erklärt ist? Herzlichen Dank Peiffi Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ife Mitglied Berechnungsdienstleister FEM
   
 Beiträge: 1397 Registriert: 29.10.2002 IFE Deutschland Simulation ANSYS Workbench MAPDL Multiphysics CFX
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erstellt am: 13. Mai. 2005 20:07 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Peiffi
dazu kann ich nur soviel mitteilen wie auch +/- im Manual steht. Die Co/Energien sind/werden fuer permanent-Magnete respektive weichmagnetische Stoffe unterschiedlich definiert/bestimmt, jeweils als Integration B ueber H resp. umgekehrt ermittelt. Bspw wird partielle Ableitung Co/Energie ueber Verschiebungskomponente zur Kraftbestimmung benutzt u.a. Zu unterscheiden, differentielle und absolute Co/Energie. Die physik. Interpretation, da muss ich auch nochmal nachlesen... Eine einheitliche math. Formulierung (und damit numerischer Implementation) fuer beide Typologien magnetischer Medien ist in Forschung bei manchen Softwareherstellern. ------------------ Gruesse, Frank Exius IFE Deutschland Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr durchgaengig Dienstleistung in ANSYS ife-ansys.de Simulation Berechnung FEM Digital Prototyping Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
aldebaran Mitglied

 Beiträge: 42 Registriert: 06.01.2004
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erstellt am: 13. Mai. 2005 21:05 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Peiffi
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Peiffi Mitglied

 Beiträge: 62 Registriert: 06.07.2004
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erstellt am: 18. Mai. 2005 07:54 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Ife. Ich hab mir auch nochmal meine Gedanken mit Hilfe der Ansys-Hilfe gemacht. Dabei hab ich mich gefragt, was wäre, wenn die Co-Energie gleich Null ist? Antwort: Dann würde man zum Aufbau eines magnetischen Feldes unendlich viel Enegrie benötigen => es gäbe keinen Magnetismus (zumindest nach meinem derzeitigen verständnis). Die Co-Energie scheint mir demnach ein theoretischer Zahlenwert zu sein, der existieren muss, da es den Magnetismus gibt. In dem Buch Elektrische Antriebe - Grundlagen von Dierk Schröder (Springer Verlag) wird die Co-Energie auf Seite 321 benutzt um das Drehmoment einer "geschalteten Reluktanzmaschine" zu berechnen (mit Herleitung). Durch das verwenden der Co-Energie wird eine Ableitung und eine Subtraktion gespart. Bei der FEM-Berechnung müsste sich somit eine geringere Rechenzeit gegenüber der Verwendung der normalen Energie ergeben. Soweit mein derzeitiger Stand. Über weitere Infos wäre ich dankbar. Machts gut Peiffi Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Peiffi Mitglied

 Beiträge: 62 Registriert: 06.07.2004
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erstellt am: 18. Mai. 2005 08:29 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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ife Mitglied Berechnungsdienstleister FEM
   
 Beiträge: 1397 Registriert: 29.10.2002 IFE Deutschland Simulation ANSYS Workbench MAPDL Multiphysics CFX
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erstellt am: 18. Mai. 2005 18:06 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Peiffi
nice Link - Wenn man sich im Low-Frequency Electromagnetic Analysis Guide Chapter 10. Electric and Magnetic Macros 10.2.3. Postprocessing Calculations Figure 10.11 und 10.12 ansieht, kann ich so ohne weitere Einblicke nur wie folgt interpretieren: Figure 10.11 (weichmag Material) bei Null Co-Energy liegt kein externes Feld H an, wie auch keine interne felderzeugende Quelle Figure 10.12 (permanentmag Material) bei Anlegen eines auesseren Gegenfeldes Hc wird Permfeld H aufgehoben, auf Null gebracht. Null Co-Energie - Permwirkung annuliert. Fuer die Energie (non Co-) gilt aber das Gleiche vorerst Warten auf wosch ------------------ Gruesse, Frank Exius IFE Deutschland Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr durchgaengig Dienstleistung in ANSYS ife-ansys.de Simulation Berechnung FEM Digital Prototyping Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
wosch Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Elektrotechniker im Ruhestand
     
 Beiträge: 2607 Registriert: 16.12.2004 Rechne zuerst ein Problem nach, für das Du eine analytische Lösung kennst.
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erstellt am: 19. Mai. 2005 20:42 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Peiffi
Dazu kann ich gegenwärtig nichts beitragen. Ich kenne zwar jemand, der damit wie selbstverständlich umgeht, aber der schreibt nichts auf, der hat alles im Kopf. Er hat versucht, mir das auf die Schnelle zu erklären. Ich habe es aber nicht sofort verstanden. Dann hatte ich mir vorgenommen, mich einmal damit auseinander zu setzen (wenn Zeit ist) und dabei ist es bisher geblieben (es ist eben nie Zeit). Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Peiffi Mitglied

 Beiträge: 62 Registriert: 06.07.2004
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erstellt am: 20. Mai. 2005 07:58 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo. Ich bin inzwischen soweit, dass ich das ich die Existenz der Koenergie einfach so hinnehme. Es ist halt bei der BH-Kurve nicht die Fläche links neben der Kennlinie sondern unter der Kennlinie. Es ist halt ein Wert, mit dem man rechnen kann. Ich vergleich das inzwischen mit dem mechanischen Rotationsmoment. Die Rechnungen bei der Translation zum Drehmoment hatte ich noch verstanden, aber das erlernen neuer Größen bei der Rotation war schwierig für mich. Mann könnte mechanische Rotationen wohl auch in translationen umwandeln, dass wäre aber kompliziert. Deshalb rechnet man lieber mit den "Rotationsgrößen". Ich habe auch schon Probleme, mir Energie vorzustellen. Eine 100W Glühbirne, die eine Stunde brennt kann man sich Vorstellen. Aber 100 Wh? So direkt eigentlich nicht. Da Brauch ich immer mein Glühbirnenbeispiel. Oder halt die Fläche unter einer Kurve, die Leistung über Zeit aufgetragen hat. Die Koenergie ist (zur Zeit) für mich eine Größe die es gibt und mit der man manche Rechnungen einfacher durchführen kann als mit der Größe Energie. Hab auch ein interessantes Anwendungsbeispiel gefunden: Hat man eine lineare Kennlinie (z.B. BH), so müssen Energie und Koenergie den selben Wert haben (weil µ konstant und die Lösung der beiden Integrale identisch, siehe Link). Man kann also bei einer linearen Analyse mit Ansys hierüber eine Kontrolle des Simulationsergebnisses durchführen. Sind Energie und Koenergie eines linearen Systems gleich groß, so sollte das Ergebnis der Simulation richtig sein. Aber für nähere Infos bin ich immer zu haben! Peiffi Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
mrcrud Mitglied Diplomand
 Beiträge: 9 Registriert: 08.05.2006
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erstellt am: 18. Mai. 2006 10:26 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Peiffi
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